ChatGPT fürs Kinderzimmer: Wenn Spielzeug zurückredet, wer spielt hier mit wem?

Shownotes

Jeder Mensch liebt es zu spielen, ob Kleinkind oder „Kidult“ und das ist gut so, denn beim Spielen lernen wir. Da ist es wenig verwunderlich, dass Spielzeug ein 112-Milliarden-Dollar-Markt ist. In dieser Folge OUTATIME tauchen Action-Figur-Abstauber Tommy Falkowski und Klemmbaustein-Kurator Roman Dumitrescu vom Fraunhofer IEM in die Welt des Spielzeugs ein. Dafür haben sie sich mit Kirsten Harting tatkräftige Unterstützung geholt. Die Mitgründerin des Start-ups Sandfox stellt ihren KI-Fuchs Lexie vor und erklärt, wie man intelligentes Spielzeug pädagogisch wertvoll, sicher und datensparsam nach europäischen Standards entwickelt.

Außerdem reisen sie durch die Geschichte des Spielzeugs – von den Terrakotta-Puppen der Antike über die mechanischen Wunderwerke der Industrialisierung bis hin zu den heutigen KI-High-Tech-Systemen wie Tonies und Mario Kart Live.

Warum geben Erwachsene heute Milliarden für Lego-Sets und Pokémon-Karten aus? Wie verändern Künstliche Intelligenz und Augmented Reality das spielerische Lernen? Und wo liegen die Grenzen, wenn der kuschelige Bär im Kinderzimmer plötzlich per Large Language Model antwortet? Und wie ist das eigentlich mit dem ganzen Plastik, das dafür gebraucht wird?

Lasst uns eure Meinung wissen! Seid ihr Team Lego oder Team Playmobil? Würdet ihr euren Kindern einen KI-Lernbegleiter schenken oder bleibt ihr lieber bei den klassischen Bauklötzen?

Schreibt uns auf Spotify, YouTube oder an outatime@iem.fraunhofer.de!

Links zur Folge: Sandfox Lexie: https://heylexie.de/

Transkript anzeigen

00:00:00: Hey, Jeanie, ich hab meine alten Star Wars-Action-Figuren wiedergefunden.

00:00:04: Mach uns doch mal ein Gedankenexperiment zum Thema Zukunft des Spielzeuges.

00:00:09: Stell dir vor, es ist Samstagmorgen, irgendwann Mitte der Zwei-Tausendfünfziger.

00:00:16: Du stehst in der Küche, die Kaffeemaschine brummt, und aus dem Wohnzimmer kommt diese Frage, die in Familien ungefähr so verbindlich ist wie ein Gerichtsurteil.

00:00:24: Können wir spielen?

00:00:26: Jetzt?

00:00:27: Du willst gleich sagen, wirklich.

00:00:29: Aber du hörst dich ja sagen, weil du weißt, wenn man gleich sagt, kommt immer wieder die Frage, wann ist

00:00:35: gleich?

00:00:36: Im Wohnzimmer steht keine Spielzeugkiste mehr wie früher, kein Lego mehr, keine Hot Wheels Strecke, die sich mit chirurgischer Präzision unter nackte Füße legt.

00:00:45: Stattdessen steht da ein schmaler Koffer, ungefähr so groß wie ein Erste-Hilfe-Set.

00:00:50: Auf dem Deckel steht nur ein Wort, Playkit.

00:00:54: Dein Kind klappt ihn auf, als wäre es ein Schatz.

00:00:56: Drinnen liegt kein Spielzeug im alten Sinne, sondern eher ein Set aus Möglichkeiten.

00:01:01: Ein paar robuste, neutrale Bausteine, die aussehen, als hätten sie schon hundert Burgen überlebt.

00:01:07: Ein dünner Ring wie ein Bilderrahmen, sondern ohne Bild.

00:01:10: Und ein kleiner weicher Patch, der sich an Kleidung heften lässt.

00:01:14: Heute drachen,

00:01:14: sagt dein Kind, aber nicht gruselig.

00:01:17: Und du bist der Team-Mate.

00:01:23: Der Ring startet und auf dem Teppich erscheinen Linien aus Licht, als hätte jemand mit unsichtbarer Kreide eine Karte gezeichnet.

00:01:30: Das Sofa wird zum Berg, der Couchtisch zur Brücke.

00:01:34: Nicht wie ein Bildschirm, eher wie Fantasie, die plötzlich eine Form bekommt.

00:01:38: Ihr baut eine Burg und während ihr noch diskutiert, ob ein Kissen ein Fels oder ein schlafen Verdrache ist, meldet sich der Patch am Ärmel deines Kindes in einer ruhigen Stimme.

00:01:48: Regel eins, niemand spielt allein.

00:01:51: Regel zwei, Rollen wechseln nach fünf Minuten.

00:01:54: Du musst grinsen, weil du merkst, das ist Spielzeug.

00:01:58: Ja, aber es ist auch ein bisschen pädagogik.

00:02:00: Nur nicht mit erhobendem Zeigefinger, sondern als Spielregel, die sich wie Abenteuer anfühlt.

00:02:06: Ihr baut eine Zugbrücke

00:02:08: und

00:02:08: du ertappst dich dabei, wie du plötzlich ernsthaft darüber nachdenkst, ob ein Kissen eher ein Felsbrocken oder ein schlafender Drache ist.

00:02:16: Und als du gerade denkst, ihr könntet hier auch einfach zwei Stunden versinken, vibriert der Patch kurz.

00:02:22: Der Drache wird müde.

00:02:23: Zwei Minuten Bewegung würden ihm gefallen.

00:02:26: Dein Kind springt auf, rennt los, macht den Drachenflug quer durchs Wohnzimmer.

00:02:30: Du machst mit.

00:02:31: Und du merkst, wie sich dein Körper darüber beschwert.

00:02:34: Später gehst du in den Keller und findest einen Karton, den du seit Jahren nicht geöffnet hast.

00:02:39: Darauf steht... Du machst ihn auf und es ist, als würdest du eine kleine Zeitkapsel ausgraben.

00:02:46: Ein alter Gameboy, Pokémon-Karten, ein Beyblade und ganz oben ein Tamagotchi.

00:02:52: Du findest tatsächlich noch eine Batterie, drückst Start und dieses kleine

00:02:56: Piep

00:02:56: ist wie eine Tür in die eigene Kindheit.

00:02:59: Dein Kind schaut drauf und fragt,

00:03:01: warum macht das nichts?

00:03:03: Doch, sagst du, es zwingt dich, dich zu kümmern.

00:03:08: Am Abend, wenn die Kinder schlafen, sitzt du mit deiner Partnerin auf dem Sofa.

00:03:12: Der Playkip-Koffer steht noch da.

00:03:15: Halb offen, als hätte er vergessen, dass Erwachsene eigentlich nicht mehr

00:03:18: spielen.

00:03:20: Deine Partnerin tippt drauf, fast aus Spaß.

00:03:23: Gibt's auch einen Modus für uns?

00:03:25: Der Ring projiziert keine Drachenwelt.

00:03:27: Nur eine Frage.

00:03:29: Zusammenspielen, zwanzig Minuten.

00:03:31: Kein Tracking, keine Auswertung,

00:03:34: nur Co-op.

00:03:35: Ihr startet ein kleines Rätsel-Abenteuer, das euch zwingt, zu reden, zu lachen, Entscheidungen zu treffen.

00:03:41: Ihr seid wieder Team.

00:03:42: Nicht, weil ihr euch vorgenommen habt, Quality-Time zu machen, sondern weil es passiert.

00:03:48: Und du merkst, wie absurd das ist.

00:03:50: Das ausgerechnet Spielzeug.

00:03:52: Euch gerade den Moment zurückgibt, in dem ihr nicht funktionieren müsst.

00:03:56: Nicht produktiv sein, nicht perfekt kommunizieren, sondern einfach

00:04:02: spielen.

00:04:20: Muss man das mit den Händen spielen?

00:04:22: Das ist ja wie Baby-Spielzeug.

00:04:26: Er ging Smarty McFly in der Zukunft, als der Wild Gun Man, zwei kleinen Kindern vorgeführt hat.

00:04:33: und so fühle ich mich jetzt auch nach dem Gedankenexperiment.

00:04:36: Meine Kinder sind tatsächlich aktuell im Star Wars Fieber und ich habe auch wieder mal im Internet nach Star Wars Figuren geschaut und ich muss zugeben, dass ich da auch schon überlegt habe, ob ich nicht wieder zuschlage.

00:04:49: Ja, die Kommentare einiger Hörer, die uns als ein bisschen infantil bezeichnen, liegen glaube ich gar nicht so falsch, oder Roman?

00:04:56: Nee, wahrscheinlich nicht.

00:04:57: Und dafür gibt's ja auch ein Fachbegriff.

00:04:58: Die Kiddals, Erwachsene, die gerne Spielzeug kaufen für ihre Kinder, sag ich jetzt mal.

00:05:04: Aber insgeheim doch eigentlich für sie selber und damit vielleicht auch noch mal spielen oder zumindest die Vergangenheit nochmal neu erleben.

00:05:10: Und darüber werden wir heute ein bisschen sprechen, weil ich glaube, da bist du wirklich also absolut nicht alleine.

00:05:15: Ja, und damit heißen wir euch herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Out of Time, Vision, Technik, Zukunft.

00:05:21: Ich bin Tommy Falkowski, Action Man am Fraunhofer IEM und mit mir im Studio, im virtuellen Studio, wie immer, Roman Dumitrescu, der Kurator der Spielzeugkiste.

00:05:31: Ja, ich freue mich auch auf die Folge heute und heiße auch alle herzlich willkommen.

00:05:36: Ich habe ja persönlich tatsächlich so eine Bindung zu dem Thema Spielzeug, weil die einen haben es ja schon mitbekommen.

00:05:42: Ich bin ja bekanntlich gebürtiger Nürnberger und Nürnberg ist ja eine der bekannten Städte für Spielzeug.

00:05:48: Nicht nur, weil dort sehr viel Spielzeug in der Vergangenheit immer hergestellt wurde, sondern auch, weil sie eine der größten Spielzeugmessen hat, eines der größten und bekanntesten Spielzeugmuseen.

00:05:57: Ja, meine Frau, die hat bei Fedes gearbeitet, also meine Frau und meine Mutter.

00:06:01: Entschuldigung.

00:06:02: Und zwar, die wär auch nicht schlecht gewesen, aber meine Mutter, eigentlich meine ganze Kindheit über dort gearbeitet.

00:06:08: Fedes ist die Vereinigung deutscher Spielwahnhändler.

00:06:11: Und das hatte so einige Vorzüge, wie unterm Mitarbeiterverkauf.

00:06:17: Also da konnte sie immer hier einmal die Woche, Freitag, einmal durch die Spielbude gehen und gucken, was so alles man günstig erwerben durfte und konnte.

00:06:25: Also ein Spielzeug hat es bei uns eigentlich nie gemangelt und deswegen habe ich da auch eine sehr persönliche Beziehung zu dem ganzen Thema.

00:06:34: Und deswegen freue mich auch, heute mal eine Branche abzutauchen, die zum einen wie jetzt in unserem profenen Umfeld gar nicht so gut kennen, aber auf der anderen Seite eigentlich so alt ist wie die Menschheit selbst, denn Spielzeug gab es eigentlich schon immer.

00:06:45: Ja, das ist richtig.

00:06:46: Und ich hatte tatsächlich eine Tamte, die hat bei K-Stadt gearbeitet und da durften wir dann auch immer, wenn zu Weihnachten, als wir dann schon alt genug waren oder auch zu Geburtstagen durften wir dann immer mitkommen und uns einfach was aussuchen.

00:06:59: Und das war tatsächlich schon ein schönes Gefühl.

00:07:01: Also ich kann das gut nachvollziehen, weil man sich dann doch schon so fühlt wie damals bei eins, zwei oder drei.

00:07:07: Ich weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, wo die Kinder am Ende mit ihren Wellen einfach einkaufen gehen konnten im Spielzeugladen.

00:07:13: Ja, und wie du schon sagst, das Thema Spielzeug ist natürlich so alt wie die Menschheit selbst und das ist viel mehr als nur Holzklötze oder Puppen.

00:07:21: Das ist, ich hab nachgeschlagen, ein Hundert zwölf Milliarden Dollar Markt, der von KI Augmented Reality aber auch Nachhaltigkeit komplett ungekrempelt wird tatsächlich.

00:07:32: Ja, und wir schauen uns heute einfach mal an, wer kauft eigentlich heute Spielzeuge?

00:07:36: und für was kauft man eigentlich alle Spielzeuge?

00:07:38: Und was macht das mit uns, wenn auch so das Spielzeug immer intelligenter wird, jetzt durch KI und weniger Algorithmus in die Kinderzimmer-Einzucker herhalten kann?

00:07:48: Welche Vorteile aber auch welche Risiken bestehen dort?

00:07:51: Ja, so schneid euch an, wir reisen heute von der Playmobil Silver Ranch zur künstlichen Intelligenz und zurück.

00:07:57: Ja und ich habe da richtig Bock drauf, denn tatsächlich war ich neulich mal wieder in einem Museum und das ist das besagte Spielzeugmuseum in Nürnberg, das ist jetzt aber tatsächlich schon zwei Jahre her.

00:08:09: Also, schon bevor wir den Podcast hier gemacht haben, aber das ist wirklich total spannend, sich mal zu gucken, das Spielzeug ja nie irgendwas banales war, was man so meist so als Erwachsener da meistens glaubt, der Spielzeug und tut das irgendwie weg, das für die Kinder und das ist ja so Füllefans, sondern man sieht eigentlich, wenn man jetzt natürlich zum Museum durchgeht, dass das Spielzeug immer so Abbild auch der Zeitgeschichte irgendwie ist und immer wieder gibt, wie auch der Zeitgeist war in ganz, ganz vielen Stellen.

00:08:35: Und damit es eigentlich vieles durch Spielzeug geprägt, womit sich nicht nur die Kinder beschäftigen, sondern in der Zeit eigentlich vor allem die Erwachsenen, was die Kinder ja eigentlich nachspielen und nachleben wollen.

00:08:48: Und früher waren das natürlich viele Miniaturfiguren und Fahrzeuge aus dem Alltag, Werkzeuge, Tiere, aus dem Haushalt heraus.

00:08:58: Autos natürlich ganz, ganz viel.

00:09:00: Zu meiner Zeit war sehr viel Master of Universe, wer es noch kennt, war sehr wieder eine Renaissance.

00:09:05: erlebt hat, als ich neulich hier durch den Smithtorch Superstore gegangen bin und erst mal wie gesehen habe, wie viel Master of Universe Figuren es wieder gibt, da habe ich schon wieder sehr viel Sehnsucht entwickelt.

00:09:15: Aber wenn man das wirklich ernst nimmt, dann ist ja Spielzeug sowas wie ein heimlicher Lehrplan auch.

00:09:20: Also man wird ja dann auch erzogen, wie man tickt und wie man Dinge erlebt.

00:09:27: Auch er probt.

00:09:28: Und das finde ich ganz, ganz spannend.

00:09:29: Das ist so ein altkulturelles Abbild am Ende des Tages ist.

00:09:32: Und was wir auch immer sehen, mit der Industrialisierung, kam so die Mechanik ins Kinderzimmer.

00:09:37: Baukästen, Zahnräder, Modelle.

00:09:40: Nicht nur bei den Jungs, sondern wirklich grundsätzlich.

00:09:42: Und die Kinder am Spieler verstanden dann auch, wie Maschinen funktionieren, wie Technik funktioniert.

00:09:48: Und jetzt haben wir natürlich was ganz anderes vor der Brust als Mechanik.

00:09:53: Ja, du hast was Spannendes erwähnt.

00:09:54: Masters of the Universe kenne ich natürlich auch aus meiner Kindheit, auch wenn ich die Serie damals nie geguckt habe.

00:09:58: Wir hatten nämlich nur fünf Programme, kein Kabel, kein Satellit lange Zeit und ich habe deshalb viele Serien gar nicht selber gucken können, aber natürlich das Spielzeug kannte ich und das hat mich damals schon fasziniert.

00:10:10: Und wusstest du eigentlich das Masters of the Universe, also die Serie, dass die wirklich nur erfunden wurde, um das Spielzeug zu verkaufen?

00:10:16: Also die haben wirklich das Spielzeug sich ausgedacht von Mattel.

00:10:20: Und dann quasi die Serie dazu entwickelt als sozusagen Marketingmaschine, um diese Spielsachen zu verkaufen.

00:10:26: Das ist nämlich kurz nachdem dieser Erfolg mit Star Wars quasi gekommen ist, nämlich George Lucas hat auch diesen Gedanken quasi, dass das eine Actionfigurenreihe zum Film erstellt wurde.

00:10:34: Und das gab's vor Star Wars eigentlich noch nicht so richtig.

00:10:38: Und damals hat er dann, glaube ich, Mattel abgelehnt und er ist dann mit Kenner Toys quasi durchgebrannt sozusagen und die haben riesigen Erfolg gehabt mit diesen action Figuren.

00:10:49: Wie du schon hörst, das Thema fasziniert mich selber auch und man denkt natürlich erstmal sofort an Plastik, an Konsum, an viel Bildschirm, also wenn es schon Serien gibt, die nur dazu dienen Spielzeug zu verkaufen, dann ganz klar.

00:11:02: Aber eigentlich war Spielzeug historisch gesehen auch schon immer eine Hochtechnologie.

00:11:06: Also nur das Ganze dann immer auf Kindermaß, sozusagen skaliert.

00:11:10: Modelleisenbahn als Beispiel.

00:11:12: Das wurde ja nicht erfunden für erwachsene Not wenigerweise, sondern das war natürlich erst mal Spielzeug, das so eine Versprechen von... Mobilität von Fortschritt im Prinzip mit sich gebracht hat.

00:11:25: Und der Baukasten, der war auch nicht einfach Unterhaltung, sondern der war ein Weltbild.

00:11:28: Man hat eine Welt, die man zusammensetzen kann.

00:11:31: Man hat Rollen, die man verteilen kann.

00:11:33: Man kann das ganze reparieren, gestalten, wie man will.

00:11:35: Also so eine Art Sandbox sozusagen.

00:11:38: Ja, absolut.

00:11:39: Vielleicht noch mal ganz kurz zum Master of the Universe.

00:11:41: Ich habe tatsächlich noch ein Comic von damals.

00:11:43: Das werde ich hier vielleicht mal im Nachgang posten oder mit verlinken.

00:11:45: Es ist ganz, ganz spannend.

00:11:47: Also tatsächlich, was wirklich so, dass man da zum ersten Mal so richtig Merchandise eigentlich um dieses Spielzeug rumgemacht hat.

00:11:53: Und ich kenne keinen, der damals nicht mit He-Man oder Shira gespielt hat.

00:11:56: Das war das Thema schlechthin.

00:11:58: Und heute ganz klar leben wir wieder an so einem Punkt, wo sich das Spielzeug gerade massiv verändert.

00:12:03: Weil es sich unsere Zeit ja gerade so technologisch ganz anders darlegt als vielleicht vor zwanzig, vor dreißig Jahren.

00:12:11: Das sieht man vor allem durch die Digitalisierung und jetzt eben vor allem durch das Thema KI.

00:12:15: Und deswegen ist es so spannend zu gucken, was ist eigentlich die Zukunft des Spielzeuges?

00:12:19: Weil das ist ja irgendwie, was ist die Zukunft unserer Gesellschaft, unseres Lebens wieder?

00:12:23: Und wir haben KI, Sensorik, Vernetzung, Autonomie.

00:12:27: Also mittlerweile gibt es ja auch ganz viele Spielzeuge, wo ich gleich eine App mitinstallieren muss, wo ich was mit vernetzen muss.

00:12:32: All diese Dinge sind, glaube ich, super spannend.

00:12:35: Und damit sehen wir eigentlich bei so einem modernen Kinderspiel zum Teil gar nicht mehr ein einzelnes Produkt, sondern ein ganzes System, was interagieren kann mit anderen technischen Systemen, als auch dann mit einer Vielzahl von Nutzern.

00:12:47: Und das finde ich schon einen großen Unterschied zu früher.

00:12:49: Früher hatte man einen Bauklotz und dann war im Prinzip klar, mit dem konnte ich spielen und was aufbauen.

00:12:54: Ich hatte eine Puppe, damit konnte ich spielen.

00:12:56: Und heute wird Spielzeug ja praktisch genauso wie unser Handy, wie unser Autos, geupdatet.

00:13:00: Und es lernt dazu, es kann sein Verhalten wiederum verändern.

00:13:03: Es passt sich auf mich als Nutzer, als Nutzerin auch an.

00:13:07: Ja, und das finde ich schon ganz spannend.

00:13:09: Und wenn ich jetzt nochmal so an meinen Ausflug ins Spielzeugmuseum denke, dann ist das fast schon irgendwie logisch, weil jede Epoche hat tatsächlich, wie du es auch schon gesagt hast, ihre Technologien zuerst dort getestet, wo die Konsequenzen eigentlich überschaubar waren.

00:13:23: Und das war letztlich im Spiel.

00:13:24: KI ist ja auch viel im Spielbereich erprobt und getestet, weil da kann erst mal nicht viel schiefgehen.

00:13:30: Ob jetzt unsere Kinder, die Testobjekte sind, das weiß ich nicht, aber ich glaube aus dem spielerischen Gedanken, bei uns schon so ein bisschen da, als wenn wir so denken, wo wir unsere Gedanken machen, also was ich mit meinem Sohn alles ausprobier, aber der hat auch Bock drauf und Kinder.

00:13:43: Na, man ist ja spielerisch, auch neugierig und versucht Dinge aus.

00:13:46: Das liegt ja sehr naheinander.

00:13:47: Und die Frage ist, letztlich ist durch diese Technologien aber das Spiel und ich sage jetzt mal auch das Spiel in der Kinder immer noch ein geschützter Raum, der meiner Meinung nach notwendig ist, um sowas herauszuprobieren.

00:13:58: Und dafür sollten wir einmal mal den Spielzeugmarkt reinschauen, um mal überhaupt eine Ausgangsbasis zu bekommen.

00:14:03: Und das ist, glaube ich, gerade gesagt, hundertzehn, hundertzwölf Milliarden.

00:14:06: Kannst du noch mal paar Zahlen dazu geben?

00:14:08: Ja, das ist wohl um drei Prozent gestiegen seit dem Vorjahr.

00:14:12: Und es gibt verschiedene Prognosen.

00:14:14: Einige sagen, dass bis zu zwanzig dreien Dreißig das sogar bis auf zwei Hundert Milliarden Dollar ansteigen kann.

00:14:21: Also es ist schon ein sehr, sehr großer Markt und einfach am Steigen aktuell.

00:14:27: Ja, krass.

00:14:27: Dann fast der Verdoppelung in weniger als zehn Jahren.

00:14:30: Also das ist ja wirklich ein super aktiver Markt.

00:14:34: Ja, und was mich aber überrascht hat, ist, dass der Markt hauptsächlich wegen einer Gruppe tatsächlich wächst.

00:14:40: Ja, wegen dir.

00:14:41: Die Kiddals.

00:14:42: Genau.

00:14:43: Ich geb's auch zu.

00:14:43: Ich geb's auch zu.

00:14:44: Also, ich muss wirklich auch zugeben, dass ich hier auch so mit Lego und dergleichen sehr empfänglich mittlerweile geworden bin, um Wiederspielzeug zu kaufen.

00:14:54: Es hat auch was Therapeutisches, finde ich.

00:14:56: Also, Lego zusammenzubauen oder wir haben jetzt am Wochenende was gemacht.

00:14:59: Es gibt so ein Anbieter von so einer Knete, die Luft trocknet und da kann man dann solche Figuren zusammenkneten und hat quasi oft, wie du gesagt hast, man hat eine App dazu, die quasi einen durchführt, wie man an diese Figuren modelliert.

00:15:12: Und das macht halt auch einfach Spaß.

00:15:14: Also es ist natürlich für die Kinder super schön und macht Spaß, aber auch als Erwachsener gibt es so viele Sachen, die immer noch genauso viel Spaß machen.

00:15:22: Und das zeigt sich auch in den Zahlen.

00:15:23: Also mittlerweile machen die Käufe von Erwachsenen rund dreißig Prozent des gesamten Spielzeugmarks aus.

00:15:30: Und in den USA hat sich das, haben alleine im ersten Quartal, im Jahr zwentzwanzig, haben die Erwachsenen eineinhalb Milliarden Dollar für Spielzeug ausgegeben.

00:15:41: Krass.

00:15:41: Also sind dazu wirklich keine Peanuts, sondern ja, Retro ist schon das.

00:15:45: Vielleicht auch das, was unsere Generationen liebt.

00:15:48: Wir reden ja auch über Retro-Gaming oft und auch über viele Themen.

00:15:51: Das muss doch ein Riesenfaktor sein, das ganze Thema Retro auch.

00:15:54: Genau, also Nostalgie spielt dann natürlich einen riesigen Faktor.

00:15:57: Das sieht man ja auch einfach an den Produkten, die jetzt wieder in den Regalen auftauchen.

00:16:01: Das ist ungefähr zwanzig, dreißig Jahre her, das zum Beispiel so was wie Nitra, der A-Team oder so.

00:16:06: En Vogue war in unserer Generation oder auch Star Wars jetzt wieder mit den Klassikfiguren, die wieder rausgebracht werden.

00:16:12: Natürlich spricht das genau die Leute an, die damals das vielleicht haben wollten, aber es nicht bekommen haben oder es sich nicht selber kaufen konnten.

00:16:19: Und das ist ein Phänomen.

00:16:21: Ich glaube, wir hatten das hier auch schon mal angesprochen, dass es tatsächlich schon immer so war, dass Leute quasi die Zeit der eigenen Jugend immer schon idealisiert haben.

00:16:30: Das ist quasi dieser Nostalgie-Effekt, der auch wahrscheinlich in Zukunft genauso sein wird.

00:16:34: Also auch keine Investment-Beratung, aber ich glaube, es ist nicht dumm, in Sachen zu investieren, wo man weiß, in zwanzig Jahren wollen die Leute es wieder haben.

00:16:42: Tamagotschies hattest du ja auch schon erwähnt.

00:16:44: Und das Ganze zeigt sich insbesondere auch über so was wie Premium-Versionen von Dingen.

00:16:49: Also Lego hat jetzt diese Premium-Kollektion, die sich komplett an Erwachsene richtet, steht auch Achtzehn Plus drauf.

00:16:55: Ich vermute mal, damit die Regularien da nicht so streng sind wahrscheinlich.

00:17:02: Ja, das machen viele Anbieter, dass die jetzt wirklich Produktlinien haben, die sich komplett auf Erwachsene richten.

00:17:10: Ja, mein Lego hab ich schon gesagt, da bin ich ja.

00:17:12: selber habe ich da sehr viel zugeschlagen, vom DeLorean bis Home Alone, Kevin allein zu Hause, das ganze Set.

00:17:19: Mir, glaub ich, vor zwei Jahren zu Weihnachten gekauft.

00:17:21: Stranger Things gab's ja auch ein Set.

00:17:22: Also Dinge, die ich jetzt, meine Kinder, auch nicht spielen lassen würde, die kennen das gar nicht.

00:17:27: Aber tatsächlich, hier an Weihnacht, da hab ich ja erzählt, meinem Sohn ja einen alten Super Nintendo gekauft.

00:17:33: Gebraucht natürlich, gibt's ja nicht mehr.

00:17:35: Und dann hat er mich gefragt, ob ich den auch hatte.

00:17:37: Dann hab ich mir eigentlich eher so beilöscht gesagt, ich hatte den gar nicht.

00:17:40: Dann hatte meine Freunde, wir konnten uns ja damals nicht leisten.

00:17:43: Ich hatte auch ein Computer, aber ein Amiga.

00:17:46: Aber beides, das war ja undenkbar gewesen.

00:17:48: In meinen Zeiten hat er, das fand ich ganz süß, gesagt, Papa, das ist auch dein Weihnachtsgeschenk.

00:17:52: Also so ein bisschen, hat er sofort verstanden, ich partizipiere an seinem Geschenk.

00:17:57: Ich glaube allerdings, er hat das eher gesagt, damit ich noch mehr Spiele kaufe, dann dafür.

00:18:02: So ein Motto, komm, Papa, willst du dir nicht noch das Spiel kaufen und das Spiel?

00:18:04: Das ist doch ganz nett, Papa.

00:18:05: Schau dir das mal an.

00:18:07: Ist doch ganz nett, wenn man merkt, dass Beide oder mehrere Generationen daran partizipieren mittlerweile.

00:18:12: Ja,

00:18:12: das gleich hat meine Tochter zu mir gesagt.

00:18:14: Die hat zu Weihnachten ein richtig dickes Star Wars-Buch bekommen.

00:18:17: So eine ganze Enzyklopodie, die sozusagen über alle Teile und die studiert das wirklich.

00:18:22: Also es ist faszinierend zu sehen.

00:18:23: Die kennt sich jetzt schon besser aus als ich jemals.

00:18:27: Obwohl ich auch eine Zeit lang so ein richtiger Freak war und mir Sachen damals noch ausgedruckt hab aus dem Internet, weil ich selber keinen Anschluss zu Hause hatte, dann hab ich bei meiner Cousine halt so aus so einer Starwars Wikipedia-Abklatsch, hab ich mir ganze Seiten ausgedruckt und in Ordner rein getan.

00:18:43: Und sie meinte auch, das ist jetzt auch dein Buch, hat sie zu mir gesagt.

00:18:47: Und das ist halt, ich find es auch schön, weil es ist natürlich etwas, was man mit den Kindern teilt.

00:18:52: Ich glaube, das darf man nicht unterschätzen.

00:18:54: Das war jetzt zur Generation unserer Eltern ... Insofern noch nicht so, als dass sie in ganz anderen Umständen aufgewachsen sind und sicherlich es auch viel weniger Auswahl gab und die Wünsche wahrscheinlich deutlich kleiner waren.

00:19:06: zur Zeit zur Generation unserer Eltern.

00:19:08: Zumindest meine Eltern sind in relativ bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen.

00:19:12: Ich glaube nicht, dass sie sich da vorstellen konnten, irgendwie ein ferngesteuertes Auto oder so zu bekommen zu irgendeinem Anlass.

00:19:18: Und deshalb war wahrscheinlich zur Generation unserer Eltern auch nie der Fall, so dass man dass die sich quasi dann was gegönnt haben, was die als Kinder schon haben wollten.

00:19:25: Aber ich glaube, jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, wo das absolut so ist, wo wir halt Dinge unseren Kindern ermöglichen wollen, die wir vielleicht nicht hatten oder die wir vielleicht tatsächlich, die uns sehr, sehr gut gefallen haben als Kinder.

00:19:37: Und Lego zum Beispiel geht da halt komplett drauf und die haben dadurch einfach auch ihren Umsatz gesteigert.

00:19:42: Um dreizehn Prozent der Gesamtmarkt in der Kategorie stagnierte er, aber die haben Ähm, dreißig-milliarn-dänische Kronen-Umsatz gemacht und die bauen sogar... ...fünf-achtzig neue Stores weltweit aus, ne?

00:19:54: Und ein Großteil tatsächlich wegen Erwachsenen, Leuten, die für sich selber oder für andere Erwachsene Sachen kaufen.

00:20:01: Ja, man schafft das jetzt eben, das war bei uns Eltern definitiv nicht der Fall, die Spielzeuge so abzudaten, dass sie für die Kinder interessant bleiben, aber auch nochmal interessant werden, wieder für Erwachsen, ne?

00:20:10: Und Retro spielt ein Punkt oder eine Rolle, das sicherlich Nostalgie, aber ich denke auch das Thema Sammlerstücke.

00:20:15: Also es gibt ja mittlerweile solche Legosets, also ich habe jetzt auch ein Legoset, das habe ich noch gar nicht geschafft aufzubauen, aber da überlegt man sich, ob man es gar nicht überhaupt nicht aufbaut, sondern einfach mal lässt das verpackt und vielleicht steigt es im Wert.

00:20:26: und ich sehe das natürlich auch bei so Trading Cards und solchen Themen sehr stark auch bei meinem Sohn.

00:20:32: Ja, das ist natürlich teilweise enorm im Wert gestiegen, also diese diese Kollektibilds.

00:20:38: Das was früher eigentlich, das gab es ja früher nicht in dem Sinne, sondern Leute haben teilweise die Sachen dann einfach nicht ausgebracht und angefangen zu sammeln und jetzt ist das halt ein riesiger Markt und.

00:20:48: Vieles zielt auch darauf ab, sowas wie Funko-Pops oder wie du sagst, diese ganzen Trading-Cards.

00:20:53: Und die wachsen halt auch einfach von Jahr zu Jahr, fünf Prozent beispielsweise im Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr

00:21:06: ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in den Jahr ist es in.

00:21:15: Es war gleich in den USA eine Million Dollar und dann gab es eine Diskussion darüber.

00:21:19: Es war nicht abwege ich offensichtlich.

00:21:21: Es war wohl dann nicht ganz eine Million, sondern irgendwie nur eine Dreiviertelmillion.

00:21:26: Aber das ist total verrückt und ich sehe das ja auch bei meinem Sohn.

00:21:29: Es steht ja total auf Pokémon wie alle seine Freunde irgendwie auch und da geht es wirklich richtig zur Sache.

00:21:33: Er hat mittlerweile von mir wirklich Tauschverbot, weil ich finde, da hört dann das Spaß irgendwie auch auf.

00:21:38: Da geht es jetzt noch nicht um solche Summen.

00:21:40: Ich würde mal sagen, der Großteil, gerade der Kinder, gibt mehr Geld aus, als sie dann an wertvollen Karten ziehen können.

00:21:46: Irgendwo muss es ja so funktionieren.

00:21:47: Das ist wie im Casino.

00:21:49: Die Bank gewinnt immer.

00:21:50: Das wird bei den Pokémon-Karten ja ähnlich sein.

00:21:52: Aber das ist schon verrückt, in welche Dimension das ganze dann reingeht, dass dann Millionen von Euro für eine Karte ausgegeben werden kann oder dass die Werteiligung so groß ist.

00:22:01: Wir haben früher tatsächlich Wrestling-Karten gesammelt.

00:22:04: Wir haben die immer Catch-Karten genannt.

00:22:05: Ich weiß gar nicht, ob das ein Begriff ist, den andere Leute verstehen würden.

00:22:08: Ich weiß gar nicht, wie wir darauf gekommen sind, aber das wurde damals quasi auf dem Schulhof getauscht.

00:22:13: Und auch lustigerweise, obwohl ich nie Wrestling geguckt habe oder so.

00:22:16: Aber diese Karten und die Leute, diese Wrestler, die hatten dann schon eine Bedeutung für einen.

00:22:22: Genau so ist das natürlich mit den Pokémon-Karten.

00:22:23: Und einige davon werden ja fast wie Aktien mittlerweile gehandelt.

00:22:26: Also sechsstellige Beträge sind für seltene Karten tatsächlich nichts Neues mehr.

00:22:32: Ne, also wie gesagt, Beinsohn hat hier tolle Pokémon-Karte, also wir keine Ahnung, so ein Set-Cross an dreizig Euro, und dann freut er sich, dass eine Karte irgendwie fünf Euro wert ist, der Rest dann irgendwie zehn Cent.

00:22:42: Das hat sich rein finanziell überhaupt nicht gelohnt, aber sei es dahingestellt.

00:22:45: Eine Investition in die Zukunft, wenn ich so sehe, wie er mit seinen Karten umgeht, sehe ich auch nicht.

00:22:50: Aber lass uns doch noch mal kurz zurückspulen.

00:22:53: Du hast ja auch mal so im Vorfeld, ich mal so ein bisschen mit Histore von allen bekannten Marken und Spielzeugen, weil das ja alles jetzt in solchen Franchise gekommen ist, oder das sich entwickelt hat, sich auch noch mal beschäftigt.

00:23:04: Ja, tatsächlich.

00:23:05: Weißt du, womit Nintendo angefangen hat?

00:23:07: Ich weiß es, weil mein Sohn natürlich die gesamte Geschichte von allen japanischen Spielzeugen unter dem kennt.

00:23:13: Ich glaube mit Karten auch.

00:23:14: Mit Spielkarten, bei nicht zumindest.

00:23:16: Und ich glaube, der Hausmeister hätte diesen Gameboy entwickelt.

00:23:21: Das weiß ich nicht, ob das stimmt.

00:23:23: Aber die hatten tatsächlich Karten, also wirklich Spielkarten.

00:23:26: Also gar nicht an Kinder gerichtet, sondern richtige Spielkarten für verschiedene Kartenspiele.

00:23:31: Und die haben wirklich sehr, sehr viele verschiedene Dinge versucht über die Jahre, bis die dann bei den Videospielen gelandet sind.

00:23:36: Also, da hatten wir ja schon gesagt, Spielzeug ist so alt wie die Menschheit selbst.

00:23:40: Und auch Archäologen beispielsweise, die haben in ägyptischen Gräbern kleine Tierfiguren oder Puppen gefunden, die über viertausend Jahre alt sind.

00:23:49: Und auch die, die in Griechenland, im alten Griechenland hat man mit so Terrakotta-Puppen zum Beispiel gespielt.

00:23:53: Oder sogar Joyos.

00:23:55: Joyos, das kennt irgendwie auch jeder.

00:23:57: Ich bin Joyo begeistert bei jeder, aber das hatten echt schon die Griechen.

00:23:59: Also so alt ist das schon.

00:24:01: Ja, also scheint so.

00:24:03: Das scheint eines der ältesten Spielzeuge der Welt zu sein.

00:24:08: Die hatten da wahrscheinlich kein Getriebe drin, das dann geratscht hat und Freilauf hat.

00:24:11: Aber offensichtlich war zumindest der Vorgänger das Joyos damals schon.

00:24:17: Bekannt und die großen Meilenstände kamen dann tatsächlich aber erst im zwanzigsten Jahrhundert.

00:24:21: Also der Teddybär beispielsweise, der wurde Anfang des zwanzigsten Jahrhunderten, zwei erfunden und angeblich nach dem, nach Teddy Roosevelt, nach Theodore Roosevelt Teddy, wurde der ja mit Spitznamen genannt.

00:24:33: Das hat auch dem Teddybär angeblich den Namen verliehen.

00:24:38: Ja, das habe ich aber mal gehört, dass das nur so die idealisierte amerikanische geschichte gibt.

00:24:43: es gibt doch die deutsche.

00:24:43: das ist ja durch die firma steif die er sehr bekannt ist für seine teddy bären und kuscheltieren die angeblich mal da hieß er natürlich noch nicht teddy bär so ein kuscheltier entwickelt haben was dann über über umwege irgendwie als geschenk für die tochter von theodorooswald gedacht war und sie hat angeblich ihn dann nach ihrem papa benannt.

00:25:00: und deswegen teddy.

00:25:01: aber natürlich klickt es natürlich viel schöner wenn der bärenjäger mal ein bär verschont und dann die lebe zu bären entdeckt.

00:25:08: ich weiß wie viel ich vermute dass der dass Teddy Roosevelt mehr als Bern erschossen hat, als er es wieder gut machen würde, den Teddybär einzuverschonen.

00:25:15: Aber wie es auch sei, aber tatsächlich, Teddy, das kommt vermutlich wirklich von ihm, in welcher Form auch immer.

00:25:21: Und ich meine, Teddybär kennt jeder und ist eines der bekanntesten Grundspielzeuge, womit man praktisch schon als Baby in Kontakt kommt.

00:25:27: Ja, definitiv.

00:25:28: Und ich erinnere mich tatsächlich auch noch, ich weiß nicht, ich fand als Kind steif tatsächlich auch faszinierend, immer diese Ausstellung zum Beispiel im Kaufhof.

00:25:37: Ich weiß nicht, ob du dich erinnern kannst, da gab es dann ja auch die riesigen Steiftiere.

00:25:40: Also das hat mich als Kind tatsächlich immer in den Bannen gezogen, wenn ich jetzt so darüber nachdenke und die gibt es ja immer noch.

00:25:47: Als ich, ja gut, weiß ich auch.

00:25:51: Keine Ahnung, ich bin aber vorbeigelaufen.

00:25:53: Ich meinte, so ein riesen Teddybeers, so einen von großen, da kannst du ja eigentlich auch kaufen, aber das war ja absurd zum Teil.

00:25:58: Ja

00:25:58: gut, aber so einen großen hatte ja nie, also zumindest kenne ich niemanden, der so sich für große Sachen hatte, aber die waren ja eher als Marketing zu sehen.

00:26:06: Aber zurück zur Geschichte, wenn wir uns dann nochmal anschauen, wie sich das entwickelt hat im zwanzigsten Jahrhundert, in Dänemark Kirchkristianzen.

00:26:15: Der hat eine kleine Werkstatt für Holzspielzeug gegründet, und der Name Lego, vom dänischen Lake God, was wohl Spiel gut heißt.

00:26:26: Und ja, die Plastiksteine, die wir heutzutage alle kennen, das Stecksystem, das kam dann in

00:26:33: Ja, da hab ich neulich tatsächlich im Fernsehen, ich weiß gar nicht, wo das lief, meine Reportage gesehen über Lego und die ganze Geschichte, wie viel Ingenieurskund sie eigentlich da drin war und wie sich das entwickelt hat, wie dann das in der Familie immer weiterentwickelt wurde, dass sie tatsächlich dieses Lego-Steinsystem eigentlich so hatten.

00:26:50: Also wirklich total begeisternd.

00:26:52: Mittlerweile natürlich keine Sache, die man nicht nachbauen kann, deswegen geht's da sehr viel um Patente und Markenrechts.

00:26:59: Themen, das wurde da auch thematisiert.

00:27:00: Da wurde Lego auch als ein Unternehmen, was sehr stringent gegen Konkurrenz vorgeht an der Stelle.

00:27:06: Also das war schon relativ spannend.

00:27:08: Ich kann es auch irgendwo verstehen.

00:27:10: Bei mir war es in der Kindheit so, dass es tatsächlich immer, eigentlich zu jeden Weihnachten ging es darum, willst du was von Lego oder willst du was vom Playmobil?

00:27:16: Ich weiß ja, ob dir ein Playmobil hatte.

00:27:18: Das ist ja mittlerweile nicht mehr so erfolgreich, aber Playmobil kommt eben auch aus Fürth.

00:27:22: Ich würde mal sagen, Nachbarstadt von Nürnberg.

00:27:24: Ich bin auch größter in Fürth auch aufgewachsen.

00:27:26: Fürth wird jetzt sagen Nürnberg ist die Nachbarstadt, weil ich glaube Fürth sogar älter ist als Nürnberger.

00:27:30: Was heißt drum?

00:27:31: Aber die meisten hat immer so zwischen Fürth und zwischen Playmobil und Lego.

00:27:35: so hin und her war das normal.

00:27:36: Ja, wolltest du mal eher, was würd du einfach nur spielst und deine Fantasie ausleben konntest und manchmal wolltest du halt auch was bauen.

00:27:43: Und wenn ich mir die heutigen Legos jetzt anschaue, finde ich ja, dass die schon fast zum Playmobil geworden sind, weil da ist ja so viel individuelles Bauen zum Teil ja gar nicht mehr vorgesehen.

00:27:51: Das ist ja praktisch auch schon sehr ... geframte Setzen das Jahr, also das sehr spezielle Teil.

00:27:57: Also bei Playmobil ist es ja wirklich, dass im Prinzip das ja Spielfiguren sind.

00:28:00: Und zum Teil geht das ja bei Lego.

00:28:02: Hat das auch schon Tendenzen.

00:28:03: Deswegen steht es ja auch manchmal in Kritik.

00:28:05: Aber natürlich kann man mit Lego auch noch immer noch viele Fantasien ausleben.

00:28:10: Ja, ich war, ich bin immer zweigleisig schon gefahren.

00:28:13: Also ich mochte sowohl Lego als auch Playmo, Playmo haben wir das immer genannt.

00:28:18: Ich hatte von Playmobil beispielsweise diese Silver Ranch.

00:28:21: tatsächlich, habe ich mal zu Weihnachten bekommen.

00:28:22: Da gibt es auch noch ein lustiges Weihnachtsvideo, wo ich als Kind strahlend dieses Paket in den Empfang nehme.

00:28:29: Aber Lego fand ich natürlich auch super.

00:28:30: Also ich hatte da jetzt, glaube ich, nie so den Favoriten.

00:28:34: Mal so, mal so.

00:28:36: Aber das sind schon zwei unterschiedliche Spielphilosophien.

00:28:40: Wobei, ich glaube, du hast recht, es nähert sich schon ein bisschen an, denn meine Kinder spielen sowohl mit Lego als auch mit Playmobil.

00:28:48: Zumindest bei den größeren Sets muss man mittlerweile auch sehr viel zusammenbauen.

00:28:51: Das ist dann deutlich aufwendiger, weil die haben nicht so ein schönes Stecksystem.

00:28:55: Also die haben ein schönes Stecksystem, aber das ist mit sehr viel Kraftaufwand nur zu Bewerkstelligen.

00:29:01: Und ich vermute einfach, es hat halt den Hintergrund, dass andere Dinge schon patentiert sind und die nicht anders hinbekommen.

00:29:09: Letztendlich bei Playmobil hast du ja eine Welt, die du dann geben bekommst, also ein Gebäude, über das dann immer so aussieht.

00:29:17: Und das spielst du dann nach und bei Lego bist du halt eher so der Konstrukteur.

00:29:20: Und das Spannende, finde ich dabei, du hast es schon angesprochen.

00:29:24: Man muss sich tatsächlich überlegen, das ist schon eine Ingenieursleistung gewesen, gerade wenn man jetzt zurück der neunzehntet achtundfünfzig, weil du sprichst ja von von Passungen letztendlich.

00:29:33: Passungen, also immer dann, wenn du mehrere Bauteile.

00:29:38: miteinander verbinden möchtest.

00:29:40: mechanisch kannst du ja sagen okay das kann entweder relativ lose sein aber dann hält es halt nicht oder du kannst es sehr eng machen das quasi die teile das material schon ineinander presst sozusagen.

00:29:50: aber dann kriegst du es halt auch vielleicht nicht mehr auseinander und das muss man halt natürlich dann komplett aufeinander abstimmen.

00:29:55: und wir sprechen ja bei lego von spritz spritz gießen spritzkus teile die dann natürlich mit sehr, sehr engen Toleranzen gefertigt werden müssen.

00:30:04: Also es ist schon faszinierend.

00:30:06: Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Spielsachen.

00:30:09: Also auch bei Playmobil gibt es Toleranzen, die eingehalten werden müssen und das Ganze treibt also auch Innovationen.

00:30:14: voran, nämlich dadurch, dass man halt bestimmte Ziele hat, die man erfüllen möchte.

00:30:18: Und wenn die Maschinen das noch nicht hergeben, muss das Ganze dann entsprechend natürlich auch irgendwann mal entwickelt werden.

00:30:24: Aber wenn wir zurückkommen, also bei Lego warst du eher der Konstrukteur, bei Playmobil war man so der Erzähler.

00:30:29: Man konnte fast sagen, Lego erklärt dir sozusagen, wie die Welt gebaut ist und Playmobil erklärt dir, wie sie funktioniert.

00:30:39: Ja, absolut.

00:30:39: Und ich vermute jetzt noch ein anderes Spielzeug, mit dem wir beide, ich vermute, du auch, weniger gespielt hat, aber meine Frau erzählt mir immer von ihrer Rockstar Barbie.

00:30:48: Also, Barbie ist ja eigentlich total bekannt.

00:30:51: Ich habe tatsächlich, obwohl ich eine ältere Schwester hatte, ich kann mich gar nicht erinnern, ob wir überhaupt eine Barbie zu Hause hatten oder ob das an ihr vorbei ging oder ich so ignorant war, das ist mir völlig wuscht, was meine fünfjahre ältere Schwester überhaupt tut.

00:31:01: Ich kann mich wirklich nicht daran erinnern, aber meine Frau erzählt mir immer von ihrer Rockstar Barbie und wenn die davon erzählt, das ist keine Ahnung, das ist ... Da geht bei ihr wirklich das Herz auf.

00:31:09: Das hört man so richtig.

00:31:11: Ja, weil man sich einfach erinnert, wie man sich als Kind gefühlt hat, wie sehr man sich über dieses Spielzeug gefreut hat.

00:31:17: Ich finde das Faszinierende.

00:31:19: Meistens hatten wir die Vorfreude tatsächlich das Schönste daran, in Laden zu gehen, immer und immer wieder sich die Spielsachen anzugucken.

00:31:25: Irgendwann hast du die in den Händen gehalten.

00:31:28: Und dann hat es vielleicht gar nicht so lange gedauert, bis sie dann wieder in der Kiste verschwunden sind.

00:31:32: Aber diese sich vorstellen, was man damit macht, das kenne ich heute auch noch.

00:31:38: Wie häufig träume ich davon, mich hinzusetzen und ein Videospiel spielen zu können.

00:31:41: Wenn ich dann mal die Zeit habe und anfange, dann kommt mir dann doch wieder was anderes hin in den Topf und ich komme gar nicht dazu, dann zu spielen.

00:31:50: Aber du hast es angesprochen.

00:31:51: Barbie auch ein sehr ikonisches Spielzeug.

00:31:54: kamen neunundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundundund.

00:32:18: Popwelt gar nicht wegzudenken.

00:32:20: Ja, wobei der Film auch hier wieder wahrscheinlich sich ja in Erwachsene richtet, aber der hat im Jahr im Jahr im

00:32:24: Jahr im Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr

00:32:46: Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr Jahr.

00:32:48: Aber jetzt lass uns mal mal vorne gucken und auch ein bisschen im Gedankexperiment hatten wir schon so einen Blick in die Zukunft und jetzt wird es ja schon spannend.

00:32:55: Vor wenigen Tagen war ja erst die CES in Las Vegas, also die größte Techmesse sage ich jetzt mal, die gleich mal zu Beginn des Jahres ist.

00:33:04: Und da war ja auch wahnsinnig viel zu dem ganzen Thema Spielzeug zu sehen.

00:33:07: Da gibt es auch viel im Haushalt.

00:33:09: Aber ich fand total spannend diese ganzen Haustier Spielzeugroboter.

00:33:14: Ich fand das deswegen so spannend.

00:33:15: Unser kleiner, also unser jüngster Sohn, der hat total viel Angst vor Hunden.

00:33:22: Neulich waren wir mal auch im Spielzeugladen.

00:33:24: Da hatte dann so ein Spielzeughund gesehen.

00:33:25: Das war ganz simpel.

00:33:26: Das war so ein Motor drin und außen nur so ein Pelz, sag ich jetzt mal vereinfacht.

00:33:30: kein echter und dann bewegt sich das so macht so paar Geräusche.

00:33:34: aber für ihn ist das halt schon das ist ein Hund da und denn wollte aber dann haben dann haben wir den auch gekauft weil wir das irgendwie ganz toll finden dass er sich dem so nähert und so wir halten ihn dann vermutlich und damit rein.

00:33:45: aber das was ich auf der CS in den Videos gesehen habe das war natürlich jetzt nicht nur irgendwie so ein vibrationsmotor der paar Geräusche von sich gegeben hat sondern das war wirklich die haben wirklich das diskutiert.

00:33:54: Guck mal, da nimmst du lieber das anstatt dem richtigen Hund.

00:33:57: Da brauchst du nicht Gassi gehen, wenn du mal krank bist und diese ganzen Unannehmlichkeiten, die ihr vielleicht ein Haus dir mit sich bringt.

00:34:04: Und das zeigt ja auch, also auf den Videos ist da wirklich, ich sag jetzt mal, Tier echt aus, ne?

00:34:10: Ja, klar.

00:34:10: Also das Ganze hat sich natürlich so weiterentwickelt, deutlich weiter, als viele Leute vielleicht kennen oder denken.

00:34:17: Und natürlich auf der einen Seite faszinieren, auf der anderen Seite wirft das natürlich viele Fragen auf.

00:34:24: Und es gibt natürlich jetzt auch eine ganze Reihe von Spielsachen, die auch large-language-Models integrieren.

00:34:29: Also im Prinzip die gleiche Technologie, die auch hinter GGBT und Code steckt.

00:34:34: Das bringt quasi LLMs dann ins Kinderzimmer.

00:34:38: Ja, GGBT im Kinderzimmer.

00:34:39: Aber das ist, glaube ich, vielen wirklich gar nicht so bewusst.

00:34:42: Und das muss jetzt per se auch nichts Schlechtes sein.

00:34:44: Also wir werden sicherlich auch... Über die Schattenseiten gleich mal sprechen, wenn Kinder mit large language Models sprechen, aber per se ist das ja erst mal was spannendes und spannender Ansatz, der einfach jetzt auch, wie wir es anfangs gesagt haben, das technologische Abbild unseres Zeitgeistes jetzt gerade ist.

00:34:59: Aber was für Spielzeuge hast du denn gefunden, die jetzt so auf solchen Technologien basieren?

00:35:04: Ja, da gibt es verschiedene.

00:35:05: Also da gibt es unzählige Namen.

00:35:08: Also ein ganzes Mikrobeispiel, das ist so ein kleiner Roboter für Kinder zwischen fünf und zehn Jahren.

00:35:13: Und der hat dann halt Deep Learning Gesicht, Spracherkennung, kann sich mit dem Kind unterhalten, Geschichten erzählen oder wohl auch beim Lernen helfen.

00:35:21: Und da merkt sich dann natürlich die Vorlieben des Kindes sogar.

00:35:25: Also technisch schreibt sich das quasi ein Memory-Datei und kann die dann jederzeit wieder abrufen.

00:35:31: Ja, das klingt schon mal praktisch.

00:35:32: Klingt auch ganz anders als die vielen Spielzeugroboter, weil wir haben sehr viel gekauft.

00:35:37: Ich weiß nicht, ob ich die für mich gekauft habe.

00:35:38: Ich glaube, ich hab sie wirklich für meinen Sohn gekauft immer.

00:35:41: Aber das war immer sehr spannend, aber die waren eigentlich, also das waren so Roboter, mit denen ein paar Sachen machen konnte.

00:35:47: Das war weiter von den Fans irgendwie ein Eigenleben oder eine Weiterentwicklung wiederzugeben.

00:35:52: Und ist doch eigentlich ganz spannend, wenn das mal dahin kommt.

00:35:54: Ich wollte immer eben Roboter kaufen, der das Zimmer aufräumt.

00:35:57: Das wäre echt praktisch.

00:35:59: Ja, das wäre wirklich praktisch.

00:36:01: Und es gibt also auch Beispiele.

00:36:02: Es gab so ein Spielzeug, das nannte sich Kuma Bear.

00:36:07: Und das wurde aber vom Markt genommen und das basierte auf auf die hat haben die halt integriert, aber die hatten halt keinerlei Sicherheitsmechanismen drin.

00:36:15: Das ist ja ein Thema, dass viele Leute wahrscheinlich gar nicht so kennen, nämlich diese Modelle lassen sich natürlich häufig überlisten.

00:36:23: Und gerade dann, wenn du das nicht absicherst, also die hundertprozentige Sicherheit hat noch keiner geschafft.

00:36:28: Also selbst die Modelle der großen Anbieter lassen sich überlisten und.

00:36:31: dazu bewegen, Dinge auszusprechen, die sie eigentlich nicht aussprechen sollten.

00:36:35: Und in dem Fall von den Bären wurden dann beispielsweise sexuelle explizite Gespräche mit den Bären durchgeführt.

00:36:41: Und dementsprechend wurde das dann auch vom Markt genommen.

00:36:45: Ja und ich würde jetzt auch mal, ich finde das schon krass, und ich würde auch sagen, dass Kinder eine sehr experimentierfreudige Gruppe ist.

00:36:53: Also die testen ja schon alles aus, was irgendwie geht.

00:36:57: Das musste jedes Kind sein, aber einige versuchen das rein, weil es dann vielleicht auch cool ist.

00:37:00: Und dann frage ich mich natürlich, wer in solchen Systemen nicht so weit zumindest getestet, dass sowas ausgeschlossen wird.

00:37:06: Es muss doch Tests für solche Spielsachen auch in die Richtung von KI dann geben.

00:37:10: Genau, also gibt es natürlich auch, also in den verschiedenen Ländern sowieso natürlich auch Zertifizierung.

00:37:17: Gibt ein Report, Trouble in Toyland heißt der, von zwei tausendfünfundzwanzig und die haben mehrere dieser KI-Spielzeuge getestet und festgestellt.

00:37:25: Also man kann Gespräche über sexuelle Themen führen, man kann Ratschläge zu Messern oder zu Streichhölzern geben und man kann Kinder auch davon abhalten, das Gespräch zu beenden.

00:37:37: Wie gesagt, das Thema Jailbreaking haben wir in anderen Videos ja auf dem YouTube Kanal auch schon thematisiert.

00:37:43: Das ist noch kein gelöstes Problem.

00:37:45: Also egal, was die Hersteller uns sagen, es ist noch nicht gelöst.

00:37:49: Ja, das ist halt, das ist echt verrückt, dass das dann irgendwie noch immer noch frei verkäuflich irgendwie bleibt.

00:37:54: Ich vermute dann vielleicht auch weniger.

00:37:56: Vertrauenswürdigen Plattformen, wo die Produktsicherheit wie bei Timo sowieso ein Thema an sich ist.

00:38:02: Aber da kommen wir doch auf ein ganz anderes Grundproblem, was uns als Eltern eigentlich beschäftigen müsste.

00:38:08: Ja, natürlich.

00:38:08: Also viele dieser Spielzeuge, die haben natürlich keine elterlichen Kontrollen, die bewegen sich heutzutage noch in der Grauzone, weil diese Technologien teilweise gar einfach noch nicht existiert haben, als die Gesetze entworfen worden sind.

00:38:23: Und die ganz normalen Spielzeug-Sicherheitsvorschriften, wie so was wie Verschluckungsgefahr oder scharfe Kanten, das wurde natürlich nicht gemacht für KI-Generierte oder KI-Powered-Spielsachen.

00:38:33: Ja, das ist schon krass.

00:38:34: Aber es heißt ja auch wirklich für uns als Eltern, dass wir uns ja damit aushandersetzen müssen, was ... Ich glaub, Verschluckungsgefahr von Kleinteilen, dass halt jeder, der Vater oder Mutter wird, weiß sofort, meistens bis drei wirklich kleine Teile weg vom Kind.

00:38:49: Und ich glaube auch so eine gewisse ... Ja, auch so müssen wir uns ein bisschen annähern an dieses Thema KI.

00:38:55: Und wir haben das ja schon bei den Themen Medien grundsätzlich.

00:38:58: Aber ich glaube, da ist echt, da ist auch schwer, wahrscheinlich gibt es ja noch nicht, dass die klare Anweisung, sondern außer man muss sich mit diesem Thema natürlich auch beschäftigen.

00:39:06: Und da bin ich ein bisschen froh.

00:39:08: Unser Kleinser zumindest, der ist ja wenig digital erfieden, was ich schon eigentlich ganz cool finde, der nimmt dafür natürlich das ganze Haus auseinander.

00:39:15: Also wirklich.

00:39:16: Aber es muss doch Ansätze geben, seriöse Ansätze von großen Spielzeugherstellern mit solchen KI-Technologien, was Fünftiges zu tun.

00:39:24: Ja, gibt es natürlich auch.

00:39:25: Also Mattel ganz vorne mit dabei zum Beispiel, die die auch die Barbie entwickelt haben oder Hot Wheels oder Fisher Price, die haben natürlich ganz viele Franchises und Marken.

00:39:35: Und die haben jetzt vor kurzem angekündigt, dass die mit Open AI eine Partnerschaft eingehen, weil die einfach KI-gestützte Spielsachen herstellen wollen, die dann auf die Marken wirklich zugeschnitten sind.

00:39:45: Und ja, ich habe es ja auch schon mal demonstriert.

00:39:49: Ich habe mir meinen eigenen Kit-Bott gebaut, der dann quasi mich mit Michael anspricht und mit dem ich mich unterhalten kann über Nitride beispielsweise.

00:39:58: Technisch ist das natürlich umsetzbar und denkbar und ich kann mir vorstellen, auch gerade jetzt im Star Wars Bereich.

00:40:03: Also es ist einfach nur eine Frage der Zeit, bis wir R-ZoD-Zwo kaufen können oder vielleicht sogar C-III-PO, der dann zuhause mit uns spricht und für uns da ist.

00:40:12: Ja oder eine offizielle AI-Barbie.

00:40:15: Genau, oder wie?

00:40:16: Das wird wahrscheinlich auch kommen.

00:40:17: Ja, genau, also das wird natürlich erwartet.

00:40:19: Also die Vision ist natürlich, dass sowas wie die Barbie, dass die halt zu einer interaktiven Begleiterin wird, die dann Fragen beantworten kann, die kann die Geschichten erzählen, die kann sich an alles dann auch erinnern, an Vorlieben und anpassen.

00:40:31: und das erste Produkt soll bald kommen, für Nutzer ab dreizehn Jahren, aber ich bin da mal gespannt, ob das jetzt so schnell kommt oder ob das wieder einkassiert wird.

00:40:43: Es gibt ja jetzt in vielen Ländern auch Bemühungen zum Beispiel, so was wie Social Media einzuschränken.

00:40:47: Ich glaube aktuell ist so die Awareness, was das Thema angeht, relativ hoch.

00:40:53: Ja, macht ja auch Sinn.

00:40:54: Weißt du, warum jetzt ausgeht ab dreizehn?

00:40:58: Ja, weil also Mattel ist natürlich vorsichtig.

00:41:00: Also die wissen ja, dass es, wenn du jetzt, du musst halt immer abwägen.

00:41:05: Also wenn du möchtest, dass dieses Spiel zwar möglichst flexibel ist.

00:41:09: Dann musst du dem Agenten oder dem KI-Modell dahinter auch die Freiheiten geben.

00:41:14: Sonst ist es halt eingeschränkt und sonst ist es wieder sehr mechanisch.

00:41:19: Und wir wollen ja den Kindern nicht die dumme Alexa mitgeben, sondern das Ziel ist ja schon, dass das Spielzeug dann deutlich besser ist als das.

00:41:25: Und die sind sich dessen bewusst, dass das sozusagen eine Abwägung ist.

00:41:29: und auch bei Themen wie Datenschutz oder Allgemeinsicherheitsbedenken.

00:41:32: Ja, versuchen die sich erstmal so daran zu tasten und deshalb wollen die das erstmal richtig machen, also kindgerechte LLMs, die dann auch mit Inhaltsfiltern versehen sind und wo dann älterliche Zustimmung erforderlich ist.

00:41:46: Das ist etwas, wo die selber erstmal auch mit lernen müssen, weil das ist alles dann nicht mehr deterministisch, das ist nicht mehr vorhersehbar, was dann alles möglich sein wird, sondern das ist im Prinzip.

00:41:56: Am Anfang sind alle erst mal Beta-Tester.

00:42:00: Aber es klickt ja zumindest schon mal etwas verantwortungsvoller.

00:42:03: Und eins finde ich auch sehr spannend, denn das werden ja wahrscheinlich weniger, also in dem Fall jetzt reden wir über weniger, reine KI-Spielzeuge, sondern tatsächlich bleibt Spielzeug ein physisches Element irgendwo in weiten Teilen, nicht ausschließlich, aber in weiten Teilen mit digitalen Teilen, die das irgendwie verbindet.

00:42:20: Und das fand ich spannend, weil das ist ja genau das, was ich auf der CES so viel gesehen habe.

00:42:24: Also es war ja nicht nur diese ... Spielzeug-Tier oder Roboter-Hund, das war ein Spielzeug, sei da mal hingestellt.

00:42:32: Sondern auch Lego hat ja dort was Neues veröffentlicht, nämlich sogenannte smarte Lego-Bausteine.

00:42:37: Ich weiß nicht, ob du das gesehen hast.

00:42:38: Nein, das

00:42:39: hatte ich doch

00:42:39: eigentlich nicht.

00:42:40: Es ging auch zum Teil durch Memes durch, ob man das jetzt bräuchte oder nicht.

00:42:43: Dass halt solche Sensorik-Funktionen und Memory-Funktionen dann praktisch mit in die Steine eingebaut wurden, weil weiß ich, was jetzt ein kleiner Stein dann kostet in Zukunft.

00:42:51: Also mich hat das nicht so wirklich vollends überzeugt, aber das ist schon ein Thema Verschmelzung von physischen und digitalen Spielen, sag ich mal.

00:42:59: Das ist schon der große Trend, oder?

00:43:02: Auf jeden Fall.

00:43:02: Also ich hatte das mit der Knete erwähnt, das sind so die Anfänge, dass du immer eine Companion-App hast beispielsweise, die du nutzt.

00:43:08: Das ist ja jetzt schon fast schon kalter Kaffee.

00:43:12: dass das halt immer mehr verschmilzt, also Mischung aus digitalem und physischem.

00:43:17: Augmented Reality haben wir ja jetzt auch schon zu genüge angesprochen.

00:43:22: Der AR-Spielzeugmarkt wird auch prognostiziert, dass der weiter wachsen soll.

00:43:27: Allerdings bin ich da persönlich immer noch relativ skeptisch.

00:43:31: Ich glaube, es ist sehr, sehr stark abhängig davon, dass die Geräte dann auch deutlich leichter werden, deutlich komfortabler werden.

00:43:37: dann kann ich mir vorstellen, dass es kommt oder über so Projektionstechnologien beispielsweise.

00:43:42: Und grundsätzlich glaube ich auch, muss ich sagen, dass physische Wüste einfach auch nicht wegbekommen.

00:43:48: Es kann ja auch nicht Ziel sein.

00:43:49: Das ist zwar im Gedankenexperiment auch angesprochen worden, aber ich glaube, Kinder sind tatsächlich neugierig und wollen Dinge in die Hand nehmen, damit spielen, genauso wie Kinder, unabhängig davon, ob die KI die schönsten Bilder, die erzeugen kann.

00:44:01: Kinder wollen selber halt was malen, die wollen selber Stifte in die Hand nehmen.

00:44:04: Und ich glaube, deshalb ist es bei physischen Spielen, Ich weiß nicht, wie du das siehst.

00:44:09: Gerade beim AR hast du ja auch Erfahrung gemacht.

00:44:13: Ja, ich habe mir auch meine AR-Brille zu Hause gekauft, nutze sie kaum.

00:44:17: Aber ich kann sie nirgends wo nicht abgeschlossen stehen lassen, weil mein Sohn, also mein älter Sohn, der wirklich, der stürzt sich auf die, wenn er die irgendwo nur sieht und ich lasse ihn nicht, weil das tatsächlich gelesen hab und unter zwölf, er ist ja noch nicht zwölf geworden, unter zwölf soll man das tunlichst lassen, weil das praktisch für die Entwicklung der eigenen Wahrnehmung in dem Alter noch nicht gut ist.

00:44:36: oder eine räumliche Sehentiefenwahrnehmung, auch allgemein die Reizverarbeitung.

00:44:40: Aber es ist wirklich so, wenn die irgendwo mal liegt oder er sie findet, das dauert keine zwei Sekunden, dann hat er die auf.

00:44:46: aufgesetzt und geht dann und spielt da irgendwelche Spielchen rein.

00:44:51: Also ich bin da noch nicht so überzeugt von, dass das so die Zukunft für unsere Kinder ist.

00:44:57: Aber das ist das ganze Themenfeld, das nennt man ja auch Vigital Play, also Physical und Digital zusammengeführt.

00:45:01: Und da gibt es natürlich noch viele andere Beispiele, die wiederum spannender sein könnten im spielerschen Umgang.

00:45:06: Da hast du auch nochmal ein, zwei Beispiele recherchiert.

00:45:09: Ein gutes Beispiel finde ich ist dieses Mario Kart Live Home Circuit von Nintendo, Nintendo, wo du Mit echtem kleinen Autos durch deine Wohnung fährst, aber du siehst quasi auf dem Bild schon so eine Art Mario Kart-Rennen mit visuellen Gegnern und mit Power-Ups.

00:45:23: Also da wird das, das ist schon ein Schamante Ansatz, wie ich finde.

00:45:28: Ja, absolut.

00:45:28: Ich habe das bei Freunden schon mal ausprobiert.

00:45:30: Das fand mir alle ganz cool, das auch zu machen.

00:45:32: Wir haben es jetzt uns selber nicht gekauft, weil ich glaube der Begeisternsfaktor, der hört dann irgendwann auch wieder auf nach paar Stunden.

00:45:38: Also brauchst du ein freigeräumtes Wohnzimmer, wo die Autos langfahren können.

00:45:41: Das ist bei uns auch noch so halb-sämig gegeben, wenn der Kleiner erst mal loslegt.

00:45:45: Aber da kann ich mir tatsächlich schon einiges vorstellen.

00:45:50: Ja, oder auch ein anderes Beispiel, was viele kennen, sind natürlich die Tonys.

00:45:53: Also wo du im Prinzip Figuren hast, mit denen du ganz normal natürlich spielen kannst, die aber auf diese Tonibox gestellt werden können.

00:46:01: Und dann wird ein Hörspiel abgespielt.

00:46:03: Das ist grundsätzlich eine, tatsächlich eine der Sachen, wo ich sage, Das ist eine Sache, die ich an Deutschland sehr schätze, nämlich überhaupt die Tatsache, dass wir Hörspieler haben.

00:46:11: Das ist in anderen Kulturen, in anderen Ländern ist es gar nicht existent.

00:46:15: Ich glaube, der Hersteller der Tonibox, die versuchen jetzt auch auf dem US-amerikanischen Markt Fuß zu fassen, aber da hat das einfach keine Tradition, so wie bei uns.

00:46:23: Und das zeigt halt, wie man das geschickt miteinander verbunden hat.

00:46:27: Wir hatten früher die ganz normale stumpfe Kassette mit den Hörspielen, war auch cool, aber mit der Kassette konnte man natürlich nicht spielen.

00:46:34: Die haben es tatsächlich aus meiner Sicht sehr gut geschafft, das so miteinander zu kombinieren, dass weiterhin jetzt Menschen dafür Geld ausgeben und nicht auf Spotify immer nur die Hörspiele anmachen.

00:46:45: Das ist ja auch eine Option.

00:46:46: Also gibt es ja auch sehr viele.

00:46:47: Und da siehst du halt auch, dass du von diesem physischen, wenn es um Kinder geht, eigentlich gar nicht so komplett weg kommen kannst.

00:46:54: Und Kinder mögen es immer, was physisches zu haben.

00:46:58: Ja, diese Figur, also ich war, als die Toni rauskam, da war unser ja relativ klein und dann kam dieser ganze Trend auf, da ich dachte, was ist das für ein Geschmari, sag ich jetzt mal, fränkisch, brauche ich jetzt für die, zeige ich jetzt, fünfzehn Euro für sechzig Minuten Aufnahme, was ich praktisch überall woanders mehr oder weniger ein Abo umsonst bekomme.

00:47:17: Aber die brauchen diese Figur, diese draufsetzen, die brauchen diese Kiste und so, das habe ich dann schon irgendwann eingesehen, mittlerweile haben ja auch sehr viele Tonys.

00:47:25: Die Tony II ist uns noch erspart geblieben, aber bei uns ist ja noch mal was auf dem Weg.

00:47:29: Vielleicht kommt das dann noch mal mit rein.

00:47:32: Ich kann mir das schon vorstellen.

00:47:33: Tipptoy hatten wir auch.

00:47:34: Ich weiß, ob du ein Tipptoy-Stift kennst.

00:47:36: Das ist auch so ein Stift, mit dem man auch so dieses Lernthema mit reinbekommen.

00:47:40: Das hat auch tatsächlich echt immer ganz gut funktioniert.

00:47:43: Und am Ende des Tages fand ich es gut.

00:47:46: Wie du sagst, wir waren eher Team Cassette.

00:47:49: Hatte wirklich ganz viel Bibi-Blocksberg-Kassetten.

00:47:51: Meistens hat er irgendwie Benjamin Blümchen, Bibi-Blocksberg und irgendwie die Eltern.

00:47:55: TKKG.

00:47:55: Genau.

00:47:56: Ich

00:47:56: war Team TKKG.

00:47:58: Ja genau, das hatten dann auch viele.

00:47:59: Aber meine Schwester hatte da alle Bücher, deswegen wurden die eher gelesen.

00:48:02: Von ihr weniger von mir.

00:48:04: Aber tatsächlich... Ich

00:48:05: wollte schon sagen, du bist ein Schlau, aber...

00:48:09: Aber das, also das, tatsächlich das mit den Tonis, finde ich, also wie gesagt, am Anfang war ich das sehr skeptisch, aber erst ist der Erfolg gebrächt und zweitens auch die Kinder finden das toll.

00:48:18: Und selbst unser Kleinster, der steht auf seine Tonibox und legt die mit und finde ich ganz, finde ich schon sehr interessant.

00:48:25: Ja.

00:48:25: Ja, unsere von der Größe, und die Tonibox hat leider den Geist aufgegeben, die hat innen drin wahrscheinlich eine kalte Lötstelle oder so und dann... Ich wollte reparieren, aber meine Frau hat gesagt, nee, wir kaufen eine neue.

00:48:36: Und ich muss sagen, ich nutze jetzt hier einmal an der Stelle unsere Plattform.

00:48:41: Also eine Sache, die ich nicht so schön finde, ist die Entwicklung.

00:48:45: Ich weiß nicht, ob du die kennst, diese Clever Tonys, wo du siehst, die haben das gleiche Spritzkussform vorne was draufgedruckt und dann hast du quasi deutlich günstiger produziert und verkauft es vielleicht auch ein bisschen günstiger, aber ist natürlich die Marge deutlich höher.

00:48:58: Ich finde, das ist echt keine schöne Entwicklung.

00:49:00: Also die sollten eigentlich sich auf den Erfolg beruhen, nämlich diese schönen Figuren.

00:49:05: Ich meine auch, in der Anfangszeit waren die sogar handbemalt.

00:49:08: Ich verstehe das schon, dass natürlich der Preisdruck da ist, aber eigentlich sollte jetzt nicht zu so einem.

00:49:14: Und es gibt auch einige, wo ich echt das Gefühl habe, dass die einfach KI-generierte Inhalte darauf gemacht haben.

00:49:19: Ich weiß nicht, ob es stimmt, aber... Es gibt so eine Folge, die irgendwie verrückte Berufe oder so.

00:49:23: Also, das ist echt, hat gar keine Qualität.

00:49:26: Also, wenn selbst produzierte Inhalte finde ich, dann darf die Qualität darunter nicht leiden.

00:49:30: Und das ist halt etwas, was wir, haben wir in unserem Oracle-Folge, glaube ich, angesprochen, das Thema End-Citification macht natürlich auch vor dem Spielzeugmarkt nicht halt.

00:49:40: Also, am

00:49:41: Ende zählt die Marge.

00:49:43: Aber der Erfolg der Toni Box zeigt ja eins.

00:49:45: Also, Eltern wollen... Grundsätzlich schon, dass ihre Kinder jetzt nicht die ganze Zeit für irgendwelchen Bildschirmen kleben.

00:49:51: Dass sie möglichst auf physische Produkte zurückgreifen.

00:49:54: Und wenn digitale Inhalte, dass es irgendwie auch ein Erlebnis ist, was haptisch ist, was lehrreich ist.

00:50:00: Und dass die Tonys und auch Tippteu, finde ich beides an sich in der Idee und in der Umsetzung schon sehr, sehr gut.

00:50:07: Die treffen halt diesen Nerv und die führen auch dazu, dass Kinder dann eben nicht notwendigerweise immer nur auf das Tablet zurückgreifen wollen.

00:50:14: glaube ich schon echt, gerade in jungen Jahren, nicht unbedingt einen positiven Effekt hat.

00:50:19: Ja, auf keinen Fall.

00:50:21: Ich hatte tatsächlich im letzten Jahr so ein richtiges Erlebnis mit Vigital Play.

00:50:26: Mein Sohn ist total auf Tamagotchis abgegangen.

00:50:29: Also ich hatte Tamagotchis als Kind auch.

00:50:30: Das war so in den neunziger Jahren ein riesen Thema.

00:50:33: Hat mich damals schon genervt und jetzt hat es mich echt zur Weißglut getrieben, weil ich ja immer auf dieses Tamagotchi aufpassen musste, als er in die Schule ging.

00:50:40: Das ist das dann noch Fütterer und das es dann noch lebt, wenn er dann wieder von der Schule kam, was sehr oft nicht gelungen ist, mir.

00:50:49: Und das war wirklich, also zum Teil, ich weiß nicht, ich glaube, das hast du, glaube ich, vielleicht so mal mitbekommen, weil ich auch in Meetings und dann klingelte dieses Tamagotchi und das hat er auf nichts Rücksicht genommen.

00:50:57: Nicht, ob du was du gerade tust, auf deinen Kalender nicht, musstest du mit dazuschleppen, weiß ich, wie viel Spritzen, Impfungen, Füttern und so.

00:51:07: Also es war wirklich echt anstrengend.

00:51:08: Ich fand es eine gute Übung für ihn, weil am Ende des Tages, weil er hatte damals die Diskussion aufgemacht, er wollte unbedingt einen Hund haben.

00:51:13: Und so oft, wie unser Tamagotchi in der Woche gestorben ist, war uns beiden klar, ein Hund... kann nicht bei uns überleben.

00:51:20: Das ist praktisch ein Ding der Unmöglichkeit.

00:51:23: Aber das war schon ganz spannend.

00:51:25: Den Trend hat er noch mal, von einem halben Jahr hat er noch mal so ein Tamagotchi rausgeholt, dann war es ihm aber echt total zu doof.

00:51:31: Aber das war auch ein, es war irgendwie schon so ein erstes, sehr primitives Spielzeug, worum du dich gekümmert hast.

00:51:39: Aber der Trend damals war ja riesig in den Neunzigern und ja, ich weiß, also Tamagotchis seitdem sind auf alle Fälle nichts für mich.

00:51:46: Ja, ich hatte tatsächlich keinen Original Tamagotchi, hatte irgendwie so eine Fälschung damals.

00:51:53: Da war der Trend, glaube ich, schon fast wieder vorbei.

00:51:55: Da habe ich die, ich weiß gar nicht, von Cousin oder so, habe ich die bekommen.

00:52:02: Den Trend habe ich also nicht live direkt mitmachen dürfen leider.

00:52:05: Hätte ich gerne gehabt, aber man kann nicht alles haben.

00:52:08: Ich kann dir sagen, hast du aus meiner Sicht erst mal nix verpasst, aber da werden andere ganz anders sein.

00:52:13: Schreibt uns das gerne in die Kommentare und bezeichne mich als Tamagotchi Hasser.

00:52:17: Dann teile ich nochmal meine Erfahrung, aber vielleicht nochmal zum ganz anderen Thema.

00:52:21: Und was aus meiner Sicht auch ein Riesenthema ist, jetzt haben wir schon über Feel, über Barbies gesprochen, über Lego, über Playmobil.

00:52:28: Das ist ja auch alles Plastik.

00:52:30: Zum Großteil ist viel Spielzeug mittlerweile Plastik an vielen Stellen.

00:52:33: Und ich glaube, ein Riesenthema mittlerweile in dem Thema Spielzeugindustrie ist ja auch das Thema Plastik oder, sagen wir mal, das Thema Nachhaltigkeit in Summe.

00:52:42: Ich denke da immer so an die Kinderzeitschriften, wenn man die sieht, wo diese wirklich billig-plastik Spielzeug ja drin ist, was ja on-master produziert wird.

00:52:47: Wo jeder weiß, ein Kind ist genau zweieinhalb Minuten von diesem Spielzeug begeistern, schmeißt es dann weg oder liegt dann irgendwo rum.

00:52:54: Also Nachhaltigkeit musste auch ein Riesenthema gewesen sein.

00:52:57: Deine Recherche.

00:52:59: Klar, Nachhaltigkeit ist natürlich ein Riesenthema.

00:53:01: Also angefangen natürlich bei den ganzen Holzspielsachen, die natürlich viele Eltern bevorzügen.

00:53:05: Also du hattest am Anfang gesagt Bonzenspielzeug.

00:53:08: Vielleicht beim Holzspielzeug könnte man das auch sagen.

00:53:10: Dass man ein bisschen den Ruf von Bonzenspielzeug hat, weil die Hersteller das auch als Premium-Marken häufig aufziehen und das dann halt auch extrem viel Geld trotzdem kostet.

00:53:22: Also das darf man nämlich nicht vergessen.

00:53:25: Du sagst, das Plastik kann halt sehr günstig sein in der Herstellung.

00:53:29: Du kannst halt einfach sehr viele freie Geometrien damit erzeugen.

00:53:33: Und neunzig Prozent aller Spielzeuge enthalten halt Plastik.

00:53:37: Und das wird heutzutage natürlich oft noch aus Erdöl hergestellt.

00:53:40: Und das ist dann einerseits ein Umweltproblem, wenn es halt nicht vernünftig recycelt werden kann, ist natürlich auch ein Imageproblem.

00:53:48: Und gerade jetzt die Awareness hinsichtlich Kunststoffen, Mikroplastik steigt.

00:53:53: Also es gibt gerade junge Menschen, viele, die halt wirklich dem Mikroplastik den Kampf angesagt haben.

00:53:58: Und ich glaube, wenn die dann mal Kinder bekommen, dann werden die wahrscheinlich doch lieber auch auf Holzspielzeug zurückgreifen.

00:54:04: Das sagen auch die Umfragen.

00:54:05: Also irgendwie knapp achtzig Prozent der Verbraucher sagen mittlerweile, dass die Nachhaltigkeit als Kaufentscheidung tatsächlich beeinflusst, dass die Kaufentscheidung beeinflussen.

00:54:16: Aber was machen da die Hersteller?

00:54:17: Gibt es jetzt bald jetzt die Holzbarbier oder Holzlegosteine?

00:54:21: Ja, also ja das zum einen natürlich, dass als Hersteller, die sowieso schon immer auf Holzspielzeug abgezielt haben, das entsprechend herstellen, oder das quasi immer mehr Rezyklat eingesetzt wird, also recyceltes Plastik oder auch biobasiertes Plastik.

00:54:38: Und da sind halt verschiedene Produktlinien schon veröffentlicht, auch beim Problemobil weiß ich nicht, ob du es gesehen hast, gibt es auch solche.

00:54:45: die dann mit Rezyklat hergestellt sind.

00:54:48: Und bei dieser Barbie Loves Ocean Reihe von Mattel, das wird dann aus recyceltem Meeresplastik hergestellt.

00:54:55: Und da sehen die Hersteller natürlich schon einen Markt drin.

00:55:01: Okay.

00:55:02: Was macht eigentlich Lego in dem Bereich?

00:55:04: Da kommt dann wieder die technische Herausforderung ins Spiel.

00:55:07: Man muss sich überlegen, Rezyklat ist tatsächlich altes Kunststoff, das dann eingesammelt wird, aufgeschmolzen wird.

00:55:14: und wieder quasi genutzt wird, zum Beispiel im Spritzkursprozess.

00:55:17: Und das hat aber einige Nachteile, trägt das mit sich.

00:55:20: Und Lego hat halt das Problem, also diese Steine müssen extrem präzise sein, wie ich gesagt habe, eine Passung, um zusammen zu passen.

00:55:28: Und die haben es bisher nicht hinbekommen, das mit Rezyklat zufriedenstellend hinzubekommen.

00:55:34: Aber die haben sich schon verpflichtet, bis es bis zum Jahr hierher nur noch nachhaltige Materialien zu verwenden.

00:55:39: Okay.

00:55:40: Aber es muss ja auch plastikfrei Alternativen geben.

00:55:42: Auch bei Holz stelle ich mir die Frage, es muss nicht per se nachhaltig sein, bloß weil es aus Holz ist.

00:55:46: Nee,

00:55:47: klar nicht.

00:55:48: Da gibt es doch auch bestimmt andere Ansätze.

00:55:50: Genau,

00:55:50: also es gibt verschiedene Anbieter, die wirklich dann auch sagen, dass das Holz nachhaltig gewonnen wird.

00:55:56: Oder es gibt auch Hersteller wie Paper, die zum Beispiel Spielzeuge aus hundert Prozent Recycling beim Karton herstellen.

00:56:03: Aber ich tatsächlich auch meinen Kindern, es gibt so eine Überraschungsalternative, da hast du dann so... Aus recyceltem Karton kannst du dann so Dinosaurier und so zusammen basteln.

00:56:12: Das ist auch ganz lustig, aber ich weiß nicht, wie sehr sich so was dann letztendlich durchsetzen wird, aber zumindest der Markt ist da.

00:56:20: Es gibt also Leute, die solche Produkte kaufen und der Markt für solches Spielzeug beträgt rund eine Million Dollar.

00:56:30: Und der wächst wohl auch um zwölf Prozent von Jahr zu Jahr.

00:56:34: Okay, also schon ein signifikanter Anteil am Gesamtmarkt am Ende des Tages.

00:56:38: Und ich finde aber, dass nicht nur das Thema Plastik wichtig ist, sondern auch das Thema Langlebigkeit.

00:56:44: Also gerade viel Spielzeug hat ja eine extrem hohe Kurzlebigkeit.

00:56:48: Eigentlich müsste aber Spielzeug viel stärker und viel länger im Lebenskreislauf lassen.

00:56:55: Ich habe jetzt bei uns jetzt, weil wir mehrere Kinder natürlich das dann durchlaufen, dann sehen wir auch wirklich, wann Spielzeug einfach durch ist.

00:57:01: Ersonst, wenn ich jetzt nur einen Kind gehabt hätte, dann hätte ich schon Sorgen gehabt, wie kriege ich das Spielzeug wieder an die Person.

00:57:08: Und bei Lego muss ich sagen, ich habe zum Teil noch Lego-Bausteine aus meiner Kindheit, mit denen meine Kinder noch spielen.

00:57:13: Und ich hoffe mal, meine Enkelkinder vielleicht spielen auch noch mit Teilen davon.

00:57:17: Und das finde ich dann natürlich wiederum.

00:57:20: wenn es so einen hohen Qualitätsstandard hat, dass man es wirklich weiter nutzen kann über den längeren Zeitraum.

00:57:24: Weil eigentlich am Grundprinzip von Lego hat sich das ganze smarte Lego-Bausteine und die Franchises und Marketingaktion da weg, dass man da so viel mit irgendwelchen Themen immer koppeln muss, sondern dass man sagt, der Grundbaustein und das, was ich mit dem Grundbaustein machen kann, das ist ja seit Jahr eins gleich geblieben.

00:57:42: Und warum sollten dann Steine, die noch gut erhalten, nicht weiter genutzt werden?

00:57:45: Das finde ich eigentlich ganz spannend.

00:57:47: Und ich hatte damals auch als Kind, kann ich sagen, Da kam unser Nachbar hoch und hat mir eine Riesenkiste Lego Bausteine geschenkt von seiner Tochter.

00:57:55: Die war halt schon irgendwie achtzehn geworden oder so.

00:57:57: Und dann hatte mir so eine Riesenkiste.

00:57:58: Ich hab mich da so drüber gefreut.

00:58:00: Das war besser als jedes Weihnacht.

00:58:01: Es war einfach eine Kiste mit Lego Bausteinen.

00:58:02: Das war nicht eine Verpackung mit einer Anleitung.

00:58:05: Und da hinten kannst du dann wieder das nächste Mario-Schloss bauen oder was auch immer, wo alles sehr speziell ist.

00:58:09: Sondern du konntest einfach loslegen.

00:58:10: Und ich finde, das Thema Nachhaltigkeit und Spiel, das kann man meiner Meinung nach schon ganz gut.

00:58:14: Sollte man viel besser auch miteinander verbinden.

00:58:17: Und da ist dann der Entschluss gefallen.

00:58:19: Ingenieur zu werden in diesem Moment.

00:58:22: Ja, das gibt ja nicht die Geschichten, die der Ball erzählt, aber das war überhaupt nicht so.

00:58:25: Ich bin ja eigentlich Ingenieur geworden, weil ich irgendwann mal in der Schule gemerkt habe, dass ich gut in Mathe und Physik bin, ohne viel zu tun und dass der mit dem geringsten Widerstand das Studium ist, was ich schaffen könnte.

00:58:34: Das war, glaube ich, echt tatsächlich damals so meine Intention und Arzt wollte ich nicht werden.

00:58:40: Da hatte ich irgendwie keine Lust drauf.

00:58:41: Und dann habe ich natürlich auch gemerkt, was man alles machen kann im Studium.

00:58:44: Also das Spielspreis gibt ja so viele Leute, die sehr, ich habe dann hier einen Kettkart gebaut und repariert und sowas.

00:58:49: Da gehst du in die Werkstatt, du wirst nicht Ingenieur.

00:58:51: Also der Ingenieur hat der regel selten Schraubenschüssel in der Hand.

00:58:54: Der studierte zumindest akademisch.

00:58:55: Ob das jetzt gut oder schlecht ist, sei dahin gestellt.

00:58:58: Aber soweit ist es dann, glaube ich, nicht.

00:59:00: Ich finde, Spielen ist ja die grundlegende Entwicklung der wesentlichen Allgemeinkompetenzen, Neugier.

00:59:07: Entdeckungstragen und das kann man ja in allen Disziplinen gut gebrauchen.

00:59:12: Entschuldigung, dass ich unterbreche.

00:59:14: Ihr zwei wirkt gerade ein bisschen wie Lego-Figuren, die über Spielzeug reden.

00:59:18: Vielleicht holen wir jetzt jemanden dazu, der Spielzeug wirklich baut.

00:59:22: Ich darf vorstellen, Kirsten Harding.

00:59:24: Kirsten ist nicht nur Kollegin von euch, sondern Gründerin eines Start-ups, das ein KI-Spielzeug namens Lexi entwickelt.

00:59:30: Sie kennt sich aus mit Datenschutz, Sicherheit und den psychologischen Effekten von Spielzeug, das zurückspricht.

00:59:37: Schön, dass du da bist, Kirsten.

00:59:39: Ja, super, Kirsten, dass wir dich heute hier bei Outer Time dabei haben.

00:59:42: Wir haben jetzt ja schon viel über Geschichte, Technik und Vision von Spielzeug gesprochen.

00:59:46: Ich finde es tatsächlich wirklich toll, dass wir dich als eine Kollegin bei uns hier am Institut haben, die eben das Ganze aber eben nicht nur theoretisch denkt, sondern praktisch Spielzeug baut.

00:59:55: Und ja, schön, dass wir dich heute dabei haben dürfen.

00:59:57: Ja, hallo ihr drei.

00:59:59: Ja, auch von meiner Seite.

01:00:00: Schön, dass du dabei bist, Kirsten.

01:00:02: Erzähl uns doch mal ganz kurz, was machst du eigentlich neben deiner Tätigkeit bei Frauenhofer noch im Spielzeugbusiness?

01:00:07: und vor allem warum?

01:00:08: K.I.

01:00:08: Spielzeug.

01:00:09: Ja, gerne.

01:00:10: Hallo, ihr drei.

01:00:11: Hallo, Roman.

01:00:11: Hallo, Tommy.

01:00:12: Und danke, Jeanie, fürs ins Spiel holen.

01:00:14: Ja, warum K.I.

01:00:15: Spielzeug?

01:00:16: Ich bin eigentlich PR-Referentin am Fraunhofer, also eine Kollegin von euch.

01:00:22: Bin aber auch Mutter einer inzwischen fünfjährigen.

01:00:24: Und ich hatte das Glück, vor ein paar Jahren zusammen mit einer anderen Kollegin von uns zusammen in Elternzeit zu gehen.

01:00:31: Minina Panzner.

01:00:33: Und ja, im Prinzip ist die Idee für unseren Lexi auf dem Spielplatz entstanden.

01:00:38: Wir haben unsere eigenen Kinder beobachtet, wie sie ihre Welt entdecken und waren wirklich fasziniert von ihrer Neugier auf alles, was da so kommt.

01:00:46: Und waren handaufs Herz auch oft überfordert mit den Fragen, die sie vor allen Dingen auch an Pflanzen, an die Natur gestellt haben.

01:00:55: Und da kam dann die Idee für Lexi ... Digitale Technologien, wie wir sie als Erwachsene ja auch schon nutzen, also Chatbots und auch Bilderkennungs-Apps so aufzubereiten, dass schon Kleinkinder sie nutzen können.

01:01:09: Ja, ist ja total spannend.

01:01:10: Das ist ja im Prinzip schon so die Verbindung eigentlich in... spielen und Bildung und Erziehen, wenn man seine Umgebung so ein bisschen kennenlernt.

01:01:17: Ich habe den Lexi auch schon mal gesehen.

01:01:19: Das ist ja schon ein spannendes System, womit man, also ich habe ja, wer euer erster Käufer sage ich immer, weil das tatsächlich auch für Kinder, glaube ich, wirklich spannend ist, mit so einem System sein Umwelt kennenzulernen.

01:01:31: Aber das Thema Bildung muss doch bei euch eine richtige Rolle dabei mitspielen.

01:01:36: Ja, auf jeden Fall.

01:01:36: Also wir gestalten Lexi ganz bewusst als Lernspielzeug.

01:01:42: Wir wollen mit Lexi die Chancen digitaler Bildung nutzen, die ja ganz offensichtlich da sind.

01:01:48: Da haben wir einmal das individualisierte Lernen.

01:01:52: Kinder können mit Lexi lernen, was sie wirklich interessiert.

01:01:55: Man kann Kinder gezielt fördern, sowohl in ihren Schwächen als auch in ihren Stärken.

01:02:01: Das fängt dann vielleicht bei dem Thema Spracherwerb an und hört dann aber auch noch lange nicht auf bei dem Thema Inklusion.

01:02:09: zum Beispiel bei autistischen Kindern.

01:02:12: Und was auch super spannend ist, ist das kontextbezogene Lernen.

01:02:16: Da gibt es einen Begriff aus der Pädagogik, das ist das Entdeckende, das Forschende Lernen.

01:02:21: Also, die Lernreise beginnt im Prinzip an den eigenen Erfahrungen, an den eigenen Entdeckungen der Kinder.

01:02:28: Sie sehen eine Pfütze und fragen sich, wo kommt das Wasser auf einmal her?

01:02:32: und haben natürlich eine ganz eigene intrinsische Motivation, wenn sie ihre Erfahrungen hinterfragen können.

01:02:38: Das kann ich tatsächlich nur bestätigen, wenn ich an meine Kinder denke.

01:02:43: Die Neugierde ist halt enorm.

01:02:45: Also die Fragen, auf die die dann auch kommen und die Wissbegierigkeit, ist unendlich.

01:02:50: Und natürlich, wir greifen dann heutzutage klassischerweise auf die Tools zurück, die wir haben.

01:02:55: Wir fragen ChatGPT beispielsweise, aber das ist natürlich immer noch so, da ist eine Barriere drin und man möchte ja auch nicht immer das dann so unterbrechen.

01:03:04: Von daher finde ich den Gedanken extrem spannend zu sagen, die Kinder haben ein Spielzeug.

01:03:12: dass die unterstützt quasi bei diesem Entdecken und bei dem Lernen auf Basis von Neugierde.

01:03:18: Du hast Lexi auch mitgebracht.

01:03:20: Ich hab schon so ein bisschen was im Hintergrund gehört.

01:03:22: Halt die doch gerne mal in die Kamera.

01:03:23: Ich halte mal gerne in die Kamera für alle YouTuber,

01:03:26: die dabei sind.

01:03:27: Für alle Hörer.

01:03:28: Also Lexi sieht aus wie ein kleiner Fuchs.

01:03:31: Also ich weiß nicht, wenn ihr euch ein Pest-Spender vorstellt.

01:03:34: Im knalligen roten, süßer Fuchs, ein bisschen größer.

01:03:39: Das ist offensichtlich nicht Lexi.

01:03:40: Und wir sagen halt auch immer erst so der Tipptäuschstift für die reale Welt.

01:03:45: Ihr habt es ja gerade schon erwähnt.

01:03:46: Er hat eine Kamera integriert, das heißt, Kinder können Fotos machen und die Welt mit ihm entdecken.

01:03:51: Er ist Dialogpartner, das heißt, die Infos, die kommen halt nicht über ein Bildschirm, sondern er spricht mit Kindern.

01:03:59: Da ist es uns auch wichtig, den Dialog so aufzubauen, dass Lexi Rückfragen stellt und im Prinzip im Dialog gemeinsam das Wissen entsteht und das Wissen nicht vorgestellt.

01:04:08: kaut wird.

01:04:10: Und ja, ihr habt ja gerade schon ganz viel über eure eigene Spielfreude gesprochen, wo man und Tommy könnt euch wahrscheinlich auch vorstellen, dass mit so einem Fuchs wie Lexi ganz viel Spiele und spielerisches Lernen auch möglich ist.

01:04:22: Also unser bestes Beispiel ist immer, wir gehen mit den Kindern in den Wald und vielleicht so ein Waldspaziergang hat auch in jedes Kind unbedingt Lust zu.

01:04:30: Aber dann könnt ihr Lexi vorschlagen, hey, wir suchen heute mal drei Blumen und die sollen alle gelb sein, lauf doch mal los.

01:04:38: Moderne Schnitzeljagd, so ein bisschen so, dass da rein es bekommt.

01:04:41: Ja, das ist doch total spannend.

01:04:42: Wir waren natürlich vorhin, Kirsten, schon bei unserem Gespräch, an dem Punkt, wo wir natürlich auch schon über die Schattenseiten von solchen Lösungen gesprochen haben.

01:04:49: Oder warum es vielleicht auch nicht reicht, mit meinem Handy rauszugehen oder meinem Kind das Handy zu geben und sagen, guck mal, da ist eine Kamera, da ist eine GPD drauf, leg los, lernt die Umwelt kennen.

01:04:59: Was habt ihr euch denn, oder was sagt ihr Leuten, die sagen, Moment mal, da gibt's bestimmt auch viele Negativbeispiele, die wir ja auch schon vorhin aufgeführt haben, dass da die Kinder Missbrauch treiben könnten, also nicht beabsichtigt, sondern unbeabsichtigt, als jemand eher dann da reinkommt.

01:05:13: Oder es werden Fotos von den Kindern gemacht.

01:05:15: Wie geht ihr mit solchen Fragestellungen um?

01:05:16: Weil das sind ja schon dann wichtige Themen.

01:05:19: Ja, absolut.

01:05:20: Ja, ihr habt's gerade schon gesagt.

01:05:21: Also KI-Spielzeuge sind groß im Kommen und die gehen auch nicht wieder weg.

01:05:26: Und Melina und ich, wir sagen, genau deshalb wollen wir Lexi machen, um auch einfach ein Lernsystem anzubieten, was transparent ist, was vertrauensvoll gestaltet ist und was sich halt von Beginn an an europäischen Standards wie DSGVO, AI-Akt und so weiter orientiert.

01:05:43: Und wir haben da verschiedenste ... Prinzipien, die habt ihr auch gerade schon teilweise selber erwähnt.

01:05:49: Also einmal sagen wir haben die allerhöchste Datensparsamkeit erreichen, also wirklich nur die Daten erheben, die wir wirklich brauchen wollen, die Eltern dann über eine Begleitapp auch zu mitwissern, aber auch zu mitgestalten machen, was mit den Daten passiert.

01:06:06: Und klar, die Kamera, die in Lexi drin ist, ist natürlich ein sehr, sehr sensibler Punkt.

01:06:11: Hier wollen wir zum einen natürlich auch mit Filtern arbeiten.

01:06:15: Also, dass zum Beispiel das Modell, was in Lexi steckt, Bilder von menschlichen Körperteilen per se gar nicht akzeptiert, also da gar kein Interesse dran hat, aber auch ganz simpel die Kamera physisch absichern.

01:06:28: Also, wenn jetzt zum Beispiel die Kamera aktiv ist, dann würde da ein Lämpchen leuchten.

01:06:32: Also, dass halt der Nutzer ganz klar weiß, jetzt wird gerade eine Verbindung hergestellt.

01:06:39: Und, genau, also Transparenz ist bei dem Thema auch ganz wichtig.

01:06:43: Ja, das KI-Modell hinter Lexi, da wollen wir die Regeln ganz klar mitbestimmen.

01:06:47: Also wie kommuniziert Lexi und nach welchem Prinzipchen, aber auch was kommuniziert er?

01:06:53: und da setzen wir stark auf eine eigene Wissensbasis, die wir aufbauen wollen.

01:06:58: Mit kuratierten Wissen, was zum einen natürlich Sicherheit gibt in puncto was weiß Lexi, aber auch darüber haben wir die Möglichkeit, die Inhalte pädagogisch auch so durchdenken.

01:07:09: Ich hab mir gerade einmal gemerkt, dieses End-Gedification von KI, Tommy, guter Begriff.

01:07:16: Lexi soll nicht einfach irgendein Wissen, was er sich aus dem Internet zieht.

01:07:20: Es geht nicht darum, Hauptsache, er hat eine Antwort, sondern es geht auch darum, was für ein Wissen wollen wir Kindern, die vier, fünf oder sechs Jahre sind, mitgeben?

01:07:29: Und wie kann man es halt auch sinnvoll und pädagogisch durchdacht, ans Kind bringen?

01:07:35: Ja, ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt, weil natürlich, manche Leute würden sagen, ja, nimm doch einfach GPD, das gibt ja alle Antworten auf alles.

01:07:42: Aber das ist natürlich insofern dann problematisch, als dass du halt ohne darüber nachzudenken, was du dem Kind jetzt beibringen möchtest.

01:07:50: Natürlich kann man auch diese Modelle versuchen, dahin zu bewegen.

01:07:53: Aber ich glaube, das darf man nicht unterschätzen und halte den Ansatz für super spannend, dass ihr sagt, ihr baut eine Wissensbasis auf.

01:07:58: Ihr habt sozusagen pädagogische Lernfader auch hinterlegt.

01:08:01: Die müssen nicht starre sein, so wie wir das von anderen Spielzeugen kennen.

01:08:05: Ich denke jetzt an so etwas wie Edurino beispielsweise, was meine Kinder auch haben, wo du so eine Figur hast auf dem Tablet.

01:08:10: Und dadurch werden dann Spiele freigeschaltet.

01:08:12: Die Spiele sind vordefiniert.

01:08:13: Ich glaube, das Schamante an eurem Spielzeug ist ja wirklich dieses Freie, dass man sagt, okay, wir wollen die Lernreise nicht in starren Bahnen vorgeben.

01:08:23: Aber wir brauchen doch irgendwo Leitplanken, die eingehalten werden.

01:08:27: Auf jeden Fall, genau.

01:08:28: Und da sagen dann viele Leute auch, wow, das ist extrem viel Arbeit, also könnt ihr das denn überhaupt skalieren?

01:08:35: Und wir glauben, dass sich das auch einfach lohnt, weil wir dadurch halt ein sehr vertrauenswürdiges Lernsystem haben, was wir zum einen unseren eigenen Kindern auch mit geben können, mit gutem Gewissen, was aber auch Wettbewerbsvorteile bringt, weil ... Da ist jetzt grad schon den Mikro erwähnt, diesen Lernroboter, den es tatsächlich auch schon gibt.

01:08:54: Aber wenn man wirklich mal schaut, welche KI-Spielzeuge, wirklich KI-Spielzeuge gibt es überhaupt in Deutschland?

01:09:00: Welche KI-Spielzeuge können wir bestellen?

01:09:02: Da sieht es dann ganz schön schnell, ganz schön mau aus.

01:09:05: Also es gibt halt echt einige Produkte Kurio, die kommen aus dem Silicon Valley, das sind so drei Kuscheltiere zum Beispiel.

01:09:12: Die sind aktuell noch gar nicht nach Deutschland lieferbar und da haben wir natürlich dann als Anbieter aus dem europäischen Raum große Vorteile.

01:09:20: Das ist glaube ich auch nicht unwichtig, nämlich die Fragestellung.

01:09:24: Wie schaffen wir es eben nicht, dass andere Leute uns was vorsetzen, sondern dass wir das auch mit unseren Werten gestalten.

01:09:30: Und ich glaube, da haben wir tatsächlich die gute Situation hier in Deutschland, dass wir schon auch sehr eigen sind.

01:09:36: Also das Thema Hörspiele hatten wir jetzt gerade.

01:09:38: Und ich kann mir vorstellen, dass da tatsächlich eine gute Nachfrage danach wäre.

01:09:44: Wie ist das mit der Wissensbasis?

01:09:45: Habt ihr auch schon überlegt, ob quasi dann Eltern da auch partizipieren können und sozusagen Korrekturen einreichen können oder Vorschläge einreichen können?

01:09:55: Weil das stelle ich mir dann halt auch ganz cool vor, wenn du halt weißt, okay, es ist ähnlich wie Wikipedia beispielsweise, es ist irgendwo etwas, wo man sich beteiligen kann.

01:10:04: Ja.

01:10:04: Es ist immer gut mit dir zu sprechen, Tommy.

01:10:06: Du hast wahnsinnig viele Ideen.

01:10:09: Genau.

01:10:10: Unsere Wissensbasen stellen wir uns so vor, dass wir, ähm, es ist wirklich ähnlich wie zum Beispiel die Bücher beim Tippteusstift, die ja auch verschiedene Wissensthemen adressieren.

01:10:18: So auch unsere digitalen Wissensbasen aufbauen, also Themen fokussiert.

01:10:21: Beispiel Weltall.

01:10:23: Weltall ist halt auch immer ein gutes Beispiel, weil das ist natürlich sehr abstrakt.

01:10:26: Also, wenn man in die Natur geht, kann man die echten Pflanzen fotografieren.

01:10:31: Beim Weltall wird das schwierig, da könnten wir dann auch noch physische Zusatzmaterialien mit anbieten.

01:10:38: Die Wissensbasen sind erst mal von uns bereitgestellt durch eine Redaktion tatsächlich, durch pädagogisches Fachpersonal, was da auch drüber schaut.

01:10:47: Und die würden neben reinem Wissen dann auch Spiele, Rätsel, Projektvorschläge in diesem Kontext anbieten.

01:10:56: Und die Mitgestaltung von Eltern ist auf jeden Fall noch richtig cooler Gedanke.

01:11:00: Mega spannend.

01:11:01: Man kann natürlich jetzt total viel machen.

01:11:02: Ich finde, das kann das auch nur das streichen, dass ich glaube, gerade bei dem Thema Datenschutz-Vertraulichkeit, dass man tatsächlich mit einer Autopäischen oder deutschen Lösung wahrscheinlich mehr, in der Breite erstmal auf mehr... Zustimmung kommt auch durch die Eltern.

01:11:18: Aber was sagst du, wenn Eltern noch Bedenken haben, ob überhaupt solche KI-Spielsachen pädagogisch und auch vor der pädagogischen Aspekte sinnvoll sind für Kinder?

01:11:29: Oder habt ihr euch damit schon mal beschäftigt?

01:11:32: Wie weit habt ihr das schon untersucht oder gibt es das Studien dazu?

01:11:35: Ja, also da gibt es auf jeden Fall Studien und Gedanken aus der Wissenschaft, aber wir haben doch unsere eigenen Erfahrungen gemacht.

01:11:41: Die Idee zu Lexi hat relativ früh direkt in Kitas getestet, mit einem drei-D-Druck, den haben wir handbemalt, Lautsprecher rein, und dann haben wir kleine Testpakure aufgebaut in Kitas, und da konnten die Kinder dann an verschiedenen Stationen, zum Beispiel Pflanzen, entdecken.

01:11:58: Und Lexi hat dann einfach vom Band ein paar Informationen bereitgestellt.

01:12:02: Das war total spannend, die Kinder zu beobachten.

01:12:04: Die waren am Anfang natürlich erst mal ein bisschen skeptisch, so ein Fuchs, der spricht auf einmal.

01:12:10: Aber also wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... ... wirklich bei ... Wir mussten dann auch zwei, drei Mal aus dem Kita-Rucksack wieder rausziehen, liebe Voll, weil er mit nach Hause genommen werden wollte.

01:12:32: Und die Eltern waren mit dabei.

01:12:35: Wir haben das in Begleitung der Eltern gemacht und haben auch deren Feedback natürlich dann eingeholt.

01:12:40: Und auch da vielleicht nicht ninety-fünf Prozent, aber eighty bis ninety Prozent der Eltern waren wirklich überzeugt von der Lösung, haben teilweise selber gar nicht erkannt, dass da noch gar keine KI drinsteckte.

01:12:52: Und, ja, ja.

01:12:54: Das war auf jeden Fall sehr faszinierend.

01:12:56: Dieser Umgang von den Kindern mit Lexi, den nennt man dann in der Wissenschaft so parasozialer Bezug.

01:13:02: Und natürlich hat das total positive Auswirkungen wie zum Beispiel die Steigerung von Motivation fürs Lernen, fürs Entdecken.

01:13:09: Aber es hat natürlich auch gefahren, die sollte man noch nicht irgendwie verschweigen.

01:13:13: Und da haben wir hier in Paderborn übrigens auch Forschen mit dazu.

01:13:17: An der Uni Paderborn, da ist die Prof.

01:13:19: Rolfing aus der Psychiolinguistik.

01:13:22: Die Forschung zum Thema KI-Mensch-Interaktion, KI-Kind-Interaktion vor allen Dingen.

01:13:28: Und da sind wir ganz froh, dass die Lexi auch als Anwendungsbeispiel in ihre Forschung mit reinnimmt.

01:13:33: Ja, also wir wollen für Lexi da ganz klar auch Grenzen aufzeigen.

01:13:37: Also Lexi soll nicht das nächste KI-Kuscheltier werden.

01:13:40: Das soll nicht mit ins Bett kommen.

01:13:42: Und die Kinder sollen auch nicht irgendwie ihm ihre Nöte erzählen.

01:13:46: Er ist ganz explizit als ... Lernbegleiter gedacht und wird dann bei sensiblen und ungeeigneten Themen auch auf die Erwachsenen oder auf irgendwie erziehende verweisen.

01:13:56: Also man versucht einfach so ne... Zu starke Bindung zwischen Spielzeug und Kind einfach zu unterbinden.

01:14:02: Das macht ja auch allen Sinn der Welt, weil irgendwo muss man ja eine Grenze einsetzen und sagen, das ist dafür gar nicht gedacht.

01:14:08: Und dann glaube ich, als Äthertheite habe da immer ein besseres Gefühl, als wenn ich wüsste, da gibt es so ein Allrounder-System, was jetzt mit meinem Kind alles Mögliche machen könnte oder mein Kind mit dem alles Mögliche machen könnte.

01:14:20: Und über die Beziehung zwischen KI und Mensch hatten wir hier in unseren Podcasts.

01:14:25: Tom und ich ja auch schon oft genug gesprochen.

01:14:27: Da kann er schon ganz abgefahrene Wendungen nehmen.

01:14:30: Und da wollen wir doch gerade, wenn es um unsere Kinder geht, ja eigentlich gar nicht so schnell hingehen.

01:14:34: Also von daher, ich glaube, wir beide wünschen dir erstmal viel Erfolg mit dem ganzen Thema.

01:14:39: Ich glaube, dass Spielzeuggeschäfte Deutschland ist gar nicht so einfach.

01:14:42: So was ich zumindest aus meiner Ferne so mitbekommen, ist es doch dann... Obwohl wir sagen, gerade im Spielzeug können wir viele KI-Technologien schnell einsetzen, aber wenn wir es dann wirklich im Markt positionieren wollen, dann sind wir doch tatsächlich in einem sehr, sehr schwierigen Markt eigentlich unterwegs, der dann doch wieder vielleicht restriktiver ist und vielleicht auch nicht so marschendreich wie jetzt die eine oder andere App-Anwendung, die wir gerade so beobachten, die durch den Himmel geht.

01:15:10: Also von daher, wir wünschen euch da erstmal ganz, ganz viel Glück und ganz viel Erfolg, weil ich kann es nur wieder... wiederholen.

01:15:15: Ich wäre der erste Käufer oder bin der erste Käufer oder Lösung, weil ich das einfach unglaublich spannend finde für die eigenen Kinder.

01:15:23: Was plant ihr dann?

01:15:24: Wann und wo können wir bestellen?

01:15:26: Also bestellen könnt ihr aktuell und zwar vorbestellen auf der Website, aber ich soll und will ja keine Werbung machen.

01:15:33: Also wir sind aktuell mit in der Entwicklung ganz tief in der Entwicklung mit allen Höhen und Tiefen und auch Hürden, die da kommen.

01:15:43: Aktueller Plan ist es, Ende diesen Jahres mit den ersten Prototypen so weit zu sein, dass er an größere Testgruppen hinausgehen kann.

01:15:55: Wir sind ja jetzt gerade schon mit einem großen Kita-Träger in Abstimmung, was größere Testreihen angeht.

01:16:02: Auch ganz interessant, die haben super Interesse, aber aktuell scheitern wir dann noch, weil unser Prototyp noch mit einem Google ... KI-Modell läuft, also auch wieder hier DSGVO und oh Gott, oh Gott.

01:16:13: Deswegen ist es unsere Meinung nach ganz, ganz wichtig, dass wir da unser eigenes System auch aufbauen.

01:16:18: Und genau, dann halt auch in Testfamilien reingehen.

01:16:21: Also, Tommy, ich schreibe dich gerne mit auf die Liste.

01:16:24: Und dann freuen wir uns.

01:16:25: Ja, dann kann ich meinen Kindern sagen, leckst ihr uns am Weihnachtsbaum, das wäre gar nicht so schlecht.

01:16:29: Ich

01:16:30: habe schon vorbestellt, also von daher, Tobi, kannst du gleich auslösen.

01:16:33: Aber ich glaube, man kann euch auch und eure Reise da auch beobachten auf Instagram.

01:16:39: Habt ihr viel, wo ihr begleitet euch?

01:16:41: Für mich heißt ja nicht Lexi, sondern Sandfox.

01:16:43: Also von daher immer mal reinschauen und einfach die Augen aufhalten auf das nächste KI-Spielzeug Made in Germany, Made in Paragon, Made aus Oval.

01:16:53: Also viel Erfolg bei eurer Reise und bei dem Lexi.

01:16:58: Vielleicht kommt ihr auch mal nach dem Lexi anderer System, was sich weiterentwickelt.

01:17:02: Also ich glaube, das ist eine ganz spannende Reise.

01:17:03: In diesem Thema wird man sicherlich in den nächsten Jahren genug zu tun haben.

01:17:07: Ja, vielen Dank.

01:17:09: Ja, danke, dass du da warst.

01:17:10: Es war mir eine Freude.

01:17:13: Ihr könnt uns auch gerne mal schreiben.

01:17:15: Was haltet ihr von der Idee?

01:17:17: Habt ihr vielleicht schon mal KI-Spielzeuge ausgetestet?

01:17:21: Wie seht ihr das Ganze?

01:17:23: Schreibt es uns in die Kommentare.

01:17:24: Wir sind gespannt, wie ihr das Thema bewertet.

01:17:27: Ja, lasst eure Meinung da zum Thema KI und Spielzeug, Nachhaltigkeit und Spielzeug.

01:17:32: Tamagotchis, fandet ihr doch alle voll klasse und nur ich find's so doof.

01:17:36: Also bitte wieder erkräftig kommentieren, uns eine Mail schreiben.

01:17:40: Wir freuen uns einfach dahin auf den Austausch mit euch.

01:17:43: Zu einem vermeintlich leichterem Thema, aber am Ende des Tages haben wir gemerkt, so einfach ist es dann doch nicht.

01:17:48: das Thema Zukunft des Spielzeuges.

01:17:50: Also, bis zum nächsten Mal.

01:17:52: Bis zum nächsten Mal, ciao.

01:18:12: Dieser Podcast wird produziert von Portstars bei OMR.

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