KI als Orakel – Kann künstliche Intelligenz die Zukunft vorhersagen?
Shownotes
Die Zukunft vorherzusagen klingt nach Science Fiction. Doch genau daran arbeiten Forschende schon lange, allerdings nicht mit Glaskugeln, sondern mit wissenschaftlichen Methoden.
In dieser Folge von OUTATIME geht es um die Wissenschaft der Zukunft. Gemeinsam mit Prof. Dr. Katharina Hölzle, Institutsleiterin des Fraunhofer IAO und Expertin für Zukunftsforschung und Technologieplanung, sprechen Tommy Falkowski, der sich bei Zukunftsprognosen lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnt, und Prof. Dr. Roman Dumitrescu, das „Magic 8 Ball“ des Instituts, darüber, wie Unternehmen, Politik und Gesellschaft sich systematisch auf das Morgen vorbereiten können.
Warum lagen manche Zukunftsprognosen spektakulär daneben, während andere Entwicklungen Jahrzehnte im Voraus erkannt wurden? Welche Rolle spielen Methoden wie Szenariotechnik, Roadmaps oder Delphi Studien? Und kann KI dabei helfen, die Zukunft besser zu verstehen oder ist sie selbst nur ein weiteres Werkzeug?
Wie blickt ihr auf die Zukunft? Glaubt ihr, dass KI eines Tages verlässlich vorhersagen kann, was morgen passiert? Oder liegt die wahre Stärke darin, verschiedene Zukunftsszenarien zu verstehen und die Zukunft aktiv mitzugestalten?
Schreibt uns eure Meinung oder Themenvorschläge an outatime@iem.fraunhofer.de oder diskutiert mit uns auf unseren Social Media Kanälen.
Links zur Folge
- Symposium für Vorausschau und Technologieplanung (SVT)
- Prof. Dr. Elke Seefried, Geschichte der Zukunftsforschung
- Tool zur Zukunftssimulation: mirofish
- Club of Rome und die 50 Jahre alte Studie Grenzen des Wachstums
Erwähnte Bücher
- Ray Kurzweil: KI. Das Zeitalter der künstlichen Intelligenz. Hanser Verlag.
- Alvin Toffler: Future Shock. Random House, 1970.
🔹 Zu Gast: Katharina Hölzle, Institutsleiterin Fraunhofer IAO 🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/katharinahoelzle/
🔹 Host: Prof. Dr.-Ing. Roman Dumitrescu
🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/roman-dumitrescu-professor/
🔹 Host: Tommy Falkowski
🔗 LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/tommy-falkowski/ Mehr Infos auf unserer
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Transkript anzeigen
00:00:00: Hey Genie, du machst ja immer Gedankenexperimente für uns.
00:00:03: Aber wie macht man das denn eigentlich systematisch?
00:00:05: Wie schaut man in die Zukunft?
00:00:06: Wie kann man versuchen, die Zukunft zu sagen?
00:00:09: Mach' uns doch mal heute ein Gedankexperiment fertig.
00:00:11: zum Thema der Zukunftsvorhersage!
00:00:16: Stell dir vor – Du sitzt im Pressekonferenzsaal des Bundesministeriums Für Vorausschau und Technologieplanung MVT Im Volksmund Das Morgenministerium.
00:00:27: Du bist Ressortleiter Wirtschaft der
00:00:29: FAZ.
00:00:31: Vorne tritt Ministerin Eva Feldmann ans Podium.
00:00:34: Hinter ihr leuchtet der Slogan des Hauses zur heutigen Jahrespressekonferenz – Zukunft verstehen, Gegenwart steuern!
00:00:41: Das Ministerium existiert seit fünf Jahren.
00:00:44: Seine Aufgabe ist Szenarioentwicklung und Handlungsempfehlungen zu den zentralen Zukunftsfeldern der Gesellschaft.
00:00:51: Das Ministeriums simuliert zahlreiche Möglichkeiten, Millionen Szenarien berechnet durch KI-Systeme, Expertengremien und geopolitische Modelle.
00:01:00: Daraus entstehen Handlungsempfehlungen für Politik, Industrie und Länder.
00:01:05: Die Ministerin beginnt mit dem Rückblick.
00:01:07: Besonders stolz sei man auf die Arbeit im Bereich Außenpolitik.
00:01:10: Vor drei Jahren habe das Ministerium frühzeitig vor neuen Rohstoffabhängigkeiten gewarnt.
00:01:16: Europa reagierte rechtzeitig diversifizierte Lieferketten Und verhinderte so eine schwere Versorgungskrise bei seltenen Erden.
00:01:23: Dann folgt der Bereich Wirtschaft.
00:01:25: Das MVT habe früh Zukunftsfelder identifiziert, KI-Infrastruktur, Quantentechnologie, Energiesysteme und resiliente Plattformökonomin.
00:01:36: Förderprogramme, Investitionen und industrielle Forschung seien gezielt in diese Bereiche gelenkt worden.
00:01:42: – die Ministerin lächelt zufrieden.
00:01:45: Du blickst auf die Zahlen in der Pressemappe?
00:01:53: Und plötzlich wird dir unwohl!
00:01:57: Frau Ministerin, stimmt es dass die industriellen F und E Investitionen in den letzten fünf Jahren fast ausschließlich in die vom MVT empfohlenen Bereiche geflossen sind?
00:02:08: Die Ministerin nickt.
00:02:10: Du sprichst weiter.
00:02:11: Im europäischen Maschinenbau sind die Patentanmeldungen im selben Zeitraum um fast sechzig Prozent zurückgegangen Unternehmensgründung sogar um siebzig Prozent.
00:02:23: Gegenüber Asien und den USA verliert Europa gerade massiv an technologischer Breite.
00:02:29: Im Raum wird es still!
00:02:30: Hat das Ministerium eine ganze Volkswirtschaft auf zu wenige Zukunfte optimiert?
00:02:35: Die Ministerin verschränkt kurz die Hände.
00:02:37: Unsere Aufgabe war nie Innovationen zu verhindern, unsere Aufgabe war es Risiken früh sichtbar zu machen und Ressourcen verantwortungsvoll zu lenken – die Entscheidungen haben am Ende immer noch Unternehmen und Investoren getroffen.
00:02:52: Einige im Raum nicken und Hand aufs Herz.
00:02:55: Wer investiert heute noch freiwillig Milliarden gegen die wahrscheinlichste Zukunft?
00:03:00: Du blickst noch einmal auf die Zahlen vor dir.
00:03:02: Siebzig Prozent weniger Patente, sechzig Prozent weniger Gründungen – plötzlich verstehst du das eigentliche Problem!
00:03:09: Nicht das Ministerium hat Innovation verboten.
00:03:12: Die Gesellschaft hat einfach aufgehört an ungeplante Zukunft zu glauben.
00:03:16: Risikoreiche Ideen gelten inzwischen als irrational.
00:03:19: Investoren folgen Prognosen.
00:03:21: Universitäten optimieren sich auf Zukunftscores Unternehmen entwickeln lieber sichere Technologien statt mutige Visionen.
00:03:29: Vielleicht stirbt Fortschritt nicht durch Krisen, sondern durch perfekte Planung.
00:03:50: Wir sind hier bekannt dafür dass wir gerne in die Zukunft schauen Aber wir machen das häufig so eher mit Bauchgefühl, werde ich sagen.
00:03:59: Natürlich recherchieren wir auch ganz gut.
00:04:01: aber man kann natürlich auch ganz anders rangehen nämlich sehr systematisch und ja zum Teil auch wissenschaftlich.
00:04:07: und darüber soll es heute gehen.
00:04:09: da möchten wir drüber diskutieren.
00:04:11: mein Name ist Tommy Falkowski.
00:04:12: Ich bin amateurhafter Zukunftsforscher hier im Frauenhof AIM der meistens daneben liegt Wie immer mit dabei heute, Roman Dumitrescu der Magic Eight Ball unseres Instituts.
00:04:24: Und wir haben gedacht bei diesem Thema da holen wir uns heute mal kompetente Unterstützung wieder mit ins Boot.
00:04:29: Katarina
00:04:29: Hülstel mit dabei!
00:04:31: Wir können uns ja schon länger.
00:04:31: Katarina als Institutsleiter sind das Fraun von IAOS und das IAT ist an der Uni Stuttgart Professorin dort für so einen Kollegen und wir beide zusammen machen auch ein Symposium zum Thema Vorausschau- und Technologieplanung.
00:04:42: Deswegen sind wir regelmäßig bei dem Thema im Austausch, und ich dachte das wäre eine coole Gelegenheit von der Fahrt noch... Von Stuttgart nach Brandenburg oder Berlin hier einmal vorbeizukommen um hier stopp zu machen und einfach bei unserem Podcast mitzumachen.
00:04:55: Genau,
00:04:56: vielen
00:04:56: Dank!
00:04:56: Ich fand die Idee auch cool und hab sofort gesagt lass uns das mal
00:04:59: machen.
00:05:00: dann letztendlich selbst wenn wir uns dann immer häufig sehen sprechen wir eigentlich an Hauptsächlich über organisatorisches, also über Planung und nicht so viel über die Zukunft.
00:05:10: Also insofern super!
00:05:12: Ja und in diesem Sinne möchten wir heute tatsächlich das Thema immer beleuchten.
00:05:16: Also wie geht man an das Thema Zukunftsplanung, Zukunftsvorausschau ran?
00:05:22: Sicherlich ein Thema was nicht ganz neu ist sondern schon auch eine längere Historie hat.
00:05:28: aber gerade in aktuellen Zeiten hat man ja das Gefühl viele Leute versuchen tatsächlich Dinge vorher zu sagen.
00:05:35: Wie schafft man es denn da möglichst richtig zu liegen?
00:05:38: Ist das überhaupt möglich da richtig zu legen?
00:05:40: letztendlich kann ja niemand in die Zukunft schauen.
00:05:42: Aber wie kann man das denn systematisch machen, sodass man zumindest viele Optionen hat, die man in Erwägung ziehen kann?
00:05:49: Ja absolut!
00:05:49: Wir wollen jetzt hier keine trockene Vorlesungen machen über welche Methoden es alles gibt.
00:05:53: ... auch mit wenig Hintergrundwissen ganz gut einordnen kann, aber es geht vor allem glaube ich so ein bisschen um die Historie des Themas auf der einen Seite.
00:06:02: Das ist ja etwas was uns Menschen ja schon immer bewegt hat zu wissen... Was kommt als Nächstes und uns darauf einzustellen?
00:06:08: Das ist absolut nichts Neues!
00:06:10: Und ich weiß nicht wie es euch geht, aber wir gehen jetzt so dass wir als Menschheit beim Teil das Gefühl haben, obwohl wir so viel Wissen oder vielleicht weil wir so viele wissen noch mehr das Gefühl haben, dass wir uns irgendwie noch noch unsicherer fühlen.
00:06:24: Also es ist ja dieses überinformierte sein vielleicht und das Gefühl finde ich schon sehr präsent und da wollen wir definitiv übersprechen und vielleicht auch wie solche Themen wie KI hier mit rein spielen werden, die vermeintlich das Problem eher nur verstärken an der Stelle weil sie noch mehr wissen mit Reinbrickung oder zumindest es sichtbarer machen aber vielleicht auch nicht unbedingt die richtigen Schlüsse und vielleicht eine Komplexität mit reinbekommen, die für uns Menschen die Entscheidung treffen nicht einfacher macht.
00:06:50: Das finde ich mega spannend, auch mit dir darüber zu diskutieren und mit dir, Tommy sowieso.
00:06:54: Welche Meinungen und Perspektiven ihr da habt?
00:06:56: Und vielleicht an dich die erste Frage zum Einstieg hast du momentan ein spannendes Vorausschau-Projekt, an dem du gerade hirnst oder an dem Du gerade mitwirkst was Du hier mal in den Raum werfen würdest?
00:07:07: Ja, also wir haben im Moment oder das ist eigentlich in meiner Rolle eben als Technologiebeauftragte der Wirtschaftsministerin des Landes Baden-Württemberg.
00:07:15: Haben wir einen Foresight Prozess gestartet für das Land Baden Württmberg?
00:07:19: Weil wir eben gesagt haben, dass Land BadEN Würtemberg ist so wie viele andere Bundesländer aber schon irgendwie nochmal besonders von der Transformation getroffen.
00:07:28: So jetzt habt ihr natürlich auch hier Automobilzulieferer im Umfeld Aber Baden wird weg trifft es gerade schon ziemlich stark.
00:07:35: und was mir auf Ich habe vor drei Jahren diesen Job angetreten und bin mit Zukunftsbildern gestarrt.
00:07:41: Ich hab gesagt, pass mal auf ihr Lieben hier passiert gerade ganz viel und damit man sich das vorstellen kann oder dass es gerade schon angesprochen wird tun uns als Menschen da immer wahnsinnig schwer mit uns was vorzustellen wenn wir es auch irgendwie nicht visualisieren können.
00:07:53: Das heißt ich habe dann einfach drei Workshops gemacht, habe ganz viele Menschen aus der Wirtschaft aber auch aus der Wissenschaft, aus der Gesellschaft eingeladen und habe gesagt so was sind denn eure zukunftsbilder für Baden-Württemberg?
00:08:03: Und das war echt so rough Das war jetzt nicht sehr, wir kommen wahrscheinlich gleich noch auf den ordentlichen Prozess.
00:08:10: Es war einfach gemacht so und mit diesen fünf Zukunftsbilder bin ich angetreten habe gesagt so Ich glaube das sind Zukunfts Bilder für Baden-Württemberg Und als Technologiebeauftragte möchte ich daran mitarbeiten und es ist auch total positive Resonanz gestoßen dass die Menschen gesagt haben ja toll oder ne überhaupt nicht.
00:08:29: Aber dann sind wir darüber in die Diskussion gekommen und dann habe ich letztendlich drei Jahre darauf hingewirkt, dass ich gesagt habe das war ja jetzt echt so Spontan gemacht, lass uns doch mal den Prozess starten.
00:08:39: So und diesen Prozess haben wir jetzt gerade gestartet und das ist echt spannend!
00:08:44: Also wir haben ganz bewusst gesagt, Wir gehen nicht zu weit in die Zukunft, es ist schon eigentlich fast zu weit kann man so sagen und wir beschäftigen uns erst einmal mit dem Thema Maschinenbau klar in Baden-Württemberg und mit dem thema Bio basierte Materialien und das is echt spannend dass jetzt mal ein bisschen mitzubegleiten.
00:09:02: Und diese fünf Zukunftsbilder sind dann aber auch Zukunftsbilder, die unterschiedliche Szenarien darstellen?
00:09:10: Nein tatsächlich nicht.
00:09:12: Wir haben sie einfach für fünf verschiedene Branchen gemacht damit es so ein bisschen besser vorstellbar war.
00:09:16: Also Thema Mobilität, Thema Cybersecurity, Thema Medizintechnik sehr visuell da hat uns die KI wunderbar geholfen.
00:09:24: aber ich habe eben gemerkt du brauchst etwas was du sehen und anfassen kannst damit die Menschen dann genau in diese Diskussion kommen.
00:09:31: Ja absolut ich mein darüber werden wir noch sprechen das Der Vorausschauprozess, ein sehr sozialer Prozess am Ende des Tages ist wenn man richtig gut macht.
00:09:39: Ich muss gleich daran denken weil ich tatsächlich auch gerade einen Vorauschauprozess fahre und Stadie-Prozess nicht ganz Baden-Württemberg das ist natürlich deutlich beeindruckender.
00:09:47: aber für Ost-Westfalen Lippe gerade weil wir haben ja einen Spitzencluster jetzt Owell, intelligente technische Systeme aus der WestfalenLippe Und uns treibt natürlich rum.
00:09:55: Wir sind auch sehr stark Maschinenbau und ein sehr starker Industrie-Cluster.
00:09:58: Wie sieht eigentlich die KI-basierte Industrie, zu der wir uns zählen müssen?
00:10:03: Weil sonst... K.I.-basiert meine ich jetzt nicht nur Open AI oder so sondern alle die jetzt dahinter irgendwie noch an dem ganzen Thema davon betroffen sein werden.
00:10:10: wie sieht eigentlich klassische Industrie durch KI, wie verändert sich die in den... Bin ich auch dabei nicht in zwanzig Jahren, sondern das wird uns in fünf Jahren glaube schon hart disruptieren und da müssen wir uns darauf einstellen.
00:10:19: Den haben wir jetzt gestartet.
00:10:20: bei mir war der Auslöser.
00:10:22: Das kann mich noch gut erinnern eine Frage von tatsächlich vom Bürgermeister her von Hamm.
00:10:28: Der war bei mir neulich, die bauen ein großes Rechenzentrum ins Lipetal rein.
00:10:32: Und dann hat er mich gefragt wie viel Rechenleistung in fünf Jahren braucht eigentlich ITZ-OWL?
00:10:36: Und da habe ich gesagt, ich glaube diese Frage hat sich noch nicht mal ein Unternehmen hier gestellt weil es ja mit so vielen strategischen Fragen wie Souveränität, dass die Daten in der Praxion der Nachbarschaft sind, das man Zugang hat überhaupt zu wie für Rechenpower... Dinge, die momentan, glaube ich, die Unternehmen auch massiv verunsichern.
00:10:53: Auch wir uns als Wirtschaftsklaster und Technieklaster von der Forschung ein bisschen in den Unternehmen rein.
00:10:59: Ich finde das mega spannend weil es trifft am Ende des Tages uns ja auch alles persönlich als Mitarbeitende in diesen Organisationen was eigentlich KI Ja, für so ein Gliesenfeld wie Industrie gerade macht.
00:11:08: Da würde ich mich gerne austauschen und das können wir im Nachgang damit machen weil ich glaube da gibt es einige Parallelen.
00:11:12: Aber kurze Rückfrage hast du denn diese Frage mal weitergegeben an die Unternehmen?
00:11:17: Wie viel Rechenkapazität erwartet ihr oder braucht ihr in den nächsten fünf bis zehn Jahren?
00:11:22: Das sind wir jetzt genau dran!
00:11:23: Die Fragen
00:11:24: haben
00:11:26: die alle noch nicht auf dem Schirm.
00:11:28: Ich kann auch von einem, dass ich zum ersten Mal mit dem Geschäftsführer darüber gesprochen habe bei uns auch im Clusterwitz keine Namen nennen ... steht praktisch für alle anderen genauso.
00:11:37: Da haben wir das mal gesagt, ach Roman, wir machen das doch schon!
00:11:40: Wir haben doch unsere Strategie Roadmaps noch alles dran.
00:11:42: und ich sagte ja was macht ihr mit dem heutigen Mindset?
00:11:44: Mit dem heutige wie er glaubt wie jetzt KI gerade funktioniert... Und nicht wie es in fünf Jahren funktioniert wird?
00:11:48: und überleg mal hättest du jetzt ein Bild vor vier jahren gemacht zum Thema KI wie gut das heute gepasst hätte, nämlich gar nicht.
00:11:56: Das hat schon so einige Augen geöffnet.
00:11:57: jetzt aber da sind wir jetzt dran, da starten wir und bis Ende des Jahres wollen wir dann tatsächlich eine... So eine Strategieprozess komplett durchfahren, werden auch mal durch die ganze Welt reißen und vor allem nicht im eigenen Saft zu schmoren.
00:12:08: Es ist so ein zweiteiliger Prozess weil wir wollen ja wissen wie sie die Welt aussah aber ich will aus einem bisschen Augen öffnen bei uns selber hier vor Ort dass sich die Welt gerade da massiv ändert.
00:12:16: Vor wenigen Tagen beispielsweise hat Open AI ein Programm angekündigt wo Unternehmen tatsächlich Rechenkapazitäten jetzt schon sozusagen sich blocken lassen können, die können quasi einen Langzeitvertrag abschließen für mehrere Jahre.
00:12:28: Optionsscheine
00:12:29: auf KI-Kapazität!
00:12:32: Da sieht man einmal wie viel Dynamik in dem Thema ist.
00:12:35: Die Rechenkapazitäten werden gerade wohl knapp in manchem Bereich und manche haben tatsächlich zu wenig investiert.
00:12:42: Enthropic hat da insbesondere auf die falschen Karten gesetzt und zu wenig in Rechenzentren investiert und merkt man quasi in der Servicequalität.
00:12:52: Ich glaube, das ist eine super spannende und wichtige Fragestellung die sich einfach tatsächlich heutzutage viel zu wenige aktuell stellen.
00:12:58: Gerade würde ich sagen in Deutschland sind wir da noch nicht gut darin dass wirklich jetzt zu thematisieren uns diese Fragen zu stellen.
00:13:05: Das heißt ich glaube dieser Vorausschauprozess ist tatsächlich extrem wichtig und ich hoffe dass wir am Ende schlauer dastehen als es heute der Fall ist.
00:13:12: Und eigentlich wäre es ja total wichtig wenn wir nämlich dann diese unterschiedlichen Forsyte Prozesse deinen unseren und es gibt's bestimmt auch in anderen Bundesländern für andere Unternehmen zusammenführen, denn wir sehen ja auch also klar.
00:13:25: Wir bauen gerade Rechenkapazitäten auf.
00:13:27: ihr baut was auf.
00:13:28: in Brandenburg baut schwarz IT großes Rechenzentrum.
00:13:31: aber es ist so wie du sagst im Zweifel reicht das überhaupt nicht dass es der eine Punkt.
00:13:35: der zweite Punkt ist wir gehen im Moment von einer statischen Planung aus.
00:13:39: wenn Taiwan morgen fällt dann werden wir auch keine weiteren Rechen Zentren mehr bauen können und dieses das fehlt mir Total, und zwar auf allen Ebenen.
00:13:50: Wir haben jetzt gerade über die Wirtschaft gesprochen.
00:13:52: in der Politik ist das dasselbe aber auch in der Gesellschaft dieses Denken in Zukunft tennen.
00:13:58: Also selbst wenn wir jetzt sagen, das ist die KI-Zukunft und dann brauchen so viel Gigabyte Rechenzentrum Kapazität aber wir brauchen ja auch diese Vorausschau was passiert, wenn Taiwan fällt?
00:14:10: Was passiert, Wenn die Energie nicht mehr finanzierbar
00:14:12: ist?
00:14:13: Gestern mit einem Übertragungsbetreiber gesprochen.
00:14:16: er sagte Frau Hölzer stellen sich das so vor Wir bauen das Flugzeug um während es fliegt Und das ist halt echt ein krasses Bild.
00:14:27: Akteure, die müssen wir halt zusammenführen.
00:14:29: Ja also das ist ja sehr viel, sag ich mal technische und Wirtschaftsseite.
00:14:33: und dann gibt es natürlich auch noch die Seite der Leute.
00:14:35: Mustafa Suleyman CEO vom AI-Bereich von Microsoft hat jetzt vor wenigen Tagen gesagt er glaubt in achtzehn Monaten würden alle White Color Jobs also alle Bürojobs alle alle kognitiven Arbeitenunternehmen vollständig durch KI automatisierbar sein und sowas führt natürlich eine unglaubliche Unsicherheit für unsichert werden.
00:14:58: Und ich glaube es ist wichtiger denn je, dass wir uns wirklich Gedanken machen wie können wir uns dann da aufstellen?
00:15:06: Ich glaube nämlich nicht das quasi diese eine Aussage jetzt notwendigerweise der Weg ist und das Szenario ist, dass sich am Ende durchsetzen wird.
00:15:13: aber sagen wir den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen ja ne passt schon alles.
00:15:19: Das ist glaube ich tatsächlich die schlechteste Strategie.
00:15:21: Was würdest du dazu sagen was Ole Mann gesagt hat?
00:15:24: da richtig vom Fach, weil du ja auch vor allem arbeitswissenschaftliche Untersuchungen ja auch machst und aus dem Feld kommst.
00:15:29: Es gibt ja auch diese Spiegel-Cover die immer irgendwie keine Ahnung.
00:15:32: seit
00:15:33: alle fünfzehn
00:15:34: Jahre sagen der Computer schafft das ab und nichts davon ist bisher so eingetreten, sagen wir mal so.
00:15:39: aber wie siehst Du das?
00:15:41: Ich kann meine Meinung dazu auch nochmal sagen.
00:15:42: ich habe es Dir voraus schon gesagt was ich zum Solle man sagen würde.
00:15:45: Also achtzehn Monate ist total erquatscht.
00:15:48: natürlich wird im Moment wahnsinnig viel polarisiert Ja und das dient natürlich alles Ihren eigenen Geschäfts.
00:15:53: Und deswegen, also diese Aussage habe ich jetzt noch nicht gehört.
00:15:57: Für mich wäre das ja schon wieder ein Grund zu sagen Ja gut dann machen wir es halt nicht mehr mit Microsoft.
00:16:01: Also was soll denn das?
00:16:04: Also was sehe ich?
00:16:06: Ich sehe, dass Tätigkeiten wegfallen.
00:16:08: Das ist ganz klar!
00:16:09: Ich glaube das merken wir alle ja.
00:16:11: Wir fragen entweder irgendein large language model, dass es für uns die private Reiseplanung macht oder es fast uns im beruflichen Kontext irgendwelche Dokumente zusammen oder ich lass mir meine Einkaufslisten machen.
00:16:25: also ich glaube das was wirklich die generative KI geschafft hat was die Digitalisierung vorher noch nicht zugeschafft hat, dass sie in unser aller Leben ist.
00:16:33: Also Check!
00:16:35: Zweiter Punkt wir stellen alle fest und das zeigen all unsere Erhebungen, dass die Arbeitsverdichtung nochmal zugenommen hat.
00:16:42: also wenn wir mit diesen sogenannten White Color Arbeiterinnen sprechen dann sagen die alle krass ich weiß gar nicht mehr wo ich hingucken soll so.
00:16:51: und dann denke ich mir ja und den achtzehn Monaten sind wir alle überflüssig honestly.
00:16:55: So zweiter Punkt.
00:16:56: dritter Punkt Wir sehen natürlich eine Verschiebung und ich sage das auch immer gerade meinen Studierenden.
00:17:02: Es gibt ja dann diese Zahlen, es werden keine Berufseinsteiger mehr gesucht und die sind alle... Und ja sie suchen im Moment länger!
00:17:09: Das liegt aber nicht nur an der KI, das liegt an anderen Faktoren auch so.
00:17:13: wir wissen in Deutschland wir steuern auf die demografische Lücke zu.
00:17:17: Das ist gut so dass wir Arbeit ersetzen durch Algorithmen und so, denn anders kriegen wir es gar nicht mehr hin.
00:17:23: Und wir alle stöhnen über die Bürokratie.
00:17:26: Und eine meiner großen Hoffnungen ist dass die KI endlich mal da den Schuh bringt von dem wir uns alle erhoffen.
00:17:32: So und das heißt um jetzt nochmal auf die Spiegelcover zurückzukommen ich glaube nicht dass es so kommen wird.
00:17:38: Wir werden Job Veränderungen sehen, das sehen wir heute schon.
00:17:42: Wir werden vielleicht auch die eine oder andere Berufsgruppe sehen, die es so wie wir sie heute kennen nicht mehr geben wird.
00:17:48: Es werden andere dazu kommen.
00:17:50: Wir werden in einigen Gebieten leistungsfähiger werden und in anderen eher nicht.
00:17:56: wichtig ist aber... Und das ist mein zentraler Punkt!
00:18:00: Wir müssen in Deutschland, Europa darüber sprechen, darüber nachdenken in die Zukunft schauen.
00:18:07: Was für eine Arbeitswelt wollen wir haben?
00:18:10: Wollen wir sie beherrschen lassen von den großen IT-Firmen aus dem Silicon Valley oder aus China?
00:18:16: Oder wollen wir es nicht?
00:18:17: Also wie sieht eigentlich Arbeit morgen aus?
00:18:20: Ja absolut!
00:18:20: Da bin ich komplett bei dir.
00:18:22: meine Interpretation auch von dem was Suleymann gesagt hat ist auch nochmal ne andere.
00:18:25: Ich glaube dass das technologisch möglich wäre fast jeden White-Color Job zu ersetzen, zu automatisieren.
00:18:31: Aber es wird allein ökonomisch gar nicht sinnvoll sein, es zu
00:18:35: tun.".
00:18:36: So das ist ja eine Frage auch man jetzt jegliche Rechenkapazität zur Ersetzung der jahren Arbeitsplätze nutzen sollte.
00:18:42: Das hat keinen Sinn.
00:18:43: Very good point!
00:18:44: Da würde ich auch die Frage stellen natürlich... Die Tätigkeiten, die wirst du auf jeden Fall ersetzen können?
00:18:48: Kannst Du heute schon also wenn Ich mir Bürojobs angucke und natürlich auch das was ich tagtäglich mache.
00:18:53: Davon kannst du natürlich schon einen Großteil automatisieren, aber die Frage ist halt wird es diese End-to-End Automatisierung überhaupt möglich sein?
00:19:00: Weil ich glaube wir haben teilweise gar kein Gefühl dafür was macht denn jetzt eine Person wirklich komplett aus in ihrer gesamtheitlichen Tätigkeit.
00:19:08: Ich glaube es gibt sehr viele natürlich auch menschgemachte Komplexitäten und zwischenmenschliche Situationen die dann wahrscheinlich eben nicht so einfach durch KI automatisiert werden können.
00:19:18: Und wenn ich noch einen Satz ergänzen darf, die spannende Fragestellung ist ja welche Aufgaben werden wir in Zukunft mithilfe der KI durchführen können?
00:19:27: Die wir heute uns überhaupt nicht vorstellen können?
00:19:30: und das ist halt eine spannende Frage.
00:19:32: Das halte ich auch für absolut spannend.
00:19:34: Eine Sache, die ich persönlich bestätigen kann ist das ganze Thema mit der Arbeitsverdichtung.
00:19:40: alle Leute, die KI-intensiv benutzen berichten das Gleiche.
00:19:43: Da gibt es natürlich jetzt auch mehrere Studien darüber.
00:19:46: Viele Leute stellen auch fest... Es hat tatsächlich muss man sagen auch gewisse Suchtmechanismen.
00:19:51: wenn man plötzlich einen magischen Knopf hat auf den man drücken kann und es kommt das Ergebnis und wenn's nicht ganz so gut ist er drücke ich halt nochmal auf dem magischen knopf.
00:19:58: aber das Schöne ist viele leute haben das mittlerweile auch festgestellt und es ergibt sich gerade so ein Trend dass sie Leute sagen okay wir müssen irgendwie auch eine gesunde Art und Weise finden diese Technologien einzusetzen.
00:20:10: Ich hatte vor drei Jahren oder so, als das mit dem Chat mit dir losging.
00:20:14: Da haben wir ja mal eine Folie gemacht bei der Weihnachtsfeier und den Kolleginnen und Kollegen gezeigt.
00:20:17: Und da hatten wir es noch nicht auf die Doktoranden oder Doktoranten vertragen aber auf die Student-Schilfskraften gesagt.
00:20:23: Also brauchen wir die überhaupt noch?
00:20:24: Wo ist die Zukunft dahinter wenn die Student Schilfskaft Recherche macht und der Glein das ist ja glaube ich relativ schnell absehbar dass das so nicht ist?
00:20:32: Wir haben immer noch Studien Schilfskräfte übrigens drei Jahre später.
00:20:34: also wir brauchen sie immer noch
00:20:35: Ja
00:20:36: und die werden auch noch grauen aus vielen Gründen jetzt gar nicht zu vertiefen will.
00:20:40: Aber ich glaube, die entscheidende Frage, die du ja gerade schon aufgeworfen hast.
00:20:43: Wie verschiebt sich die Wertschöpfung?
00:20:45: So wie verschiebte sich die wertschöpfung durch KI und mit KI vor allem dann?
00:20:49: Und was können wir machen, woran wir heute vielleicht noch gar nicht denken und weil den meisten fällt ihr ein, was sie nicht mehr machen müssen eventuell, wo die KI schon stark ist aber die KI legt sich ja nicht, die sucht sich hier nicht in neue Arbeitsfelder ohne dass wir das irgendwie auch als sinnvoll halten und hinsteuern.
00:21:02: Ich glaube, diese Frage geht mir immer ein bisschen verloren.
00:21:05: Wo verschiept sich eigentlich General Purpose Technology KI eigentlich die Wertschöpfung auch in Deutschland, in der Zukunft.
00:21:11: Weil sie wird sich verschieben und ich finde die Diskussion fühlen wir überhaupt nicht politisch weil wir führen die Diskussionen politisch immer.
00:21:18: wie ist die Rechenkapazität?
00:21:19: Wo stehen wir irgendwie so auf so Technologie?
00:21:21: Wir laufen irgendwelche großen Technologien vielleicht dann auch hinterher momentan anstatt zu überlegen Wie können wir die Wertchöpfungen eigentlich gestalten, weil die am Ende des Tages ja die Arbeit ausmacht.
00:21:28: Und das ist glaube ich ein ganz ganz wichtiger Punkt.
00:21:31: und Ich finde genau dafür ... dient unser Vorausschauprozess jetzt und ich denke eure auch.
00:21:36: Und dafür brauchen wir Vorauschaum.
00:21:37: auf unser Thema heute zurück zu kommen, das glaube ich super wichtig ist sich zu überlegen wie in welchem Möglichkeiten welche Optionen gibt es?
00:21:44: Und dann gibt's nicht eine Zukunft jetzt sondern... Es gibt halt viele Zukunfte die möglich sind und dann kann man auch eine die man präferiert vielleicht eher gestalten und stärker darauf hinarbeiten ob sie dann so kommt sei da hingestellt.
00:21:55: aber man kann sie ja auf andere einstellen die vielleicht wo man die Rahmenbedingungen gar nicht in der eigenen Hand hat.
00:22:00: Das ist ja auch so.
00:22:01: Und das finde ich ganz, ganz wichtig und das halte ich für ein Thema was schon immer die Menschen begeistert hat.
00:22:05: Ganz genau!
00:22:05: Da wollte ich auch darauf eingehen.
00:22:06: also Mustafa Söhler ist jetzt nicht der erste der solche Vorhersage oder Vorhnersagen im Allgemeinen dann so raus posaunt in die Welt sondern das hatte es ja schon immer gegeben.
00:22:15: und es gibt ja auch einige berühmte Beispiele von Aussagen oder von Leuten die von denen man meinen würde die waren Experten Bereich lagen aber komplett daneben.
00:22:28: Ich
00:22:32: habe da auch paar recherchiert, also ich hab jetzt hier vom Auto, weil ich bin ja ein bisschen kleiner Autoguy.
00:22:38: Da gibt es ja auch viele, die auch irgendwie falsch reingelegt worden sind, aber ich finde immer das Beste ist wirklich eins... sehr offensichtlich ist, Kaiser Wilhelm II.
00:22:46: Jetzt kann man darüber streiten ob man so weit zurückgeht.
00:22:49: aber er hat gesagt ich glaube an das Pferd das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung und ganz spannend um mal dem in den Gegend zu werfen aus der modernen Zeit hier vielleicht nicht hundert Prozent ernst gemeint und vielleicht auch mittlerweile schon zum Teil tatsächlich auch schon näher doch dran, aber Elon Musk kündigt uns ja das Autonome-Fahren auch schon seit Jahren an.
00:23:07: Jetzt muss ich dazu sagen... Ich war gestern mich leider ausgefallen, weil ich gestern zu einer Autonomen Testfahrt in Holland verabredet habe.
00:23:12: Das muss jetzt nächste Woche nachholen und wollte mir ein eigenes Bild machen von dem nicht autonom fahren, aber überwachten noch autonom fahren.
00:23:20: Ich glaube trotzdem, dass solche Visionen und Bilder, wenn sie buntig gemacht sind, irgendwie helfen dann die Entwicklung anzustoßen.
00:23:25: Total!
00:23:26: Also ich meine total... Das ist ja genau der Punkt wo wir also gerne in der Zukunftsforschung oder der Vorausschau immer wieder zurückkommen diese Vision zu sagen Und das stelle ich mir vor Ja?
00:23:39: Und es ist ja wirklich Kennedy to bring a man to the moon und da gibt's ja diese wunderbare... Ein Mensch auf den Mond zu bringen.
00:23:46: und da gibts hier diese wunderbar Geschichte die im Space Center eben unterwegs war und dann eine Putzfrau getroffen hat und gesagt hat, was machen sie denn eigentlich hier?
00:23:57: Und dann sagt sie ich helfe einen Menschen auf den Mond zu bringen.
00:24:01: Da merkt man schon ja da kriegt man so ein bisschen Gänsehaut und denkt wie cool ist das!
00:24:05: Ich glaube du hast es auch schon angesprochen Roman in diesen unsicheren Zeiten wo die Menschen wirklich... Das liegt schon daran dass wir viel zu viele Informationen haben.
00:24:15: aber du musst dieses Und es sind ja mehrere Zukunftsbilder, aber eines dann rausnehmen und sagen.
00:24:22: Das ist unsere Vision!
00:24:24: Da kann sich eine Gesellschaft dahinter stellen und das ist eine wünschenswerte Zukunft.
00:24:30: Deswegen ist es so wichtig und da können wir falsch liegen oder wie auch immer... Das ist total wichtig.
00:24:36: Und das finde ich das Plan der jetzt auch im KI-Kontext, also diese ganze Schwarzmalerei die führt halt auch dazu dass das Stimmungsbild in der Bevölkerung extrem nach unten geht gerade in den USA.
00:24:47: Eric Schmidt von GoogleX CEO hat jetzt bei der University of Arizona eine Rede gehalten.
00:24:52: vor wenigen Tagen wo er als erst mal anfing KI zu erwähnen haben alle angefangen ihn auszubuhen.
00:24:57: Er wurde die ganzzeit komplett ausgebot weil nämlich die ganzen Studierenden einfach so verunsichert sind aufgrund dieser Technologie und vor allem dieser Schwarzmalerei und dass das Ganze wirklich sehr, sehr negativ gerade wahrgenommen wird.
00:25:09: Und das ist natürlich schade wenn wir das jetzt mit der Mondlandung vergleichen oder auch mit sowas wie SpaceX wo man sagt Natürlich ist es vielleicht eine mutige Vision die jetzt nicht dann in Erfüllung geht wenn die Leute sagen Das passiert jetzt morgen sondern das dauert dann alles noch.
00:25:23: aber das zumindest eine Vision auf die man hinarbeiten kann und die irgendwas Positives bewirken kann.
00:25:28: Ja total ich bin ja persönlich Ich habe das hier... Wir machen ja einen Zukunftspotkasten.
00:25:32: Ich finde in der Vergangenheit nichts besser als heute.
00:25:36: Das ist meine persönliche Einstellung, ich bin immer da meiner, heute ist es besser als in der vergangenen Zeit.
00:25:41: Du außer bei deinem Busy?
00:25:42: Wir hatten euch eine Folge zur Zeitreise an einer unserer Gast, der Geschäftsführer vom Computermuseum hier nebenan.
00:25:48: Der will mal zu den Ägyptern fahren und zu sehen wie das mit dem Pyramiden war.
00:25:52: Was wolltest du?
00:25:52: Glezepplen.
00:25:53: Gleceplen.
00:25:54: Grock die Elon Musk K.I.
00:25:55: wollte zu einem Beatles-Konzert.
00:25:58: Und ich habe gesagt, ich will eigentlich gar nicht in die Vergangenheit reißen.
00:26:00: Ich bin wirklich überzeugt, es ist meine persönliche Überzeugung und das kann an manchen Stellen naiv sein aber ich bin wirklich überzeugt dass wir als Mensch halt immer einen Ticken... uns nach vorne entwickeln, zumindest so weit wie wir gut nach hinten gucken.
00:26:10: Das ist ja schon der Punkt und da sehe ich auch unsere Aufgabe sowohl in der Wissenschaft als eben dann auch in den Medien zu sagen Leute es ist wirklich natürlich nicht alles gut aber ich empfehle meinen Studierenden Hans Rosling also den großen Statistiker und da könnt ihr sehen das ist so viel besser geworden.
00:26:32: und aber es ist natürlich unsere Verantwortung dass wir dann auch entsprechend dafür sorgen dass das auch in Zukunft so weitergeht.
00:26:38: Und da habe ich schon die eine oder andere Sorge.
00:26:41: Definitiv, definitiv und deswegen reden wir heute ja auch weil es glaube ich umso wichtiger ist in einer gefühlten unsicheren Lage ... in Navigation zu finden.
00:26:49: Ein Kompass, ein Zukunftsbild an dem man sich orientiert und darüber sprechen wir heute ja auch... By the way ich frage mich wenn heute die jungen Leute in den Achtzeigerjahren aufgewachsen wären so wie ich jetzt in den achtzeiger Jahren geboren bin?
00:27:00: Wo im Prinzip der kalte Krieg noch volle Infarkt war wo der dritte Weltkrieg praktisch jeden Tag hätte ausbrechen können und wenn dann auf alle Fälle hier genau hier also er wäre nichts von Deutschland übrig geblieben.
00:27:10: Und trotzdem kann ich mich eine wundertolle wunderbare Kindheit erinnern obwohl wer auch einen Kernkraftwerk explodiert ist in der Zeit oder trotzdem.
00:27:18: Ich glaube, diese Überinformationen die wir haben an der Stelle vielleicht tatsächlich führt sie zu einer Unsicherheit und vielleicht muss man da einfach auch den Leuten einmal mal sagen hier ihr dürft euch nicht von allem verunsichern.
00:27:31: Wir müssen halt gucken dass es auf einen Plan gibt und da bin ich bei dir da glaube ich kann man politischen stärkeren Kompass und auch eine sichere Leitplan geben.
00:27:39: die fehlen zum Teil Politik.
00:27:41: auch momentan glaube ich gerade nicht besonders vorausschauend agiert, sondern eher kurzfristig.
00:27:45: Wahnsinnig!
00:27:45: Kurzfristig ist ganz schlimm.
00:27:47: Aber da gibt es ja in der Vergangenheit tatsächlich auch viele berühmte Beispiele wo tatsächlich auch insbesondere Unternehmen eigentlich in der Lage gewesen wären auch Innovationen voranzutreiben aber die haben sie dann irgendwie verpasst.
00:27:59: also ein berühmtes Beispiel das immer gebracht wird ist natürlich Kodak die, glaube ich, dass wir mit den digitalen Kamera erfunden haben dann aber zur Seite gelegt haben und gesagt haben ne wir wollen weiterhin unseren Film verkaufen.
00:28:10: Andere Beispiele sind natürlich Blockbuster, die quasi DVDs vermietet haben über ihre Ketten von Videotheken oder Netflix sozusagen einfach daherkamen und denen das gesamte Geschäftsmodell kaputt gemacht hat.
00:28:22: Aber das Spannende ist ja bei all diesen Beispielen davon gibt es ja noch ein paar mehr war's ja tatsächlich so dass in den Unternehmen Menschen gab, die diese Idee hatten, die es ausgearbeitet haben, die zu ihren Chefs gegangen sind.
00:28:37: Nein, ja.
00:28:38: So ganz schnell in die unterste Schublade und das ist halt der Punkt.
00:28:43: also Und das sehe ich tatsächlich auch aktuell in vielen Unternehmen.
00:28:48: Also der Mut zur Disruption Der mut zu sagen wir machen es jetzt anders und jetzt kam das Ja in unserem gedankenexperiment was by the way sehr grau und sehr männerlastig war.
00:28:59: aber das ist ja nochmal ein anderes Thema Und das müssen wir halt gerade bei diesem Thema immer wieder fordern zu sagen, ihr müsst auch mutig sein.
00:29:13: Denn die Menschen, die diese Ideen haben, die haben alle.
00:29:17: Die haben die Unternehmen und die haben die Organisation.
00:29:20: Aber diese Möglichkeit dann zu sagen okay, dann probiert es einfach mal aus!
00:29:24: Und die Angst vom Verlust – und die merke ich im Moment ganz stark in der Gesellschaft, haben wir grade drüber gesprochen aber auch bei den Unternehmen so dieses bloß nichts Neues ausprobieren?
00:29:35: Ja, das kann ich komplett nachvollziehen.
00:29:37: Wobei da finde ich... Es ist natürlich spannend die Frage.
00:29:39: Das ist sehr stark gesellschaftlich abhängig.
00:29:41: Ich glaube in Deutschland eine sehr große Angst vor Verlust wenn wir jetzt in den asiatischen Raum geht auch bei dem KI-Thema.
00:29:47: Die Leute stehen komplett dahinter sind begeistert davon.
00:29:49: es gibt Geschichten von Oma's die sich liebend gern ihre KI Assistenten auf dem Handy installieren.
00:29:55: Natürlich muss man immer gucken, wie viel davon es jetzt war.
00:29:57: Wie viel davon ist Propaganda?
00:29:58: Aber es ist halt spannend das zu beobachten, wie das in den unterschiedlichen Gesellschaften und Ländern tatsächlich dann auch wahrgenommen wird.
00:30:04: Auch das Thema der Risikoa-Version
00:30:07: Aber das ist tatsächlich etwas, was wir mir persönlich ... Jetzt bin ich keine Gesellschaftswissenschaftlerin oder so.
00:30:11: Das macht mir schon große Sorgen, weil wir ja wissen dass in Gesellschaften die immer älter werden, da sind wir also Älter biologisch alleine schon gesehen aber eben auch immer satter.
00:30:22: Dass natürlich diese Flexibilität, es ist ja auch schon eine gewisse Resilienz.
00:30:30: Wir sind die deutsche Eiche und wir sind nicht der Bambus, der sich irgendwie im Wind bewegt.
00:30:37: Mein Sohn kommt jetzt in die Pubertät hinein und der hat sowas von einer extrem hohen Risikobereitschaft.
00:30:44: Das macht einem als Vater natürlich total Angst, aber es gibt praktisch keine Gefahr.
00:30:50: Alles wird ausprobiert, alles wird angefasst.
00:30:52: Der darf niemals auf nem Stromkabel vorbeilaufen.
00:30:55: Er würde einfach aus dem Neugier da rein fassen.
00:30:57: Was passiert denn da?
00:30:58: Auf der anderen Seite ist das sehr das was wir mit unserer Erfahrung dann schon komplett ablocken.
00:31:02: Und irgendwo entstehen ja gute neue Sachen Verrückte Sachen ja erst wirklich, indem man neue Dinger ausprobiert.
00:31:09: Und da bin ich bei dir in der alten Gesellschaft für definitiv weniger neue Dinge ausprobieren.
00:31:12: Das ist definitiv das vielmehr Mindset.
00:31:14: Es gibt auch die ganzen Kreativitätskurven, die mit dem Alter einfach abnehmen.
00:31:18: Man ist dann gefestigt und positiv als auch dann in dem Fall im Negativen was diese Themen angeht.
00:31:24: also da bin Ich auch dabei dass es ein Riesen Thema ist Und ich bin aber auch dabei, dass die Menschen schon immer wissen wollte wie sie eigentlich in der Zukunft weitergeht.
00:31:32: Also das ist auch ein sehr... und es war schon immer überlebensnotwendig!
00:31:36: Also schon vor zweitausend Jahren muss es ja wichtig gewesen sein zu wissen, wie ich meine Ernte plane so und wie ich auf mich Dinge einstelle.
00:31:43: Die Leute haben dann vielleicht, weil Sie es nicht besser wussten, irgendwie an Götter gebetet oder dergleichen.
00:31:48: Aber sie haben ja schon immer versucht eine Planung irgendwie zu machen und sich darauf einzulassen.
00:31:52: und zweite Anekdote von meinem Sohn Der kommt ja oft vor dem Podcast für dich zu Infos, weil es einfach interessant ist an Kindern solche Dinge auch zu beobachten.
00:32:01: Er hat Lateinunterricht aber jetzt machen wir heute keine Lateinlesen und das hatten wir auch schon mal hier.
00:32:06: Sondern die haben dann das Rakel von Delphi gemacht, fand ich ganz spannend.
00:32:10: Ich konnte mich da überhaupt nicht mehr dran erinnern außer man weiß halt dass es das gab in den hingegangen sind.
00:32:13: Dann musste der alles im Detail noch auswendig lernen auf einem humanistischen Gymnasium.
00:32:17: also die machen ab der fünften Klasse Latein und könnten auch noch altgriechisch lernen.
00:32:22: Was ich dann ganz spannend fand, war die Geschichte.
00:32:23: Ich weiß nicht ob ihr die kennt von einem lydischen König Krösos der zum Oracle gegangen ist und gefragt hat soll ich denn einen Krieg gegen die Perser führen?
00:32:31: Und das Oracle hat dann einfach gesagt also wenn du diesen Krieg führst wirst du ein großes Reich zerstören.
00:32:37: Blöderweise war es ein eigenes.
00:32:41: Das zeigt, finde ich jetzt aber auch dieser Umgang mit Vorausschau.
00:32:44: Ich versuche das dann auch auf KI zu bezahlen weil das was wir mit KI machen ist ja auch wieder so'n Orakel.
00:32:49: Das wird uns sicherlich so eine Aussage geben in dieser Qualität Aber es kann jetzt links oder rechts sein
00:32:54: und da sind wir natürlich dann wieder Interpretationen dieser Ergebnisse.
00:32:57: Sind sie wahr?
00:32:58: Sind Sie nicht wahr?
00:32:59: wie kann ich sie einordnen?
00:33:00: Und dann sind wir wieder bei dem Punkt und dafür wird es hoffentlich noch ein bisschen länger Menschen brauchen die das ganze Kontext realisieren können, die systemisch denken.
00:33:09: Die also dann eben nicht nur die eine Perspektive und nicht nur den retrospektiven Daten haben sondern die Zukunft sein.
00:33:15: und deswegen finde ich auch also weder fand ich das Gedankexperiment besonders überzeugend noch ich denke jeder von uns kennt das wenn man es schon mal gemacht hat.
00:33:21: Also im Thema Vorausschau ist die KI nicht gut Kann man mal klar so sagen, also das ist wirklich nicht doll.
00:33:28: Ist natürlich einfach technologisch dadurch bedingt.
00:33:31: Man muss sich überlegen es auf historischen Daten trainiert Das merkt man allein schon.
00:33:34: wenn die KI einschätzen soll wie lange denn jetzt eine Aufgabe dauert Die sagt immer hier dass dauert hier zwei Tage zwei Wochen bis ich das implementieren will.
00:33:40: dann sagt man ja implementiere das und in fünf Minuten ist die KI fertig.
00:33:44: Also das ist halt natürlich das Problem.
00:33:47: Wenn man mit historischen daten arbeitet Dann ist das sozusagen die Grundlage um dann auch diese Vorhersage zu betreiben.
00:33:52: aber Ich glaube schon dass man die KI auch dahin bekommen wird da super gut unterstützen zu können, Methodiken zu kodifizieren beispielsweise die wir jetzt als Menschen beispielsweise auch an den Tag legen.
00:34:03: Auf alle Fälle also wenn mir da jetzt vielleicht mal kurz den schonmal den ersten Abzweig in Richtung Methoden und Instrumente der Zukunftsvorausschau adressieren dann ist es ja so wie starten immer von einem Ist-Punkt also von einer Ist-Analyse wo stehen wir gerade?
00:34:18: Und dann versuchen wir Einflussfaktoren entsprechend auszuarbeiten und natürlich sind die schon zu sechzig bis achtzig Prozent auch die Einflussfaktoren der Vergangenheit.
00:34:29: Also wenn ich mir Gesetze angucke, gesetzliche Grundlagen werden auch in Zukunft natürlich immer Zukunftsbilder beeinflussen so das heißt diese klassischen wir nennen das dann entweder Pestellanalyse oder was immer du da hast und da kann natürlich die KI wahnsinnig unterstützen weil sie diese großen Informationsmengen ganz anders zusammen fassen kann.
00:34:48: also deswegen ja als Instrument als Teil in diesem Zukunftsvorausschau-Prozess bin ich bei dir.
00:34:55: Es wird wahrscheinlich nicht die komplette Lösung, aber wir können ja gleich mal reinschauen.
00:34:58: Ich habe gehört du hast Mirofish auch schon ausprobiert?
00:35:01: Ja, ich wollte das ausprobieren, aber es ist da ehrlicherweise mit so einem sehr dubiosen API Memory Provider,
00:35:07: d.h.,
00:35:07: das müsste ich da erst einmal rauspreisten.
00:35:08: Können
00:35:08: wir gleich mal herzukommen?
00:35:09: Vielleicht kommen wir mal zur Geburtstunde der Vorausschau.
00:35:12: Das habe ich nämlich tatsächlich gar nichts auf dem Schirm gehabt.
00:35:14: Ich hab dann von einer Professorin, ich weiß nicht ob diese Kennensprofessorin Elke Seefried an der RWTA Aachen hat, eine Historikerin also nicht unser Metier, aber sie hatte ihre Habititation tatsächlich geschrieben über die Geschichte der Zukunftsforschung.
00:35:26: Vielleicht ganz spannend, die müssen wir eigentlich zum SVT einladen?
00:35:29: Ja total spannend!
00:35:32: Ich fand das aber noch recherchiert, aber sie hat es wirklich extrem gut gemacht und die Geburtstunde der Zukunftspforschungen ist eigentlich der kalte Krieg gewesen.
00:35:38: Warum?
00:35:38: Weil man im Kalten Krieg versucht hat diese Szenarien gerade im Bereich der nuklearen Eskalation vorherzusehen... Geht natürlich einher dann auch mit der Spieltheorie.
00:35:47: Sehr stark und Hermann Kahn, weil einer der bekanntesten Personen da wird ja oft dann auch sehr schillernd, der dann öffentlich diskutiert hat sogar im Fernsehen was dann so passiert und wo die Bomben einschlagen und vergleichen.
00:35:58: aber das war tatsächlich eine der großen Auslöse auch durch die RAND Corporation, die er dann der erste große Think Tank war.
00:36:03: Und sehr das finde ich sehr schön aufbereitet.
00:36:06: sie hat dann auch für so lesefaule Professoren wie mich jetzt nehmt ihr hab ich dazu einen Schiff noch so'n zwanzigseitiges Instep erstellt über die Geschichte, das war nicht extrem gut.
00:36:14: Wir werden euch hier auch mit verlinken in den Show Notes und weil ich das extrem spannend fand nochmal diese historische Sicht dass wir tatsächlich aufgrund der sich Drohnen Gefahr verstanden haben.
00:36:25: wir müssen uns über die Zukunft von extremen Gedanken machen wie die Optionen überhaupt noch für uns sind wenn jetzt alle so kritisch sind und ausgebot werden, wenn sie nur KI hören.
00:36:35: Das ist doch mehr noch mehr ein Grund zu sagen wir müssen mehr Vorausschau betreiben um das zu wissen was das bedeutet wirklich.
00:36:40: also wir können ja nicht sagen dass es Angst wir schalten es jetzt ab.
00:36:42: das ist meiner man auch ein unrealistisches Szenar dazu kriegen wird die Entwicklung nicht mehr.
00:36:47: aber umso mehr ist es ja spannend dass wir uns Gedanken machen welche Optionen welche Zukunftsbilder geben sich daraus?
00:36:51: Und welche wollen wir auch da Sie eher eintreten als die nicht eintreten sollen.
00:36:56: Vielleicht noch zwei Punkte.
00:36:57: bei Harman Kahn und eben der Geburtstunde, was ich halt ... Toll finde, Hermann Kahn war Wissenschaftler ist Verteidigungsminister geworden.
00:37:06: Was ich schon mal super finde also ein Thema die hört auf die Wissenschaft.
00:37:10: und das zweite es war ja einmal die nukleare Bedrohung und zwar dieser Sputnik Schock.
00:37:14: da haben die Russen plösslichen Satelliten hoch geschickt und die Amis guckten in die Röhre und sagten Moment mal das kann ja nicht sein!
00:37:19: Also das heißt auch wirklich so diese persönliche Betroffenheit.
00:37:23: Die löst dann natürlich einiges aus.
00:37:25: Was ich auch ganz spannend fand, das habe ich in meiner Recherche auch nochmal gesehen.
00:37:28: Hatte ich tatsächlich noch nicht gelesen.
00:37:30: Erwin Toffler hier Future Shock aber das muss ein total wichtiger Punkt damals gewesen sein.
00:37:36: In den Siebziger Jahren hat ein Buch geschrieben über den Zukunftshock und was da drin gemeint war.
00:37:41: es fand es total krass für einen Buch was in den siebzeiger Jahren entstanden ist diese extreme Informationsflut.
00:37:47: Also er redet praktisch über das Informationszeitalter, dass das eigentlich der zukünftige Schock ist für die Gesellschaft.
00:37:53: Das alles unsichere... Über was wir hier schon gesprochen haben.
00:37:56: Es skizziert im Prinzip schon mehr oder weniger auch so wie Smartphones und sowas.
00:37:59: Dass wir ständig von neuen Informationen umgeben werden.
00:38:03: Ich muss dazu sagen ein Gespräch mit Politikern, die mal so unter hinter vorgehaltener Hand zu mir gesagt haben ist total beschissen momentan weil du darfst nichts sagen es in zwei Sekunden irgendwie Bistabt irgendeiner bei X irgendwas und das dann auch natürlich meistens auch etwas verkürzt.
00:38:17: Ich sage, ich habe kein Mittler mit euch, ihr habt euch das ausgesucht aber ich verstehe es nicht.
00:38:20: Ich verstehe nämlich dann dass die Leute keine langfristigen Entscheidungen oder Pläne verfolgen.
00:38:24: wenn sie so oft wieder, ich sag jetzt mal so einen Stoß bekommen und ich fand das wirklich also ich werde das definitiv im Nachgang nochmal lesen ist etwas Science-Fiction artig geschrieben ist es aber gar nicht.
00:38:34: Das spricht doch schon über Informationsnetzwerke und dergleich.
00:38:39: Was sind denn so Beispiele für Leute, die dank einer guten Zukunftsverhersage dann doch erfolgreich waren oder erfolgreich geblieben sind.
00:38:48: Gibt es da irgendwelche Unternehmen, die das bisher sehr gut gemacht haben?
00:38:52: Der Klassiker in dem Kontext ist natürlich Shell.
00:38:55: Die waren ja dann auch die Ersten, die das wirklich dieses ganze, diesen Szenario-Prozess, Szenariotechnik so entwickelt haben geboren aus der Notlage Ölkrise, Siebzigerjahre.
00:39:05: Die haben ihr Geschäftsmodell komplett in Gefahr gesehen und haben gesagt, was machen wir denn jetzt eigentlich?
00:39:10: Und haben dann angefangen mit den Szenarien zu arbeiten, haben eine eigene Abteilung ins Leben gerufen und haben es seitdem so weitergeführt, dass sie eben gesagt haben und bewusste Entscheidung Wir gehen in die Solarenergie eben in die erneuerbaren Energien.
00:39:22: Also das ist so, würde ich jetzt mal sagen vielleicht mal ein bisschen auf die achtziger Jahre geschaut, dass du der Klassiker... Die haben es wirklich sehr gut gemacht.
00:39:30: Valle Fülle!
00:39:30: Ich habe ja echt sein Buch mitgebracht weil ich jemanden habe, der mich... Du hast ja schon im Vorfall gesagt bist du kein Fan von ihm aber ich halte sie mal in die Kamera rein, weil tatsächlich dieses Buch hat mich eigentlich auf diesem Stuhl auf den ich heute sitze geführt ist.
00:39:42: Lies auch mal den Titel vor?
00:39:44: Künstliche
00:39:44: Intelligenz.
00:39:45: Das Zeitalter der künstlichen Kennts von Raymond steht sogar drauf.
00:39:48: Raymond besser bekannt als Ray Kurzweil Ein schon KI-Futurist muss man sagen, also so nehme ich ihn auch wahr.
00:39:55: Er ist auch Unternehmer gewesen und ist glaube ich jetzt noch bei Google berate.
00:39:59: aber das Buch hat mich sehr geprägt.
00:40:00: in den Mitte der Zwei Tausenden da... Das Buch ist schon viel älter, aber im Mitte der Zweitausender war ich Student in der Mechatronik und ich will nicht sagen Biederer Ingenieur auf dem Weg zur Biedere Ingenieurwissenschaft.
00:40:10: Aber das Buch hatte mich damals gecatcht, das habe ich beim Wohnungsauflösung als ich ein Student mal mitgemacht habe.
00:40:15: Da hab' ich das Buch eingesammelt, es waren eine Journalistenwohnung und dann konnte ich das mitten nehmen Und hab da drüber, das war ... Das war im Jahr ... Ich hab seitdem nichts anderes.
00:40:23: Also, seit dem war ich nicht anders außer KI.
00:40:25: Im weitesten Sinne.
00:40:26: Ich hab danach zwei Abschlussarbeiten an der Uni zu dem Thema geschrieben.
00:40:29: Hab dann eine Promotionsstelle in diesem Themenbereich angenommen immer im Kontext noch im Ingenieur und mittlerweile im Institut, wo wir auch viel dazu machen.
00:40:35: Bist du immer den Buch gefolgt?
00:40:37: Oder... Ich bin nicht dem Buch ge folgt!
00:40:39: Aber das Buch hat mich auf den Weg gebracht.
00:40:41: Weil ich fand das Buch so ... Ich find's nach wie vor immer noch erstaunlich, wenn man im Netz reinschaut aus den neunziger Jahren er an konkreten Lösungen auch sich schon so ausgedacht hatte.
00:40:50: und viele Prognosen, es sind noch viele Prognoßen nicht eingetreten.
00:40:54: Aber viele Proagnose im KI-Bereich lag eher und liegt bis heute nicht falsch.
00:40:58: Auch seine Vorhersagen zu Zimmer AGI und dergleichen sind noch mit die Vertrauenswürdigsten.
00:41:03: was er sagt jetzt so hat das schon in den neunzehn Jahren gesagt irgendwie zwanzig neunundzwanzig untergleiche ist schon spannend.
00:41:10: ich halte jetzt von so ja dass prognosen da sind wir schon fast bei Nostradamus da kann man viel rein interpretieren Aber zumindest ist er ein Visionär gewesen, den ich spannend fand und ... Ich glaube, ich weiß nicht wie methodisch er das Thema dann gegangen ist aber hat offensichtlich Dinge gesehen die zu dem Zeitpunkt halt anderen noch nicht gesehen haben.
00:41:25: Was ja aber spannend ist an den Beispiel dass wir ja durchaus viele Zukunftspognosen haben wo wir jetzt auch retrospectiv sagen da lagen sie schon ganz schön richtig aber uns fehlten immer die Technologien um es tatsächlich umzusetzen.
00:41:39: und du hattest gerade von der Kommunikation gesprochen was ich spannend finde.
00:41:44: denn klassischerweise in Science Fiction Roman oder diese ganzen Zukunftsbilder Wir sehen immer fliegende Autos.
00:41:53: Aber plötzlich war das iPhone da und deswegen finde ich spannend, dass du es gerade gesagt hast.
00:41:57: Das haben wenige vorhergesehen.
00:41:59: Und das finde ich schon noch mal auch in ganz wichtiger Impuls weil es mir zeigt der menschliche Geist sehr viel visionärer ist als dann eigentlich diese trockene Realität.
00:42:12: Ich glaube da haben wir wieder einen Übersetzungsthema wenn im Kontext der Zukunftsvorausschau sprechen und wir haben diese Zukunftsbilder.
00:42:21: Dann ja, wir nennen das ja Backcasting.
00:42:24: Also sozusagen zurückzugehen und zu sagen so was sind jetzt eigentlich die Schritte?
00:42:27: Die Unternehmen, die Organisationen, die Gesellschaft machen muss und dass wir da dann doch immer wieder auch darauf angewiesen sind, dass es diese Technologie Sprünge gibt.
00:42:36: Dass wir es eben tatsächlich schaffen, dass jetzt technologisch sei es jetzt, dass wir diesen Chip endlich entwickelt haben der ist uns ermöglicht oder sei es die Glasfaserkabel, die wir haben, die es uns ermöglicht oder oder oder um dann tatsächlich mal einen Schritt in die Richtung zu gehen
00:42:50: hat einen Einfall gehabt.
00:42:53: Ich hatte letztens schon erzählt in der Folge, wo es um Zeitreise ging.
00:42:57: Es haben jetzt einige Wissenschaftler LLMs trainiert nur auf Basis von historischen Daten bis zu einem bestimmten Zeitpunkt, also bis siebzehnhundert irgendwas.
00:43:06: Und man kann dann quasi mit diesen LLMs auch ganz normal chatten.
00:43:09: die haben aber keinen Wissen der Neuzeit kennen die gar nicht.
00:43:13: eigentlich wäre es mal wirklich spannend dass im Sinne der Vorausschau mal zu schauen bekommt man diese LLMS irgendwie dahin gute Vorhersagen zu treffen die da hinterher auch eingetreten sind und wenn ja wie macht man das?
00:43:25: Hat das vielleicht tatsächlich was damit zu tun mit bestimmten Methodiken, die wir auch dann uns zur Nutze machen können?
00:43:30: Also ist mir jetzt gerade so eingefallen.
00:43:31: Es ist
00:43:32: auf alle Fälle spannend.
00:43:33: Für mich fällt ein Beispiel noch einer bekannten Studie Grenzen des Wachstums Club of Rome ein, der ja dann auch ein bisschen zerrissen wurde immer wieder weil sie mit vielen Dingen vermeintlich falsch lagen.
00:43:44: also... Das Thema Ressourcen, vor allem da ging es ja... Ich ver-einfache mal.
00:43:49: Da ging's vor allem um die Vorhersage wie lange erhalten die fossilen Ressoursen auf der Erde und dann war's glaub ich irgendwie schon irgendwie zwanzig oder so zwanziger, das ist ja nichts eingetreten.
00:44:00: Und was dort eben gefehlt hat, war eine Vorausschau Technologieentwicklung.
00:44:05: Also die Technologien sind einfach viel besser geworden, die Effizienz ist viel besser worden beim auch bei Gewinnung von Öl und Fracking oder weiß ich was wir jetzt nicht gut oder schlecht heißen.
00:44:12: aber es hat sich technologisch und das ist einfach nicht mit eingeflossen diese Art und Weise.
00:44:16: Diese
00:44:16: Technologie Sprünge auch?
00:44:17: Diese
00:44:18: Technologie Sprüngen.
00:44:18: deswegen ist so wichtig dass man wirklich ein ganzheitliches Bild in der Vorausschau macht.
00:44:23: Das ist wirklich dann sehr komplexes, das ist ja sehr schwierig und deswegen ist auch wichtig da doch methodisch aber vielleicht auch technologisch selber dann sich gut genug dabei zu unterstützen und sich nicht nur auf die Meinung von vermeintlichen Experten immer zu verlassen, was ja auch eine wichtige Komponente ist.
00:44:37: Aber ich finde immer viele Prognosen, die man sich im Nachgang anschaut sind vor allem eins ein... Nicht einem Bild der Zukunft gewesen sondern einen Bild der damaligen Gegenwart, was die Leute sich in ihrem Mindset einfach vorstellen wollen.
00:44:47: Man versucht dann quasi das so zu extrapolieren auf Basis des aktuellen Wissens.
00:44:51: Man sieht es auch tatsächlich im Computer- und KI Bereich wo jetzt Vor rund einem Jahr oder anderthalb Jahren gab es viele Experten, die gesagt haben KI ist eine gegene Wand gefahren.
00:45:00: Wir kommen nicht weiter und es gehen die Daten aus wir kommen an die Grenzen der Rechenleistung Und letztendlich hat man einfach diese Technologiesprünge dann gehabt in der Algorithmik neue Ansätze Synthetisierung von Trainingsdaten, die dazu geführt haben dass man ehrlicherweise jetzt sagen kann also okay Die Wand ist so jetzt nicht gekommen wie es viele Leute damals gesehen haben.
00:45:18: Es gibt wahrscheinlich viele Dinge da bist du mehr im Thema, die uns Menschen einfach verhindern wirklich gut nach vorne zu gucken.
00:45:25: Das ist genau der Punkt das wollte ich gerade dazu fügen.
00:45:27: also es wäre halt wahnsinnig wichtig finde ich wenn wir über alle Gesellschaftsschichten hinweg über alle Berufsgruppen hinweg viel stärker in dieses Ich nenne das gerne so Futures Literacy oder Futures Mindset gehen dass wir nämlich lernen in Zukunften zu denken denn das ist ähnlich wie andere Themen.
00:45:47: also es ist natürlich jetzt nicht wie Lesenschreiben rechnen aber dass man das selber auch mal gemacht hat, dass man selber mal diese Zukunftsbilder entwickelt hat.
00:45:55: Damit man nämlich genau so etwas dann für sein eigenes Fachgebiet einfach mal macht.
00:46:00: und wenn wir die Menschen zusammenbringen und dann haben wir die Ingenieure und dann die Informatiker und dann gesellschaftliche Wissenschaftler und Humanwissenschaftler und Mediziner und wen auch immer... die alle das schon mal so ein bisschen als Handwerkszeug gelernt haben, keine Angst davor haben.
00:46:15: So etwas zu entwickeln?
00:46:17: Das würde wahnsinnig viel helfen!
00:46:18: Der erste Punkt und der zweite Punkt würde es auch dabei helfen dass diese Menschen dann auch bereit sind sich auf diesen Weg zumachen weil sie sagen ich habe das schon Mal gelernt in Zukunften zu denken.
00:46:29: das heißt die Zukunft an sich macht mir nicht mehr solche Angst weil ich weiß Ich kann das auch mitgestalten und das wäre so ein persönlicher Wunsch.
00:46:39: Sollte das vielleicht erst am Ende dieses Podcasts äußern, aber vielleicht darf ich ja noch einen äußeren?
00:46:42: Aber jetzt schon dieses Lasst uns mehr in diesen zukünften Denken und lasst es uns auch... Und man kann das ganz spielerisch!
00:46:49: Man kann das im Kindergarten, in den Schulen entwickeln, dass man das denen mitgibt und sagt, denk doch mal daran.
00:46:56: Und auch für sich selber festzustellen bin ich eher der Typ so wie dein so offenes Stromkabel oder der andere, der sagt naja, ich gucke es mir lieber mal von drei verschiedenen Ecken an.
00:47:06: Der bringt aber dann eine Perspektive total wertvoll wäre.
00:47:09: Total!
00:47:09: Ich bin ja jetzt kein von Haus aufs Zukunftsforscher.
00:47:14: Forschersystem, Ingenieures Systems Engineering.
00:47:16: Aber das hängt sehr eng miteinander zusammen weil bei uns die Denkweise die Systemtheorie ist und die System Theorie sagt eben es gibt keine per se komplett geschlossenen Systeme.
00:47:24: Es gibt keine linearen Abhängigkeiten in komplexen Systemen, sondern es gibt viele Dinge die wir echt untersuchen, abbilden müssen und uns auch dem nur annähern können.
00:47:33: Und dieses vernetzte Denken gerade das sind ja praktisch die Grundlagen auch überhaupt Zukunftsbilder in ihrer Komplexität entwickeln zu können.
00:47:40: Das ist bei mir immer die Brücke wie ich eigentlich im Thema oder in das Thema reingekommen bin und nach wie vor sehe.
00:47:46: Ich sehe aber trotzdem noch wie schwer sich auch Studierende, wenn ich das unterrichte damit tun.
00:47:51: Also das ist fast schon zu spät.
00:47:52: deswegen bin ich bei dir.
00:47:53: Das ist im Studium gerade Master es dann so spät dann anzufangen über hier systemisches Denken nachzudenken.
00:47:59: Das sind mit einer Vorlesungseinheit.
00:48:01: Ich sehe dass zum Teil bei den Kollegen in USA die das zumindest von vornherein als eine Basisdisziplin sehen dieses Systemische Denken und das halte ich für extrem wichtig.
00:48:10: Und ich glaube wir in Deutschland Jahrzehnte gut gefahren durch dieses Spezialistentum und sehr fokussiert.
00:48:16: Und merken jetzt hoffentlich nicht zu spät, dass das aber seine Grenzen hat und genau an solchen Dingen wo so viele Dinge zusammenkommen müssen.
00:48:23: Bei KI kommt zum Beispiel sehr viel zusammen da hat das Spezialistentum seine Grenze erreicht.
00:48:30: Dann auch zu sagen, da sind wir wieder am Anfang.
00:48:33: Was ist eigentlich der menschliche Unterscheidungsfaktor?
00:48:36: Und das ist dieses systemische Denken denn klar!
00:48:39: Das kann die KI auch enthalten aber das fände ich total cool.
00:48:42: Lass uns mal eine Initiative Systemisches Zukunftsdenken in den Kindergärten und Schulen
00:48:47: aushalten.
00:48:49: Das merkt man ja jetzt schon wenn man sich die Veränderungen in bestimmten Berufsgruppen angeht gerade im Bereich Programmieren beispielsweise wo viele Leute jetzt sagen okay dadurch dass die KI viele Tätigkeiten übernehmen kann zählt dieses Systemdenken, ich bin jetzt der Architekt der Erlösung und nicht mehr derjenige, der sozusagen von Hand den Kot nur noch schreiben muss.
00:49:07: Und einen Feature implementiert.
00:49:09: Ich glaube das wird tatsächlich umso wichtiger weil die KI uns befähigt mehr zu tun neue Dinge zu tun.
00:49:15: wir dann aber wirklich als sozusagen die Regente drüberstehen müssen über den über den Dingen die da gebaut werden.
00:49:21: Die Orchester droh an Rolle ja
00:49:23: definitiv lasst uns mal ein bisschen über Vorausschau Sprechen jetzt.
00:49:27: Kommen
00:49:28: wir doch schon die ganze
00:49:28: Zeit?
00:49:29: Ja, aber im Sinne von ein paar... Wie macht man das eigentlich?
00:49:32: Also es ist keine Glaskugel.
00:49:33: Das können wir vorne weg sagen.
00:49:34: Es sind keine Glaskugeler.
00:49:35: Schade oder?
00:49:36: Ja das wäre so toll!
00:49:37: Wenn wir diese Glaskogel hätten Roman dann würden wir ganz tolle Sachen machen und
00:49:41: nicht hier sitzen.
00:49:43: Wäre
00:49:43: das so oder wäre das eher kontraproduktiv?
00:49:45: Würden wir wirklich in die Zukunft gucken könnten?
00:49:47: Ich glaube das ist der wesentliche Punkt.
00:49:51: In der Zukunftsforschung geht unser Metier ja gar nicht um Vorhersagen so richtig sondern mehr um Zukunftsentwürfe, die man gestaltet aus dem man dann rückwärts ableiten kann.
00:50:00: Was muss ich heute tun?
00:50:02: Es geht nicht darum dass wir jetzt hier ein Orakel sein wollen oder noch Saddamus oder was ich weiß, sondern es geht wirklich um dieses systematische Ableiten.
00:50:09: und da gibt es ja wesentliche Instrumente und die man dafür nutzen kann.
00:50:12: Jetzt wollen wir sie wirklich nicht runterbrechen auf Einzelinstrumente aber zum Beispiel einen ganz wesentlichen fast schon vorgelagert ist, eine Trendanalyse.
00:50:21: Also einfach mal zu gucken was sind so Signale vielleicht momentan die man aufnehmen kann?
00:50:26: Welche Trends gibt es?
00:50:27: Was sind für ein Unternehmen welche?
00:50:28: wo gibt's vielleicht neue Ideen?
00:50:30: Was macht auch die Konkurrenz oder dergleichen?
00:50:32: Wo bilden sich vielleicht neue Schwerpunkte ab?
00:50:34: Wo gibt's Kunden die sich für ein Thema interessieren?
00:50:36: Was man vielleicht vor fünf Jahren undenkbar war.
00:50:38: ich glaube so eine Trend Analyse das gehört meiner Meinung nach den vier oder fünf Basiswerkzeugen eigentlich in der Zukunftforschung
00:50:46: Ja und nein, also auf der einen Seite gebe ich dir recht.
00:50:49: Und wir haben gerade heute mit den sozialen Medien und dieser wahnsinnigen Menge an Daten ganz neue Instrumente um wirklich noch viel mehr und viel früher etwas zu erkennen.
00:50:59: aber wir sind wieder bei dem was du eben gesagt hast.
00:51:02: eine Trendanalyse ist ja letztendlich ne Prognose des jetzt in die Zukunft.
00:51:06: oder denke ich mir mal naja honestly?
00:51:10: Also deswegen würde ich sagen Ich bin mir da nicht so ganz sicher
00:51:13: Anabörse Hat es ja auch bisher noch nicht funktioniert.
00:51:16: Also deswegen sage ich nicht, die Trendanalyse ist die Zukunftsforschung und soll das ein Werkzeug was man... also ich würde immer einsetzen ohne zu sagen Ich verlasse mich da drauf weil es tatsächlich mehr erst mal eine Absprunghöhe vielleicht für einen Thema gibt kann ja auch ein Ergebnis sein dass ich sage mich interessiert ein Thema oder gibt's noch gar nichts dazu?
00:51:34: Ich finde gar nichts was sich irgendwie ableiten kann oder wo so überhaupt ein Indiz dafür geben könnte.
00:51:39: Deswegen ist das bei uns immer so ein Art Basiswerkzeug, was jetzt auch nicht mega komplexes ist.
00:51:45: Aber weil es auch einfacher würde.
00:51:46: Was zum Beispiel schon in den Methoden stammt dann etwas anspruchsvoller ist und ich glaube auch mehr dahin liegt, was du wahrscheinlich meinst, ist Szenarotechnik.
00:51:54: Ich bin ja bei uns mit der Szenautechnik hier – ich will nicht sagen groß geworden – aber meinen Doktorvater Jürgen Gausemeyer, da gilt er irgendwie so als Weißer und Gudo der Senautechnike.
00:52:04: Ich habe die als sehr konservativ kennengelernt an vielen Stellen muss ich dazu sagen.
00:52:09: Also sehr konservativ, sehr methodisch, sehr verlässlich auch.
00:52:14: Der uns dann immer eingezüchtet hat wir müssen hier wirklich Einflussfaktoren und den ganzen Katalog und dann Ausprägung und so was sehr... Und da habe ich immer noch den einen oder anderen Kollegen dahin gesehen wer sicher die Faktoren so zurechtgemacht, damit es irgendwie noch stimmig ist hinten.
00:52:29: Und nicht dass trotz die Szenarien... Zumindest das Denken in Szenarium!
00:52:33: Das habe ich für mich immer mitgenommen und das hatte ich tatsächlich für eine ganz wesentliche methodische Grundlage.
00:52:37: eigentlich in der Zukunft forschen.
00:52:39: Ich weiß wie du das siehst?
00:52:41: Sehe ich genauso.
00:52:41: Und so wie ich es nutze, sowohl in der Lehre für die Studierenden als auch bei uns in der Praxis eben im Fraunhofer Institut ist tatsächlich aber eher ein Zusammenspiel zwischen dieser deutschen sehr systematischen, sehr logisch getriebenen Szenario-Technik und eben eher diesem angloamerikanischen Ansatz diesen Geschichten erzählen diese Aufladung dann mit Bildern.
00:53:07: Das versuche ich immer zusammenzuführen.
00:53:09: dass wir zunächst einmal ja eine Basis brauchen, von der wir aus anfangen.
00:53:13: Und auch ich finde tatsächlich die Szenario-Technik schult ja auch in diesem systemischen Denken indem du eben diese Einflussfaktoren hast mit ihren Ausprägungen.
00:53:21: aber dann musst du dich davon auch ein bisschen lösen und sagen welches Narrativ wollen wir denn eigentlich erzählen?
00:53:28: Denn sonst werden die Menschen deine Szenarien nicht annehmen!
00:53:31: Absolut und deswegen fadte ich immer eine Schwäche.
00:53:34: Ich weiß nicht, ob mein Doktor Vater zuhört.
00:53:37: Aber im Ansatz... Das ist am Ende des Tages mir zu bieder vermittelt wurde.
00:53:40: Also es gab dann immer schöne Bilder-Kollagen, klassischerweise.
00:53:45: Die waren an alle Logische geleitet und man konnte sich das alles ableiten aus der Dokumentation.
00:53:49: aber wir sind auch mittlerweile schon längst dazu übergegangen die Kommunikation eines Szenarios, eines Zukunfts-Szenaos ganz anders zu vermitteln über Videos oder andere catchy Themen um einfach mit den Leuten in Diskussion zu kommen.
00:54:01: was ich für total wichtig halte.
00:54:03: da bin ich auch komplett bei dir.
00:54:05: Da kann man sich auch vieles anschauen, wo man sagt okay.
00:54:08: Man kann da auch visionärer irgendwie auch methodisch irgendwie ran gehen weil ich glaube das ist schon wichtig aber dieses Denken darein ins Szenar und zu denken dass logische abarbeiten und es gibt ja auch erstmal so ein Halt und eine Struktur und Leitplanke sonst endet so einen Zukunftsprozess in Laberei und der stärkste im Workshop oder weiß ich was mit seiner stärksten Meinung setzt sich vielleicht durch?
00:54:30: Und dann ist man wieder gefangen in dem heutigen Bild wo man sieht das heute wahrscheinlich.
00:54:34: Also von daher bin ich da komplett bei dir.
00:54:36: Und eine Methode, die ich nach wie vor immer noch sehr schätze auch wenn ich sie schon als Student kennengelernt habe und wir sie jetzt tatsächlich nicht so oft einsetzen aber mal wieder ist halt die Expertenbefragung oder Delphi Befragungen jetzt orientiert es an Das fand ich schon spannend, weil es eine Uralt-Methode ist.
00:54:55: Eine der ersten Methoden, die aus dem Kalten Krieg entstanden ist oder RAN Corporation diese Befragung von Expertinnen und Experten daraus dann... Ja, Schlüsse für die Zukunft zu machen.
00:55:07: Ich hab aus einer der ersten großen Dailybefragungen, das habe ich mir mal aufgeschrieben hier im Vorfeld von neunzehntvierundsechzig Die Long Range Forecasting Study Der Rain Corporation.
00:55:15: Die fand ich ganz spannend und die hätte mich ganz coole Sachen draus gebracht.
00:55:19: Die hat nämlich schon vorher gesagt also zum einen dass Autos fliegen Das haben aber alle zu dem Zeit dran.
00:55:24: Das war das muss irgendwie in den sechzehn Jahr siebzehr waren Sie alle sicher des Auto weih auch noch nicht so alt.
00:55:28: und dann der nächste Schritt das Ding muss in die Luft.
00:55:31: Aber die haben sehr stark Informationssysteme auch vorhergesagt.
00:55:34: Die haben sehr starke Menschmaschinenschnittstellen ausgeprägt und in den Sechziger Jahren, dass das halt sehr stark zusammenwachsen wird.
00:55:43: Wohin wir uns jetzt ja gerade bewegen?
00:55:45: Sie haben allerdings auch – es fand ich auch ganz spannend, weil das ist einer der Trugschlüsse, die oft in den sechzig- oder siebzigjahren kamen also bebannte Maas-Mission eben schon auch irgendwie zweitausend, zwanzigzehnt, zehn Stunden erfüllt sind wir heute auch noch nicht.
00:55:57: Ich finde das spannend, ich weiß nicht wie du zu Delphi Befragung oder Studie stehst.
00:56:01: Ja also ich gehe vielleicht mal drei Schritte zurück.
00:56:04: ganz kurz für die Leserinnen und Hörnerin was ist eigentlich Delphii?
00:56:08: Was machen wir da?
00:56:10: Wir gehen mit offenen Fragen rein und sagen also wie sieht beispielsweise wenn mir das jetzt auf unseren gerade KI-Prozess mündsen Wie wird der Maschinenbau in Deutschland künstliche Intelligenz in zehn Jahren einsetzen so das an Informatiker, Maschinenbauer und vielleicht noch ein paar andere schicken.
00:56:31: Und dann fangen die an dazu was zu schreiben.
00:56:33: Dann fängt man das alles ein und sagt immer man möchte möglichst vierzig Experten, das ist so ganz realistisch.
00:56:41: In der ersten Welle haben dann bekommt man diese ganzen Antworten, dann desilliert man da etwas raus fängt an auch die Fragen deutlich konkreter zu machen weil man ja dann schon merkt in welche Richtung die geht.
00:56:50: und dann gibt sie zweite Welle und dann fragt man dieselben Experten nochmal und sagt so jetzt haben wir diese Fragen ein bisschen zugespitzt.
00:56:56: was sagt ihr denn jetzt dazu?
00:56:58: Und am liebsten macht man das noch ein drittes Mal.
00:57:01: Das wird immer schwieriger, weil Expertinnen und Experten auch relativ wenig Zeit haben.
00:57:06: Deswegen stehe ich der Delphi-Methode grundsätzlich sehr positiv gegenüber.
00:57:10: Ich rate meinen Doktoranden davon ab und sage die Zeit habt ihr nicht?
00:57:14: Und es ist wahnsinnig aufwendig!
00:57:16: Es ist also diese Expertin dann nicht nur einmal sondern zweimal oder womöglich dreimal zu motivieren.
00:57:23: Das ist schon ziemlich schwierig.
00:57:25: Grundsätzlich finde ich das gut, weil es uns hilft von einer breiten Fragestellung auf sehr konkret Themen zu kommen.
00:57:31: Das finde ich gut daran, was sich nicht so gut daran findet ist wieder dieses Thema Hinsight oder Experten bei es das natürlich die Experten wieder immer nur in ihrem Kontext sind.
00:57:42: und Ich habe festgestellt dass wenn man die zweite Stufe durch Nicht eine schriftliche Beantwortung ersetzt sondern durch den Workshop Und dann die unterschiedlichen Experten in einen Raum bringt das nämlich Dann der KI Forscher mit dem Quantenforscher und dem Maschinenbauer plötzlich ins Gespräch kommt besten noch die KI-Ethikerin dazu, dann wird es richtig spannend.
00:58:03: Also ich glaube sozusagen so ein eher blendet offenes Delphi Verfahren.
00:58:11: das hat sich für uns in der Vergangenheit als sehr wertvoll erwiesen.
00:58:16: Das entspannte er letztlich dass die Experten ja die Antworten der anderen oder zumindest das direkt mitbekommen und dann diskutieren können.
00:58:25: So wird's ja nur gelesen Ist das, bin ich bei dir für eine Doktorarbeit?
00:58:28: Ist das völlig übers Ziel hinausgeschossen.
00:58:30: Aber für bestimmte Dinge halte ich das nachher vor.
00:58:32: Das ist zumindest einer der Grundwerkzeuge
00:58:34: auch.".
00:58:36: Und ist natürlich auch heute mit digitalen Instrumenten schon noch mal einfacher und man kann es dann auch so ein bisschen spielerisch machen.
00:58:42: Also kleine Gamification-Ansätze haben wir also auch schon gemacht, dass wer das dann eben Internet basiert und dann gibt's irgendwelche Raketen die da losgehen und so.
00:58:50: Also kann man schon einiges machen.
00:58:52: Sehr schön!
00:58:53: Vielleicht aus meiner Sicht nochmal so, dass einer der weiteren oder wichtigsten Werkzeuge sicherlich auch das Thema Road mapping tatsächlich eine Roadmap zu erstellen zum einen in welcher sein was eintreten kann, aber vor allem wann überhaupt etwas einträten könnte.
00:59:07: Technologie Roadmaps zum Beispiel.
00:59:09: also ich kann jetzt mir ein tolles Produkt planen das fliegende Auto.
00:59:12: nehmen wir es mal.
00:59:13: wenn nicht und dann würde ich mir bei einer technologie Roadmap.
00:59:15: für eine Fliegendes Auto muss ich mir erst einmal klar werden Wann ist überhaupt die Technologie soweit oder bestimmte Komponenten?
00:59:21: man?
00:59:21: sind die verfügbar theoretisch und wann?
00:59:23: sehen sie auch praktisch dass man in der massenproduktion da einen Weg gehen könnte?
00:59:26: und gute Technologie ist halt etwas was wir viel machen weil wir sehr viel bei Unternehmen verurteilt Produktplanungen machen.
00:59:33: Also wir machen die Druckplanung und dann brauchst du eine Roadmap, die halt meistens an zwei drei vier Jahre umfasst, die dann sehr technisch im Detail auch tief gehen kann weil man dann wirklich eine Recherche dann erstellen muss.
00:59:43: wann ist welche Subtechnologie?
00:59:45: Da reden wir eigentlich nicht von einem Antrieb sondern viel viel tiefer.
00:59:47: das geht ein bisschen Materialkomponenten runter wenn es etwas verfügbar.
00:59:52: das hat eine gewisse Komplexität aber dass ist bei uns tatsächlich so ein richtiges Handwerkszeug was wir sehr oft einsetzen um überhaupt mal rein zu bekommen entwirft damit große Zukunftsbilder Wahrscheinlich nicht.
01:00:01: Nein, das ist eigentlich ein Bild... Also für mich sind die Roadmaps ein Instrument um eben auf diese Zukunft hinzukommen.
01:00:10: Das heißt übersetzt auch hier wieder für die Hörerinnen und Hörern also eine Landkarte, die tatsächlich zeigt wie sieht dieser Weg dahin aus?
01:00:18: Und ich weiß nicht vielleicht haben es eben auch einige Hörerin mitbekommen wir haben ja jetzt diese High-Tech-Strategie in Deutschland und da gibt's ja jetzt auch Roadmabs Die eben dann auch zeigen so wie kommen wir da eigentlich hin.
01:00:30: Das finde ich grundsätzlich auch gut.
01:00:32: Jetzt hast du gerade ein sehr spezifisches, sehr technisches Beispiel genannt.
01:00:35: Meine Erfahrung wenn wir mit Unternehmen arbeiten und Roadmaps machen ist eigentlich das Resultat des Ergebnis an sich.
01:00:45: wichtig ist aber nicht so wichtig sondern der Prozess dahin.
01:00:48: Das ist das was wirklich das Roadmapping für mich zu einem ganz tollen Instrument macht weil Das Ziel ja ist, dass du die unterschiedlichen Perspektiven, die Marktperspektive und die Technologie-Perspektive zusammenbringst.
01:01:01: Und das haben ja Alex Fahl und Konsorten eben aus England, die das so sehr stark vorangetrieben haben – das haben sie ja ganz wunderbar gezeigt.
01:01:09: Wir brauchen dann auch die unterschiedlichsten Experten!
01:01:11: Wir brauchen den Vertriebler, den Marketingmenschen wir brauchen den Produktioner, wir brauchen einen Entwicklungsingenieur und dann nehmen wir Qualitätsmanagement und den Einkauf auch noch mit zusammen.
01:01:19: Und da habe ich so oft erlebt, dass dann in diesen roadmapigen Workshops und dann gibt es ja den Marktworkshop und den Technologie-Workshop und dem Produktionsworkshop.
01:01:28: Und du hast diese unterschiedlichen Akteure darin Immer diese riesigen AHA-Momente, wieso macht ihr das?
01:01:36: Das war mir ja gar nicht klar.
01:01:38: Ja, nee, na klar geht das dann nicht so und... Das ist für mich wirklich so.
01:01:41: the power of road mapping eigentlich zu sagen führt diese unterschiedlichen Perspektiven zusammen und lasst sie gemeinsam überlegen.
01:01:49: Na im Moment mal was braucht es denn damit wir dann im Jahr zwanzig dreißig das Getriebeteil aus Karbon fertigen und eben nicht mehr aus Stahl beispielsweise?
01:01:59: Hast du eine Meinung zu den heitischen Roadmaps oder Heitich-Roadmap in Summe?
01:02:05: Jetzt glaube ich, die Tage eröffentlicht worden.
01:02:09: Ich glaube mittlerweile sind alle raus.
01:02:11: Ich habe mir Quanten und KI angeschaut.
01:02:13: Es ist gut, dass wir jetzt politisch mit diesem Instrument arbeiten.
01:02:18: Ich finde es gut, das es auch in gewisser Weise einen Stakeholderprozess gegeben hat, dass so unterschiedliche Akteure dabei waren.
01:02:27: Es hat mir ein wenig zu lange gedauert.
01:02:29: Das ist der eine Punkt.
01:02:30: und der zweite Punkt kann ich für unsere Organisationen reflektieren, also Frauenhofer war da ja auch mit eingebunden unter anderem es waren sehr viele Stakeholder eingebundet.
01:02:42: das erklärt vielleicht auch so ein bisschen warum das so lange gedauernt hat mit den vielen Köchen und dem Brei.
01:02:49: Also da bin ich mir nicht so ganz sicher, ich habe ja nur gerade gesagt... Ich finde, ich liebe dieses Instrument weil es diese unterschiedlichen Stakeholder zusammenbringt.
01:02:59: das hat man versucht und insofern gebe ich dem Ganzen jetzt mal einen gewissen Vertrauensvorschuss.
01:03:04: Ich hoffe dass sie's tatsächlich dann jetzt auch in die Umsetzung bringen.
01:03:07: Das Problem ist immer bei solchen großen Stakerollergruppen ... bewusst sogar gebiased ist, am Ende des Tages.
01:03:15: Aber was ich jetzt... Ich habe es noch nicht im Detail mehr durchgearbeitet,... ...ich hatte natürlich schon reingeguckt und vor allem auch die Roadmaps an sich.
01:03:21: mir erstmal,... ...warum hat man diese gewählt?
01:03:24: Und da muss sie sagen, auf den ersten Mal dachte ich ja cool,... ...das richtig Technologie orientiert und zum zweiten Mal dachte... ...ich ist das die richtige Systematik an diesen Technologien sich jetzt so ranzuarbeiten.
01:03:36: Da hab' ich meine Frage zeichnet aber noch keine abschließende Meinung, dann würde ich mich mit dir auch... sicherlich auch nochmal austauschen, weil ich glaube tatsächlich dass unsere Herausforderungen nicht die Technologien per se sind.
01:03:45: Richtig
01:03:45: und das ist genau der Punkt und da kann ich dir voll und ganz zustimmen bei Pflichten es fehlt dann wiederum das große Bild ja und tatsächlich zu sagen so na und ich bin ja nun ein Verfechter für der missionsorientierten Politik wirklich zu sagen Wo wollen wir denn hin?
01:04:01: Und wir wollen nicht auf Quantentechnologie ABC, sondern wir wollen hier einen Gesamtbild haben und wirklich dann auch dass der Staat wirklich nur die Leitplanken setzt.
01:04:12: Denn wir sind im Moment schon wieder sehr stark klein klein.
01:04:15: und dann gibt es hier ein Programm und da ein Programm wo ich denke Mensch Leute, wir müssen das schon bisschen größer lenken.
01:04:21: Vielleicht
01:04:21: schießen wir das Thema einmal ab unsere Professorin vorlesen kurz vornehmen mit dem Thema, wo momentan der Stand ist.
01:04:28: also es gibt bei allen Größenorganisationen Zukunftslabore oder irgendwelche Thinktags, die da sich das auch spezialisiert haben und auf viel mehr Methoden machen als wir jetzt hier vorstellen können.
01:04:37: Und auch wollen.
01:04:38: Das kann man ganz klar sagen.
01:04:39: es wird sehr viel auch auf Workshop Themen gesetzt.
01:04:41: Da gibt's ja mittlerweile auch dieses.
01:04:43: mittlerweile also bei uns sind oft die Warrooms dann am Ende des Teils wo man wirklich zusammen kommt und heftig diskutiert.
01:04:48: was aber glaube ich ganz ganz wichtig ist in so einem Prozess und da reinzukommen.
01:04:51: Aber dass die Organisation einen Zukunftsprozess an sich als Bedeutung nicht erkannt haben für große Organisationen zum Menschensteinerprozess.
01:05:00: Was wir sehen ist oft im mittelständischen Bereich, da ist das ein sehr unstrukturierter wenn überhaupt vorhandener Prozess und deswegen macht es auch viel zu wenig, viel zu spät.
01:05:11: oft also wenn das Kind eigentlich schon im Grunde gefallen ist die Zukunft irgendwie schon die Besse gelesen ist und das ist ja auch ein wichtiger Punkt wo wir sagen mal als Fraunhofer-Institut oder als Forscherinnenforscher gerade reinkommen können oder schützen können.
01:05:22: Das ist ja ganz wichtig und dass sie auch darüber wesentlich tun auch wenn wir gerne uns über die Forschung der Wissenschaft Und unser Thema, aber am meisten Spaß macht das natürlich wenn es dann auch sehr konkret werden kann für die eine oder andere Organisation.
01:05:34: Da würde ich eben tatsächlich noch einmal diesen Punkt verstärken wollen den ich eben schon angesprochen habe dass wir das dann zusammen machen.
01:05:41: Also sowohl jetzt OWL mit Baden-Württemberg zusammen, aber auch noch mit diesen anderen Stakeholders in der VDI hat diese Szenariens Deutschland-Zwanzig-Fünfzig Jahr entwickelt dass man sagt Mensch super das ihr das gemacht habt!
01:05:53: Aber jetzt lasst es uns weiter treiben.
01:05:54: ich habe immer das Gefühl jeder macht was und es wird nie zusammengeführt und geht wieder unter den Tisch.
01:06:00: dann können wir es uns auch sparen.
01:06:03: Vor allem muss ich da jetzt an die Automobilindustrie denken, wo man ja wirklich schon von vielen Seiten gehört hat dass das da einen großen Wandel geben wird in gewisse Richtung und irgendwie das Gefühl hatte, dass alle dann doch einfach verschlafen haben.
01:06:16: Auch viele kleinere Unternehmen die daran natürlich beteiligt waren, die vielleicht auch nicht die Kapazitäten hatten zu sagen okay was passiert denn jetzt wenn ich plötzlich kein Verbrennungsmotor mehr habe auf den ich hinarbeiten muss sondern der Antriebstrang komplett sich wandelt?
01:06:30: und das finde ich halt schon das spannende.
01:06:32: können wir da wirklich besser werden Diese Szenarien, die Roadmaps ausgearbeitet werden.
01:06:37: Aber ich glaube das was du gesagt hast ist ganz wichtig dieser gesamtheitliche Blick und dieses nicht im einzelnen Silo-Denken und unsere Region macht das, eure Region macht es.
01:06:47: Das führt dann ja wieder auch zu nichts.
01:06:49: Ja aber das sind wir glaube ich an einem ganz wichtigen Punkt den hatten wir vorhin schon angerissen über dem er hier meiner mal noch mal sprechen sollten ist warum?
01:06:56: Obwohl wir Zukunft, obwohl es in Organisationen Leute gibt die die Zukunft ganz gut kennen oder zumindest sie vorhersagen können.
01:07:03: Mein Lieblingssyndrom ist ja das Cassandra-Syndrom, also Cassandra ist auch so eine Mythologie.
01:07:08: Ich lehse viel.
01:07:09: Bei mir ist Herr Latein unter sich richtig gut hingeblieben.
01:07:11: Eine mythologische Figur die von Apollo die Fähigkeit bekommen hat es die Zukunft hört zu sehen und ihnen dann verstoßen hat.
01:07:17: Und da hat er ihr den Fluch aufbelegt dass sie aber niemals die Zukunft verändern kann.
01:07:21: Also Sie kann allen sagen was passieren wird... Aber die Leute werden's nicht tun!
01:07:25: Das ist genau das was wir vorhin mit Kodaroch hatten.
01:07:27: Das heißt gibt die Leute die eigentlich sagen wir müssen das machen und sie wären trotzdem nicht gehört Und das ist eigentlich das typische Problem von Komplexität in Organisationen, von ja mangelndem Change dann am Ende des Tages.
01:07:38: Ich auch darauf einzustellen und ich glaube ganz oft dass es diese Warnungen gibt oder auch diese richtigen Hinweise aber sie tatsächlich oft ein organisatorisches Akzeptanzproblem haben.
01:07:49: So ähnlich wie mit Kodak und dem Digitalfilm?
01:07:52: Ja definitiv!
01:07:52: Da gibt's sehr viele Beispiele für... Da gibt es ja auch gute Gründe dafür, dass das gar nicht so einfach ist.
01:07:58: Unsicherheit bei den Entscheidungsträgerinnen und Trägern hatten wir der Change einer ganzen Organisation also ich selbst.
01:08:05: wenn jetzt bei Kodak der Chef gesagt hätte wie machen das?
01:08:07: Also was hätte das ausgelöst?
01:08:09: im Unternehmen selbst wo damals irgendwie achtzig Prozent des Geschäfts hier auf dem Analog Technik belegt hätte.
01:08:16: Ich meine da kann man sich auch schnell... Es gibt doch Beispiele wo das ja fünf Chefs dann oder CEOs machen wollten und dann das ganze Unternehmen entschieden hat, da muss er aber weg.
01:08:25: Also das gibt es ja auch.
01:08:26: also ist tatsächlich glaube ich alles nicht so einfach die Zukunft sich auf die Zukunft einzustellen obwohl man ein gutes Bild dafür hat weil die Komplexität einer Organisation einem manchmal doch im Weg stehen kann
01:08:36: Auf alle Fälle.
01:08:37: Und das ist ja natürlich wieder der klassische Veränderungsprozess, ja?
01:08:40: Also Change... Das ist immer hart!
01:08:42: Es ist immer schwierig.
01:08:43: Keiner von uns verändert sich gerne und da komme ich aber wieder zu diesem Thema.
01:08:48: Wenn wir es einfach auch regelmäßiger machen müssen dann wird es auch selbstverständlich Ja wenn wir das natürlich als Gesellschaft Als Unternehmen über zwanzig Jahre nicht gemacht haben weil alles stabil war.
01:08:58: Wir verlernen das.
01:08:59: Das ist wie so ein Muskel.
01:09:01: Ich war jetzt übers verlängerte Wochenende auf Malta.
01:09:06: Das ist unfassbar, was diese Insel in den vergangenen dreihundert Jahren erlebt hat.
01:09:11: Wie viele Kulturen, Länder und Fürsten sich da die Köpfe eingeschlagen haben.
01:09:17: Die mussten permanent mit diesem Wandel umgehen.
01:09:19: Und das ist mir klar geworden, wo ich dachte so zwei Jahre waren sie dann so?
01:09:23: Dann waren sie zwei Jahre wieder so und dann kamen die Osmanen und dann Kamen die Franzosen und Engländer usw.
01:09:28: So und ich glaube keiner von uns wünscht sich dass.
01:09:30: aber du hast eben den Kalten Krieg angesprochen Roman.
01:09:33: Das war eine Zeit, da waren wir als Deutschland resilienter.
01:09:37: Da waren wir grundsätzlich darauf eingestellt dass so etwas passieren könnte und da müssen wir wieder hinkommen und deswegen brauchen wir die Zukunft vorausschau.
01:09:47: Deswegen brauchen wir dieses Denken auch in Szenarien und auch das darüber sprechen denn das ist so ein Punkt.
01:09:54: wenn ich jetzt mal ganz kurz einen Abstecher aus der Technik in die Gesellschaft machen darf Wir werden NATO-Angriffsfall haben.
01:10:06: Hoffentlich nicht, zwanzig, siebenundzwanzig.
01:10:08: Aber zwanzzig, achtenzwanziger, zwanzigneunundzwannzig!
01:10:11: Und da sind wir wieder bei diesem Thema.
01:10:13: Also du hast jetzt eben Ray Kurzweil erwähnt.
01:10:16: für mich ist Florence Gaupp eine ganz große Zukunftsforscherin die das ja auch im Kontext der NATO macht und die sagt Wir müssen viel mehr darüber sprechen was es auch für Europa bedeutet und Es muss kein Krieg sein.
01:10:29: Das kann eben genauso.
01:10:30: Thema Cyber Security das kann das Thema Energie sein Und es hilft keinem von uns, wenn wir nicht darüber sprechen, weil wir die Menschen nicht verängstigen wollen.
01:10:39: Sondern wir müssten eben genau diese Resilienzfähigkeiten wieder trainieren und das machen andere Staaten – Schweden, Finnland – die machen es deutlich besser als wir.
01:10:48: Ich glaube, dass würde uns als Gesellschaft nicht nur für diesen einen Fall helfen sondern auch ganz viele andere Fälle, dass wir wieder ein bisschen schmeidiger werden.
01:10:59: Ja, auf alle Fälle!
01:10:59: Du
01:11:00: hattest am Anfang glaube ich ganz schön bezeichnet?
01:11:01: Wir sind sehr satt geworden und wir fühlen uns relativ wohl mit einer Wohlstandssituation und das ist dann natürlich auch ein bisschen unbequem wenn man sich vorstellen muss okay in welche Richtung kann es sich entwickeln?
01:11:12: nicht alles Szenarien davon sind gute Szenariens aber letztendlich liegt es ja in großen Teilen auch an uns zu versuchen die Zukunftsmitzugestalten und in die Richtung zu bewegen in die wir möchten dass sie sich bewegt.
01:11:24: Ja, absolut.
01:11:24: Also ich bin da komplett bei dir.
01:11:27: Ich bin mal schon mal gespannt auf die Kommentare, die wir hier bekommen werden weil das natürlich ist ein sehr politisiertes Thema momentan schon.
01:11:34: also man sieht es an allen Ecken und Enden.
01:11:36: Da kommen viele Themen dran weil ja im Prinzip so eine selbst auslösende Logik hinter dem Konflikt schon gerade mit Russland ist.
01:11:45: Also im Prinzip würden wir die zwei Dinge nicht tun, dann hätten wir gar kein Problem mit Russlands.
01:11:49: Diese Logik wird ja zum Teil versucht, die ich persönlich überhaupt nicht teile und auch nicht so sehe.
01:11:56: Sondern ich glaube manchmal, wenn man die Geschichte schaut gibt es und meistens auch oft, wenn Leute zum Ende ihrer Zeit an der Macht sind.
01:12:04: Gibt das meistens Auslöser?
01:12:05: Die sie dann ganz primitiv motivieren Dinge zu tun.
01:12:08: Das war schon immer so.
01:12:09: also kann man sich historisch anschauen was wegen nachhinein vielleicht Dinge, die unlogisch klangen aber manche Leute dann irgendwelchen Länder überfallen haben.
01:12:16: Aber ich bin bei dir das wird nicht so plump sein.
01:12:18: Also da bin ich...das macht die Sache aber so schwierig in der Kommunikation weil das heißt für die meisten unfassbar abstrakt, einen Cyberangriff oder was gerade hier auch schon in der Ostsee passiert wenn da irgendwelche Kabel durchnütten werden.
01:12:32: Das Ganze schlägt erst durch, wenn du vielleicht zu Hause sitzt und dein Instagram nicht mehr aufrufen kannst oder sowas.
01:12:36: Aber sonst für viele ist das tatsächlich zu abstrakt noch?
01:12:39: Und das machen die Schweden viel krasser!
01:12:41: Ich habe das in Schweden gesehen, da wird er in den Grundschulen schon vermittelt... Also es erinnerte mich so an den Sechzigerjahren in USA als die hier geübt haben unter dem Tisch, wenn der Atombombe fällt.
01:12:50: So übertrieben.
01:12:51: jetzt aber im Prinzip diese frühzeitige Sensibilisierung, dass die Welt einfach ... eine gewisse Agilität von uns abverlangt, die ist uns abhandengekommen.
01:13:02: Wir trauen das unseren Kindern irgendwie nicht zu und ich glaube wir könnten das aber alle ohne Probleme.
01:13:08: Das
01:13:08: glaube auch!
01:13:08: Und was finde ich bei dem Punkt immer ganz wichtig ist nur weil wir uns darauf vorbereiten... heißt das ja nicht, dass dieser Fall eintreten wird.
01:13:17: Aber wenn er eintritt dann sind wir vorbereitet und es geht nicht darum den Kindern Angst zu machen sondern ist zu einem ganz normalen Handlungsweise werden zu lassen.
01:13:28: und das ist noch.
01:13:29: unsere Eltern hatten alle Genügend Nahrungsmittel um drei Tage ohne ein Supermarkt zu überleben.
01:13:36: So, also das sind so
01:13:37: Basis?
01:13:38: Ja okay
01:13:39: gut, das wusste ich nicht.
01:13:42: Weil's Corona ausgebrochen ist eher so.
01:13:44: Ich bin zu Hause zwei Wochen sind safe Klopapier hab' ich auch
01:13:50: Und es passiert immer wieder.
01:13:51: wir haben uns jetzt über Weihnachten in Berlin gesehen.
01:13:53: Plötzlich war die Energie weg.
01:13:55: Was machen wir denn eigentlich damit?
01:13:56: und es geht nicht darum den Menschen Angst zu machen.
01:13:58: Es geht darum sie vorzubereiten und einfach dieses Denk in Szenarien zu sagen.
01:14:02: Und dann sind wir darauf vorbereitet.
01:14:04: und doch, und wir haben irgendwie genügend ... Ich hatte jetzt vor kurzem ein Interview gehört, wo es darum ging, wenn ich denn jetzt ein neues Haus baue, sollte ich den Bunker schon mitbauen?
01:14:13: Das fand ich ein bisschen krass.
01:14:15: aber in der Schweiz ist das so.
01:14:17: Jedes
01:14:18: ist Pflicht!
01:14:20: Wenn du das nicht abbilden kannst, musst du aber vorher bei der Gemeinde fragen ob da entsprechend auch noch vorher... Wir haben so viele Tunnel in Deutschland, wir haben so viel Krankenhäuser in Deutschland Fraunhofer-Instituzzentren, wo ich denke wir könnten das.
01:14:34: Wir müssten einfach mal drüber nachdenken und dann haben wir den Plan in der Schublade und ob wir ihn jetzt ziehen oder nicht ist eigentlich egal.
01:14:39: Und das ist eigentlich ein guter Punkt weil wir haben es alle miterlebt.
01:14:42: zur Corona Pandemie, wo es auch Pläne gab die auch in den Schubladen lagen
01:14:46: und die Szenarien waren da.
01:14:48: Die Fraunhoefer hat genau dieses Szenario hier
01:14:50: abgebildet.
01:14:52: Jeder Experte hätte gesagt, natürlich kann das eintreten.
01:14:54: Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit sogar relativ hoch, dass wir in diesem Fall eintreten aber die Vorbereitung war einfach uns zu reichen.
01:15:00: Da kam ja die Verschwörungstheorien, da es das Ganze schon geplant war, weil es eine Szenarische und vorgedacht
01:15:04: war... Das wollte ich nicht damit
01:15:07: sagen!
01:15:08: Aber tatsächlich so.
01:15:09: in der Schweiz ist es wirklich so als jeder Bürger und jede Bürger hat Anrecht auf dem Bunkerplatz.
01:15:16: Und ich war, ich habe ja gedient.
01:15:20: Wir haben schon eine Folge zum Militär gemacht da konnte ich schon mal das positionieren und ich war.
01:15:24: aber aus verschiedenen Gründen kenne ich sehr gut das Bundeswehr Klanghaus in Ulm.
01:15:28: Das ist ein... Gesamt Süddeutschland, die einzige, mittlerweile die einzige Anlaufstation und dort hat man den Bunker vor zehn Jahren aus Kostengründen geschlossen.
01:15:36: Das heißt eine einzigen wirklichen Anlaufstation für einen würde jetzt morgen wirklich was ausbrechen hätten wenn nur dieses eine Bundeswehrkrankenhaus im südlichen Raum was für die Gesamtversorgung zuständig ist das hat keinen Bunkern mehr weil er geschlossen wurde weil mein überhaupt nicht mehr dieses Szenario auf dem Schirm hatte dass man das mal brauchen könnte.
01:15:50: Jetzt wird ja gerade hier mit dem Rettungsplan ich habe den genauen Namen Deutschland.
01:15:55: praktisch jetzt wird der versucht jetzt dagegen zu wirken Und das sind schon falsche Vorausschau-Prozesse, wenn es Morgbliche gab.
01:16:04: Wahrscheinlich gab's keine, ne?
01:16:06: Das ist definitiv so.
01:16:08: Ja kein leichtes Thema!
01:16:10: Aber ich finde, dass ist eine wichtige Quintessenz nämlich natürlich wir sollten in jedem Fall in die Zukunft schauen Wir sollten Szenarien entwickeln aber wir sollten die Pläne, die wir dann auch schmieden nicht nur in der Schublade haben sondern auch aktivierbar haben, also für den Fall der Fälle bereit sein dann auch zu handeln.
01:16:26: Ich nehme ja ungern Juristen hier gerne als Vorbild.
01:16:30: aus verschiedenen Gründen wäre das unser Problem an einem Stelle aber tatsächlich das was mir meine gute Juristin auch Frauenhoferzentrale mal gesagt hat wir machen die Pläne nur für den fall dass wir sie brauchen und eigentlich ist unser Ziel dass wir es nie brauchen.
01:16:43: Genau!
01:16:44: Und ich finde das eine gute Denkweise.
01:16:45: Absolut,
01:16:46: das ist eine extrem gute Denknweise darauf vorbereitet zu sein.
01:16:49: und dann ich habe dann immer auch diese Diskussion besser verstanden weil um Kooperationsverträgen mit Unternehmen.
01:16:54: Ich will ja mit denen kooperieren und so was, aber du mit Tesco für den Fall!
01:16:58: Für den einen unwahrscheinlichen Fall?
01:16:59: Dann haben wir das doch auch besser.
01:17:00: Wir setzen uns jetzt damit auseinander als wenn es dann eintritt und wir dann mehr oder weniger panisch uns alle anschauen und alle haben Angst, was jetzt passiert.
01:17:06: Und da kommen wir jetzt vielleicht noch einmal auf die Unternehmen zurück.
01:17:08: Wir hatten das ja auch in unserem Gedankenexperiment Das Thema Ressourcenverfügbarkeit und Lieferketten.
01:17:14: Genau dafür brauchen wir diese Szenarien nämlich auch denn wie gesagt also Straße von Homoes ist ja nur ein Beispiel Taiwan im Zeit ein zweites Beispiel und so weiter.
01:17:25: Und wir sind auch hier wieder, wir kommen aus einer Zeit in der wir als Deutschland alles hatten sowohl Import- als auch Export.
01:17:33: So und das hat sich geändert und es wird auch so schnell nicht wieder zurückgehen.
01:17:37: Das ist der Punkt wo die Unternehmen – und das sehe ich jetzt schon – dass sie über diese Notwendigkeit der Material- und Ressourcenverfügbarkeit tatsächlich verstehen.
01:17:46: oder wir sollten vielleicht mal ins Szenarien denken denn wenn das Kupfer Beispielsweise nicht mehr verfügbar ist, müssen wir und dann kommen wir in das Thema Recycling.
01:17:57: Können wir eigentlich da auch etwas wieder zurückführen?
01:17:59: Und das gibt mir dann wieder Hoffnung.
01:18:02: Das kennen wir ja nun auch beide.
01:18:04: Wenn nichts mehr geht, geht Innovationen also dass einfach im Moment so viel passiert, dass wir sagen so einfach aus dieser Notwendigkeit heraus wenn ihr das vorher schon nicht wolltet aber jetzt müsst ihr euch damit auseinandersetzen denn das verstehen die sehr schnell.
01:18:18: ... plötzlich unsere Materialien nicht mehr kriegen, ja dann können wir ja nicht mehr produzieren.
01:18:22: Okay, dann haben wir ja wirklich ein Problem.
01:18:23: Ach,
01:18:24: wirklich?
01:18:24: Absolut!
01:18:25: Das ist also diese resilienten Wertschöpfungsketten... ... das ist auch bei uns im Cluster immer ein riesen Thema und so schnell dass es immer hochkocht umso schnell ist es dann wieder aus dem Kaffee.
01:18:34: Leider!
01:18:35: Das is' wirklich sehr
01:18:35: erstaunlich.
01:18:36: Merken wir natürlich bei der Pandemie auch.
01:18:38: irgendwie scheinen wir das sehr schnell verlernt zu werden.
01:18:40: Ich weiß was das für ein Thema bei uns war als das mit der Chipkrise war, dann wurde ich hier spekuliert.
01:18:44: ob's so war weiß ich nicht, zu hundert Prozent.
01:18:47: Da wurde ja hier spekuliert das hier Glas, hier ein Clusterpartner von Miele die alten Waschmaschine gekauft haben um die Chips überhaupt irgendwelche Chips zu bekommen weil die Chip-Krise so oder weil der große Chip-Crisis war ja immens, da hat er mir einen Geschäftsführer vom großen Unternehmen erzählt, da gießt er zur TSMC gefahren nach Taiwan und dann hat er gemeint, da ist er auf der Bank praktisch ein Geschäftsführer von einem Unternehmen noch einer anderen da warste der kleinste Fisch überhaupt, dass du damals einen Termin bekommst und hast gebettelt, dass Du was bekommest.
01:19:11: Ja,
01:19:11: da arbeite es sich Könnte auch noch tausend Beispiele.
01:19:15: Das ist ja nicht unser Thema.
01:19:17: Nee, auf keinen Fall!
01:19:19: Aber es spielt natürlich mit rein die Notwendigkeit und das ist ja das was wir heute ja auch hier vermitteln wollten.
01:19:23: Die Notwendlichkeit der Vorausschau.
01:19:25: Das is keine biedere Geschichte, die man irgendwie so macht, sondern es ist nicht nur hochspannend als Wissenschaft, sondern ist es vor allem hochspannt aufgrund ihres Einflusses auf unsere Gesellschaft, auf unser tägliches Leben dass wir uns damit auseinandersetzen wie die Zukunft ausschauen können.
01:19:41: Und es ist nicht optional.
01:19:42: Also ich glaube, das muss einfach echt nochmal ganz klar gesagt... Es ist nicht optionale!
01:19:46: Wir müssen uns damit beschäftigen und es macht by the way auch richtig viel Spaß.
01:19:51: Das finde ich halt immer.
01:19:52: Diese Fähigkeit zu erlernen macht ja Spaß.
01:19:55: Total Ich muss mir da auf jeden Fall an die eigene Nase fasten weil ich jetzt glaube ich einige Hausaufgaben mitnehmen muss.
01:20:01: Ich muss erstmal ein paar Zukunfte für mich selber entwickeln.
01:20:04: Zum Beispiel?
01:20:06: Ich mache es aber K.I.
01:20:07: gestützt, also die KI wird mich auf jeden Fall ein bisschen entlasten.
01:20:09: Ja das gehört Katarina hat ja schon ihre Zweifel angedacht, ich habe das auch verstanden und da bin ich komplett bei dir.
01:20:16: Wir werden nicht technologisch auslagern können, der ganze Prozess ist kommunikativ sozial.
01:20:24: Man sagt ja, auf das undenkbare Denken und so.
01:20:26: Das können KI-Systeme in der Regel nicht gut... ...und auch die Agendensysteme wie jetzt Murefish.
01:20:31: Ich weiß noch, du kennst es als ein Riesenhype gerade.
01:20:36: Luft auf GitHub auch relativ steil nach oben.
01:20:40: Wie soll man das beschreiben?
01:20:41: Es ist eine Mischung aus einem Agendentsystem.
01:20:44: Dem kann ich zum Beispiel eine Geschäfts- Idee geben und dem kann ich auch ein bericht geben pitch deck oder dergleichen.
01:20:50: Und dann bildet er dahinter praktisch einen graff rack also den wissensgrafen auf mit diesen ganzen informationen, und kann dann einer gänden system die praktisch die könnten.
01:20:58: im einfachsten fall können das personas sein.
01:21:00: Also mögliche käufe oder interesses.
01:21:01: gruppen kann aber auch anders geschadet sein.
01:21:03: Die
01:21:04: führen eine diskussion wirklich Hunderte von diesen Dingen.
01:21:07: Die finde Diskussion darüber
01:21:09: und du
01:21:09: kannst dann die Chats... Ist komplett ein Agendsystem, aber halt sehr fokussiert jetzt auf Vorausschau!
01:21:17: schon sehr fokussiert auf das Thema Vorauscher und dann könnt ihr natürlich sagen wie wahrscheinlich ist, dass dein Produkt gekauft wird oder eben du kannst aber auch alles andere da rein schieben.
01:21:25: also es wird für alle möglichen vorauscht.
01:21:27: deswegen Mirrorfish als ich gucke dort in den zukünftigen Spiegel sage ich jetzt mal hinein.
01:21:32: Ich fand das vom Gedanken her schon sehr gut hat mir ja da sehr viele Videos angeschaut was sie genutzt wird und was dort genutzen.
01:21:38: das ist schon beeindruckend.
01:21:40: Allerdings, wenn du nicht die richtigen Daten das System füttern.
01:21:43: Das weiß ja nur dass womit du es fütterst also bleibst immer noch im eigenen Saft auch wenn du da das ist natürlich schon beeindruckend tausend Agenten aufbauen kannst.
01:21:50: Also zumindest in dem Maße ist es ein Effizienzgewinner definitiv unsere will sie.
01:21:54: nennst du mal Ausgründung unser ehemaliges Spin-off die Unity AG Die hat jetzt ein ähnliches System aufgebaut, die haben nächste Woche mit den Terminern.
01:22:04: Kann ich vergleichen?
01:22:05: Das wird ähnlich aufgebaut sein.
01:22:06: Also diese Systeme pricheln ja dann gleich ähnlich raus.
01:22:10: aber es war nicht chinesische Student gemacht dieses Mural Fish und der hat praktisch dann irgendwie gleich vier Millionen Euro mehr oder weniger.
01:22:16: Der hat gar keine Foundingrounder gemacht.
01:22:17: dem wurden halt Geld zugeschoben.
01:22:18: dass er das weiter machen sollte.
01:22:20: Der ist auch nicht unbekannt.
01:22:21: also der das gemacht hat das ist ein sehr bekannter Entwickler aufgetan Und so ist es ja momentan oft, gerade so Agendsysteme.
01:22:29: Die Ideen sind ja relativ offensichtlich.
01:22:32: also ich finde das spannend.
01:22:34: aber ob das dann jetzt hier die Zukunft der Zukunftsforschung ist da hätte ich meine großen Zweifel ob das so ist?
01:22:40: Es wird sicherlich ein Werkzeug dabei sein dass Thema KI Unterstützung gerade für bestimmte Recherchen oder eben auch, ich sag jetzt mal rein zu gucken.
01:22:47: Was hatten das Agentsystem gesagt?
01:22:49: Und dann ordnen man das aber nochmal mit ein und sagt okay was waren die Limitationen?
01:22:52: da glaube schon dran.
01:22:53: Es
01:22:53: gibt es gibt einen Zitat was ich immer gerne bringe was einer tatsächlich bei Twitter gepostet hat Du kannst den Denkprozess mittlerweile sehr gut auslagern nach außen Aber was du nicht auslagern kannst ist das Verständnis Also der Prozess des Verstehens bei solchen Systemen immer für schwierig, weil natürlich kannst du viel berechnen lassen und im Hintergrund unterhalten sich die Agenten.
01:23:16: Was bringt dir das aber am Endeffekt wenn du das nicht mehr nachvollziehen kannst?
01:23:19: Wenn du gar nicht mehr das Verständnis entwickeln kannst wo jetzt diese unterschiedlichen Theorien beispielsweise herkommen und ich glaube wir stürzen uns natürlich auch auf verschiedene Agentensysteme.
01:23:33: Aber ob das letztendlich der Weisheit letzter Schluss ist Das
01:23:37: wird die Zeit zeigen und das ist ja letztendlich so, wir müssen es dann auch immer erst mal nutzen um dann festzustellen.
01:23:45: Und wir sind natürlich ganz oben auf dem High-Psycho.
01:23:48: Ist auch klar!
01:23:49: Jetzt werden wir runterfallen und sagen okay das ist doch alles ein bisschen Feuer für das was wir da eigentlich haben.
01:23:54: Aber pass auf hier also ich für mich ist tatsächlich wahrscheinlich die größte Gefahr von so einer Zukunftsprognose nicht die Prognose selbst sondern hier Größe Das, was wir als Menschen daraus machen.
01:24:04: Und ich habe von Open AI.
01:24:05: Open AI hat ja auch eine Studie rausgebracht zum Thema Halluzinationen diese vom letzten Jahr also relativ frisch auch noch.
01:24:11: und selbst Open AI hatte eigentlich relativ gut beschrieben dass es echt gefährliche Interpretationsmöglichkeiten gibt von dem was was was GPD rausgibt.
01:24:20: also das ist das ist auch Microsoft hat das mittlerweile raus Microsoft Research hat auch eine studie raus Weißen natürlich selber, wahrscheinlich vielleicht auch rechtlichen Gründen an einer Stelle.
01:24:29: Aber sie weisen ja selber darauf hin auf die Limitatione.
01:24:31: momentan in dem Hype will es halt auch gar keiner so richtig hören weil man kann so viele tolle Sachen damit bauen und machen.
01:24:37: aber ich würde das als auch als wahnes Signal schon ernst nehmen wenn jemand der die Technologie liefert selber sagt gut wir haben halt eine sehr hohe Allizinationsquote nach wie vor und hoch.
01:24:46: was heißt hoch?
01:24:47: Hoch wird auch noch zehn Prozent sein oder fünf Prozent.
01:24:49: Ja ich glaube ich ist sehr stark von den Modellen ab also schon deutlich gesunken, aber es ist nicht behoben.
01:24:55: Sam Altman hatte vor ich glaube einem Jahr oder vor zwei Jahren hat er gesagt, zwanzig, sechsundzwanzig werden wir nicht nur über Halluzinationen sprechen.
01:25:02: also er ist auch nicht so besonders gut bei den Zugriffen.
01:25:04: Ist auch nicht passiert und da bin ich... Du hast das am Anfang sehr schön gesagt die die pushen natürlich ihr Geschäftsmodell gerade.
01:25:11: Das ist ja auch völlig... Da
01:25:12: musst du mal Angst machen und dann musst du Hoffnung machen, also das ist halt einfach so.
01:25:17: Ich glaube wichtig ist da
01:25:18: immer
01:25:19: dass man sich nicht verunsichern lässt und deswegen ist denke ich der und sollte der Crawl for Action auch aus dieser Runde sein beschäftigt euch damit.
01:25:29: Seht was möglich ist, sieht was nicht möglich ist und unterzieht dem Ganzen auch ein Realitätscheck.
01:25:34: und das finde ich ganz wichtig auch dass wir das den Unternehmen immer wieder sagen Was ist tatsächlich möglich?
01:25:39: Ihr müsst das Rad nicht neu erfinden, aber behaltet eine gesunde Distanz.
01:25:45: Das wird auch nicht in so einer Mechanisierung wie das ja in den sechziger Jahren schon in der ersten Welle eher war.
01:25:49: Das heißt wir können die Zukunft komplett durchplanen weil wir die richtigen Methoden.
01:25:53: und jetzt haben wir noch KI da würde es nicht enden.
01:25:55: also es wird nicht die Lösung sein sondern Der Faktor Mensch und der gemeinsame soziale Prozess, der wird ja ganz, ganz wesentlich sein.
01:26:02: Auch das ist finde ich eine wichtige Botschaft aus dem heutigen Folge heraus.
01:26:07: Und das spricht dir alles dafür dass wir frühzeitig auf die Kinder zugehen, auf die Menschen diese Zukunftsdenken als Kompetenz verstehen und es spricht auch dafür, dass wir es als kontinuierlich aufgaben.
01:26:17: Das hast du jetzt ja auch Parma betont in den Unternehmen und Organisationen verstehen und nicht sagen
01:26:21: Wir machen
01:26:22: einen Zukunftsprozess und
01:26:23: eine Vision.
01:26:25: Haken dran,
01:26:26: das ist der Klassiker.
01:26:27: Ja genau, es gibt keine Ahnung.
01:26:29: Der Dundat...
01:26:31: Also wie viele Geschäftsführer hier gekommen sind?
01:26:32: Die mehr oder weniger drucken von ihrem Gesellschaftdauer oder Investor oder was ich was haben und sagen wir müssen ein Zukunfts-Prozess machen.
01:26:39: Wo fangen wir denn an?
01:26:40: also wo stehen wir denn schon?
01:26:41: Wir fangen jetzt mal damit an dass eigentlich immer viel zu spät definitiv.
01:26:45: Aber das Schöne ist, wir können uns in den achtzehn Monaten wieder treffen und dann werden wir sehen.
01:26:49: Ob wir alle arbeitslos sind?
01:26:50: Ob die KI uns abgelöst hat oder nicht?
01:26:52: Also das ist das Schöhne an kurzfristigen Zukunftsvorhersagen.
01:26:55: Die kann man immer sehr schnell auf die Probe stellen.
01:26:57: Das ist ein guter
01:26:58: Punkt ja!
01:26:58: Ja von daher hast du noch einen Punkt.
01:27:01: Wichtigst du noch irgendwas loswerden, irgendwas wo du sagst... Du hast schon so viele Court for Actions gemacht.
01:27:07: Ich glaube
01:27:08: auch, also die Liste ist wahrscheinlich relativ lang.
01:27:10: Ich habe jetzt nicht mitgeschrieben wie viele ich hatte.
01:27:14: Ich hoffe es war nicht mehr als fünf.
01:27:15: Das kann man ganz gut beherrschen und ich denke das Wichtige ist halt immer neugierig bleiben und sagen lasst uns ausprobieren.
01:27:22: und ja vielleicht noch einen Punkt was ich meinen Studierenden immer gerne mitgebe wenn wir über das Thema Zukunftsvorausschau brechen und auch wie trainieren wir diesen Muskel?
01:27:33: der Science Fiction lesen oder sehen, total inspirierend und da haben wir ja auch ganz unterschiedliche Kulturen.
01:27:40: Da gibt es ja mittlerweile ein ganz tolle chinesische Science-Fiction-Community die finde ich immer total abgespaced dann merke ich auch so krass!
01:27:47: Ja?
01:27:47: Und dann haben wir die Amerikaner aber auch in Deutschland und auch da manchmal zurück zu gucken Ursula Le Guin Autorinnen so in den achtziger, neunziger Jahren.
01:27:57: wenn ich jetzt ihre romane lese denke ich so krass ja.
01:27:59: oder auch das was du gesagt hast.
01:28:01: also das finde ich auch noch mal dieses lasst uns auch in die vergangenheit gucken um zu sehen was da für dir für die zukunft drin war
01:28:09: definitiv und wer wer mit dir in die diskussion kommen möchte oder auch mit mir wir beide machen ja noch in diesem jahr unser symposium für vorauschende technologieplanung in berlin.
01:28:18: also da werden wir einfach hier auch nochmal mit verlinken ist glaube ich auch eine gute gelegenheit einfach der Fachcommunity, gerade für Unternehmen.
01:28:25: Ist das mega spannend sich auszutauschen?
01:28:27: Glaub ich auch noch mal.
01:28:28: eine gute Gelegenheit
01:28:29: unbedingt also einerseits woran forschen die Forscherinnen und Forscher grade aber auch was setzen die Unternehmen ganz konkret um?
01:28:36: Was gibt es an neuen Instrumenten?
01:28:38: wir werden natürlich wieder einen KI-Forsight Track haben Aber wir werden eben auch die anderen Themen berücksichtigen.
01:28:43: Und wenn ich so zurück denke so die letzten Jahre Wir hatten ja schon den Insektenforscher und den Astrologen und also das ist ein total inspirierend
01:28:52: absolut Da freue ich mich auch definitiv drauf.
01:28:55: Ja, in diesem Sinne vielen Dank dass heute hier war.
01:28:58: es das hat auf jeden Fall die Diskussion deutlich bereichert und Ich finde vor allem den spirit Und Die optimistische Einstellung die du mit bringst sehr sehr wertvoll und ich glaube Das ist auch das was die höherein und höherer dann Heute Mitnehmen können.
01:29:10: Zukunftsforschung muss keine Angst machen, das muss nichts sein wo man wirklich dann sich auch nur im stillen Kämmerlein einsperrt sondern ganz im Gegenteil.
01:29:18: Zukunfts-Forschung ist was womit wir uns alle beschäftigen sollten damit wir hoffentlich gemeinsam tatsächlich eine bessere Zufuhr gestalten
01:29:24: können und sie macht Spaß!
01:29:27: In dem Sinne bis zum nächsten Mal!
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